Einstufige Deammonifikation zur Behandlung von Abwasser mit hohem Kohlenstoffgehalt: ein Verfahrens vergleich zwischen SBR und MBBR
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (11/2012)
Zwei einstufige Anlagen zur Deammonifikation, ein SBR (Sequenzing Batch Reaktor) und ein MBBR (Moving Bed Biofilm Reactor) wurden auf ihre Eignung zur Behandlung von industriellen Abwässern mit relativ hohem C : N-Verhältnis getestet. Dabei wurden beide Verfahren einer schrittweisen Umstellung von kommunalem Schlammwasser (C : N-Verhältnis von 1 : 1) auf das industrielle Abwasser (C : N-Verhältnis von 3 : 1) umgestellt und auch ein Temperaturabfall herbeigeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass der MBBR (1,9 kg-N m–3 d–1) im Vergleich zum SBR (0,5 kg-N m–3 d–1) beim Ammonium eine bis zu 4-mal höhere Umsatzleistung erreichte. Der Temperaturabfall von 30 °C auf um die 20 °C führte in beiden Systemen zu einem enormen Anstieg der Nitrit konzentration (> 100 mg-N L–1), was eine Hemmung der Biomasse und einen fast kompletten Verlust der Aktivität zur Folge hatte. Sowohl der MBBR als auch der SBR erholten sich aber innerhalb von 20–40 Tagen und erreichten nach dieser Zeit wieder die ursprüngliche Umsatzleistung.

Ungeschriebenes Gesetz auĂźer Kraft: Neuer Anaerob-Reaktor reinigt effizienter, billiger und stabiler
© Deutscher Fachverlag (DFV) (8/2012)
Seit über vier Jahren ist der Integrated Mixing & Membran Separation (IM-MS)-Reaktor zur anaeroben Reinigung organisch belasteter Abwässer beim Faserhersteller Lenzing AG im Einsatz. Seither läuft die Anlage nicht nur mit unerreichter Abbauleistung und extrem niedrigen Energiekosten, sondern vor allem seit 52 Monaten auch ohne Unterbrechung.

Chemikalienfreier Betrieb: Mechanische Reinigung von Membranbioreaktoren
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Die MBR-Technologie hat sich als Status Quo-Anwendung für kommunale Abwasserbehandlungsanlagen etabliert. Neben der Optimierung des gesamten biologischen Prozesses in der MBR-Technologie werden derzeit die Möglichkeiten dieser Technik zur Spurenstoffelimination und zur biologischen Reinigung von Substanzen wie Medikamente oder industrielle Chemikalien umfassend untersucht.

Kanalreinigung per Wasserschwall: Ablagerungen im Kanal wirksam beseitigen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Sinkende Bevölkerungszahlen vielerorts in europäischen Städten sowie immer öfter lang anhaltende Trockenperioden sorgen bereits für sich alleine und in noch dramatischerem Ausmaße bei gemeinsamem Auftreten dafür, dass üble Gerüche durch immer mehr Straßen wabern und die dort lebenden Menschen belästigen.

Mobile Anlage rasch zur Stelle: Deponiesickerwasser in der Umkehrosmose
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Eine Laufzeit von zehn Jahren hat das Betreibermodell fĂĽr die Sickerwasser-Entsorgung auf der Deponie Olpe. Haase Energietechnik hat dazu eine zweistufige Umkehrosmoseanlage (UO) installiert, die fĂĽr die Behandlung von max. 160 m3 Sickerwasser pro Tag ausgelegt ist.

Handfeste ökonomische und ökologische Ziele: Faultürme werden in Dresden zum Wahrzeichen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2012)
Das derzeitig anspruchsvollste und aufwändigste Investitionsprojekt der Stadtentwässerung Dresden (SEDD) geht auf die Zielgerade. Bereits seit Ende März 2011 wird der Schlamm aus der biologischen Abwasserreinigung in vier neuen Bandeindickern maschinell entwässert.

Wasserwirtschaft im Wandel
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (6/2011)
Der Verbandsrat des Ruhrverbands wĂĽrdigte am 21. Februar 2011 den 60. Geburtstag seines Vorstandsvorsitzenden, Prof. Harro Bode, mit einem Fachsymposium. Die Gastredner und Referenten nahmen eine umfassende Positionsbestimmung der nationalen und internationalen Wasserwirtschaft vor.

Nahrungsmittelproduktion und Gewässerschutz
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (6/2011)
Podiumsdiskussion „Landwirtschaft im Fluss – Gewässerschutz in der kommenden Agrarreform“ am 25. Januar 2011 in Berlin

Probenahme- und Analyseverfahren zur kostengĂĽnstigen Ăśberwachung von Arzneimittelwirkstoffen im Abwasser
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (6/2011)
Fachbeitrag zum vom BMWi geförderten Forschungsprojekt der GBA Gesellschaft für Bioanalytik Hamburg mbH

Nachhaltige Lösungsansätze für Rückstände und Nebenprodukte aus Wasseraufbereitungsanlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2011)
Für Rückstände, die bei der Wasseraufbereitung anfallen oder gezielt als Nebenprodukt erzeugt werden, ist in den letzten Jahren eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten der Verwertung und Nutzung gefunden worden. Eine Einzelfallprüfung unter Beachtung technischer, rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Gesichtspunkte ist dabei immer erforderlich. Die Verwertung von Rückständen hat mit der W-221-Reihe Eingang in das DVGW-Regelwerk gefunden.

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