Wo treibt uns der CO2-Wahnsinn hin? – Ist eine CO2-Abscheidung hinter
Abfallverbrennungsanlagen wirklich zielfĂĽhrend? –© ThomĂ©-Kozmiensky Verlag GmbH (1/2016)
Wegen der Zunahme des Treibhauseffektes durch ansteigende CO
2-Emissionen und den damit in Verbindung gebrachten Auswirkungen auf den Klimawandel wird eine globale Reduzierung des AusstoĂźes an CO
2-Emissionen angestrebt. Neben den Abgasen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe – Erdgas, Erdöl und Kohle – sowie Abgasen aus dem Personen- und Güterverkehr – Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr – sind u.a. auch die Abgase aus der Abfallverbrennung als grundsätzliche Quelle für anthropogene CO
2-Emissionen zu nennen. Vor diesem Hintergrund werden mögliche Verfahren für eine Abscheidung bzw. Minderung von CO
2-Emissionen aus dem Abgas einer Abfallverbrennungsanlage aufgezeigt sowie die damit verbundenen Kosten ermittelt und eine ökonomische und ökologische Bewertung vorgenommen.
Im Nebel gefangen: Punktgenaue Tröpfchenfilter binden den Staub© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2015)
In Steinbrüchen, Beton- und Stahlwerken, beim Abbau von Kohle sowie in Müllverbrennungs- und Recyclinganlagen ist die Staubentwicklung besonders intensiv. Die verantwortlichen Unternehmen sind vom Gesetzgeber verpflichtet, die Gesundheit der Arbeiter zu schützen und die Feinstaubemissionen bestmöglich zu verhindern.
Looping fĂĽr den Klimaschutz: Kalk als Kohlendioxidfänger bei Kraftwerken© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2015)
Mit dem so genannten Carbonate-Looping-Verfahren können Kohlekraftwerke ihre Kohlendioxidemissionen nahezu vollständig reduzieren – zu vertretbaren Kosten. Die Anlagen zum Abscheiden von CO2 aus Abgasen lassen sich an bestehenden Kraftwerken nachrüsten. An einer Technikumsanlage hat die TU Darmstadt das Verfahren unter Beweis gestellt.
Feuer und Flamme fĂĽr die Verbrennung: ITAD legt ihren aktuellen Jahresbericht vor© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2015)
Abfall stellt eine wichtige Ressource dar. Das ist Konsens. Doch darĂĽber, wie diese Ressource genutzt werden soll, herrscht weiterhin Uneinigkeit. Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD) liefert in ihrem aktuellen Jahresbericht 2013 gute Argumente dafĂĽr, dass die thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland die Ressource Abfall nachhaltig nutzt.
MĂĽll auf Abwegen: Immer mehr SondermĂĽll gelangt in HausmĂĽll-Verbrennungsanlagen© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2015)
Hausmüll gehört in Hausmüll-Verbrennungsanlagen und Sonderabfall in Sonderabfall-Verbrennungsanlagen. Das klingt einfach, entspricht in einigen deutschen Bundesländern aber nicht mehr der üblichen Praxis. Die Sondermüll-Verbrenner schlagen Alarm. Nicht nur, weil ihnen Müllmengen abhanden kommen. Auch Arbeitsschutz und Umweltschutz kommen nicht selten zu kurz.
Ausnahmen von kontinuierlichen Messungen in GroĂźfeuerungsanlagen© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2015)
Gemäß § 29 Abs. 1 BImSchG kann die zuständige Behörde bei genehmigungsbedürftigen Anlagen kontinuierliche Messungen anordnen. Das Ermessen nach dieser Vorschrift ist auf null reduziert, wenn und soweit in einer Rechtsverordnung eine kontinuierliche Messung verpflichtend vorgeschrieben wird. Das ist insbesondere in den Fällen des § 20 Abs. 1 13. BImSchV der Fall, wo für bestimmte Anlagen und bestimmte Parameter kontinuierliche Messungen zwingend vorgeschrieben sind. Liegen die Voraussetzungen des § 20 Abs. 1 S. 1 13. BImSchV vor, ist die zuständige Behörde deshalb verpflichtet, kontinuierliche Messungen anzuordnen, soweit nicht hiervon nach § 21 oder § 26 der 13. BImSchV Ausnahmen gemacht werden können.
Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?
Wie Phönix aus der Asche: GroĂźbrand fĂĽhrte zu umfassender Sanierung einer MĂĽllverbrennungsanlage© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2015)
Ein verheerender Großbrand, dessen Ursache bis heute ungeklärt ist, vernichtete am 11. Oktober 2010 einen Teil des Müllbunkers des Müllheizkraftwerkes Ludwigshafen/Rhein. Nicht nur das Umleiten großer Teile der Abfallströme aus einer ganzen Region stellte an den Betreiber hohe logistische Anforderungen. Auch die Sanierung während des laufenden Anlagenbetriebes brachte die GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH gehörig ins Schwitzen; denn mit der Brandschutztechnik, wie sie vor dem Großbrand bestand, war die Betriebsgenehmigung nicht zu erhalten.
BVT-Merkblatt Waste Incineration© ThomĂ©-Kozmiensky Verlag GmbH (1/2015)
Die nationale Umsetzung der Industrieemissionsrichtlinie (im englischen Directive on industrial emissions – IED) übt einen Einfluss auf die verschiedensten thermischen Prozesse wie der Wärme- und Stromerzeugung aus festen, flüssigen, gasförmigen Brennstoffen sowie der thermische Entsorgung von Abfällen aus.
Klimabilanztool der kommunalen Abfallströme der Steiermark© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Ausgehend von der steirischen Klimaschutzstrategie und der darin geforderten Emissionsreduktion, wurde im Auftrag des Landes Steiermark ein Klimabilanztool erstellt. Mit Hilfe des Werkzeuges können, Abfallmengen und Emissionen aus dem Transport, der Abfallbehandlung sowie -ablagerung berechnet und in Form von Grafiken übersichtlich dargestellt werden. Für die Modellierung wurden die Methoden Stoffstromanalyse und Lebenszyklusanalyse verwendet. Das Klimabilanztool dient als Informations-, Motivations- und Entscheidungstool für die Stakeholder der steirischen Abfallwirtschaft und ist im Internet verfügbar.