Wellenauflauf und -umlenkung in der Freibordbemessung an Stauanlagen
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Die Freibordbemessung an Stauanlagen gewinnt in der Gegenwart und f√ľr die Zukunft, aufgrund von Klima√§nderung, Gew√§hrleistung des Hochwasserr√ľckhalteraumes sowie Anpassung der Staulamelle, um nur einige Aspekte hervorzuheben, immer mehr an Bedeutung. Im Allgemeinen bestimmen der Windstau, ein zu w√§hlender Sicherheitszuschlag, unter Beachtung regionaler Gegebenheiten auch der Eisstau und vor allem aber der Wellenauflauf ma√ügebend den erforderlichen Freibord. Mittels analytischer Berechnungsans√§tze k√∂nnen die genannten Einflussfaktoren i. d. R. mit ausreichender Genauigkeit bestimmt werden.

Sanierung von Talsperren im Hochgebirge
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Durch die Forcierung von erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne gewinnen Pumpspeicherkraftwerke (PSW) zunehmend an Bedeutung. Sperrenbauwerke von vormals Jahresspeichern, die durch den Bau von neuen PSW als Wochen- bzw. Tagesspeicher betrieben werden, sind deutlich ver√§nderten Beanspruchungsszyklen und damit z. B. Frost oder √Ąnderung der Gradiente des Porenwasserdrucks ausgesetzt. Beispiele daf√ľr sind die in den 1950er-Jahren errichteten Gewichtsmauern Gro√üer und Kleiner M√ľhldofer See am Seenplateau Rei√üeck, welche zur leistungsf√§higsten Kraftwerksgruppe √Ėsterreichs geh√∂ren.

Talsperre Malter - Erweiterung der Hochwasserentlastungsanlage - bautechnische Umsetzung
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Zwischen 1908 und 1913 wurde an der Roten Wei√üeritz in Sachsen das Absperrbauwerk der Talsperre (TS) Malter als Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinen (H√∂he 36 m) des Intze- Typs mit gekr√ľmmter Achse errichtet. Die unter Denkmalschutz stehende Talsperre (Gesamtstauraum 8,78 Mio. m¬≥) dient haupts√§chlich dem Hochwasserschutz f√ľr die Stadt Freital und die Landeshauptstadt Dresden. Sie wird au√üerdem zur Brauchwasserbereitstellung, Elektroenergieerzeugung und Naherholung genutzt.

Auswirkung der globalen Erwärmung auf ein Wasserkraftwerk im Himalaya
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In den letzten Jahren haben der Klimawandel und die globale Erw√§rmung Hochgebirgsregionen erheblich beeintr√§chtigt. In Pakistan haben in den letzten 50 Jahren die mittlere Jahrestemperatur und die Niederschl√§ge zugenommen. Nach Berichten des Pakistan Meteorological Department ist die mittlere Jahrestemperat ur zwischen 1960 und 2007 im Durchschnitt um 0,6 ¬įC und in den n√∂rdlichen Regionen um maximal 1 ¬įC gestiegen. Der j√ľngste IPCC-Sonderbericht sagt f√ľr Nordpakistan im schlimmsten Fall einen Anstieg von 6 ¬įC im n√§chsten Jahrhundert voraus.

Innovative L√∂sung zur Herstellung der normgerechten Hochwassersicherheit f√ľr eine Stauanlage im Nebenschluss
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Die Talsperre Greiz-D√∂lau befindet sich s√ľdlich der ostth√ľringischen Kreisstadt Greiz in Grenzlage zum Freistaat Sachsen. Sie ist nach DIN 19 700-11:2004-07 in die Talsperrenklasse 2 eingeordnet. Die Stauanlage wurde in den 1950er-Jahren vom Wei√üe- Elster-Verband errichtet und war seinerzeit Bestandteil komplexer Wasserbauma√ünahmen an der Wei√üen Elster. Gegenw√§rtig wird die Stauanlage f√ľr die bedarfsweise Brauchwasserversorgung eines unmittelbar unterhalb der Talsperre gelegenen gro√üen Chemiebetriebs sowie angelfischereilich genutzt.

Erfahrungen aus Inspektionen an Druckrohrleitungen von Wasserkraftwerken
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Die Verwendung von Stahlrohren hat sich bei der Realisierung von Druckrohrleitungen im Alpenbereich und dar√ľber hinaus bew√§hrt. Beim Bau von Wasserkraftwerken wurden seit Beginn des vorigen Jahrhunderts mehrheitlich Stahlrohre f√ľr die Verlegung der zahlreichen und teilweise verzweigten Rohrleitungssysteme verwendet. Auch heute noch werden, besonders bei hohem Druck und gro√üen Durchmessern, Stahlrohre f√ľr die Realisierung von Druckrohrleitungen verwendet.

Funktionskontrolle einer Fischaufstiegs und einer Wasserkraftschnecke
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Die Allg√§uer Kraftwerke GmbH (AKW) betreibt an der Ostrach seit 1897 das Kraftwerk (KW) Hinterstein, ein 210-kW-Ausleitungskraftwerk mit Druckrohrleitung und Diagonalturbine. F√ľr den Betrieb werden an der Wehranlage Hinterstein bis zu 2,5 m¬≥/s entnommen. Im Rahmen einer energetischen und √∂kologischen Sanierung der Wehranlage wurde das Restwasserkraftwerk Konrad Zuse errichtet.

Rechtliche Ansätze zur Vermeidung und Bewältigung der Wasserknappheit
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Das deutsche Wasserrecht ist ein Wasserrecht f√ľr ein wasserreiches Land. In Ankn√ľpfung an die vorkonstitutionellen Kodifikationen der deutschen Staaten wurde mit dem 1960 in Kraft getretenen Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ein √∂ffentlich-rechtlicher Ordnungsrahmen f√ľr die Nutzung der Gew√§sser durch den Menschen geschaffen, der eine gerechte Zuteilung der nat√ľrlichen Ressourcen f√ľr die Sicherstellung der Bev√∂lkerung mit Trink- und Brauchwasser im Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg gew√§hrleisten sollte.

Planerische Aspekte der Bef√ľllung von Braunkohlerestseen
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Prinzipiell gibt es mehrere M√∂glichkeiten zum Umgang mit Tagebaul√∂chern. Sie k√∂nnen mit Abraum wiederaufgef√ľllt und der Landwirtschaft zug√§nglich gemacht werden. In den 90er-Jahren wurde in der Lausitz f√ľr einige aus DDR-Zeiten √ľbriggebliebene Restl√∂cher entschieden, sie mit Wasser aus nahegelegenen Fl√ľssen und S√ľmpfungswasser aktiver Tagebaue zu bef√ľllen, um eine touristisch attraktive Seenlandschaft zu kreieren.

Die Niedrigwasserrisikoanalyse als ein Instrument f√ľr das Niedrigwasserrisikomanagement
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Die Niedrigwasserereignisse der letzten Jahre machen die Notwendigkeit eines Niedrigwasserrisikomanagements deutlich. Im Forschungsprojekt DryRivers wird daher ein Werkzeug zur Unterst√ľtzung des Niedrigwasserrisikomanagements entwickelt. Vorgestellt werden die mplementierten Ans√§tze.

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