Sanierungsarbeiten am Druckstollen der Enguri-Stauanlage
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Enguri-Staumauer in Georgien ist mit 750 m Breite und 271,5 m H√∂he das gewaltigste Bauwerk im Kaukasus. Sie ist zugleich die h√∂chste Bogenstaumauer der Erde und zurzeit die dritth√∂chste fertiggestellte Talsperre. Ein 15 050 m langer Druckstollen mit einem Innendurchmesser von 9,5 m verbindet die Staumauer mit einer Kaskade von Kraftwerken. Der Druckstollen durchquert einen schmalen Bergr√ľcken aus verkarsteten Kalksteinen, Mergeln und mergeligen Sandsteinen.

Wellenauflauf und -umlenkung in der Freibordbemessung an Stauanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Freibordbemessung an Stauanlagen gewinnt in der Gegenwart und f√ľr die Zukunft, aufgrund von Klima√§nderung, Gew√§hrleistung des Hochwasserr√ľckhalteraumes sowie Anpassung der Staulamelle, um nur einige Aspekte hervorzuheben, immer mehr an Bedeutung. Im Allgemeinen bestimmen der Windstau, ein zu w√§hlender Sicherheitszuschlag, unter Beachtung regionaler Gegebenheiten auch der Eisstau und vor allem aber der Wellenauflauf ma√ügebend den erforderlichen Freibord. Mittels analytischer Berechnungsans√§tze k√∂nnen die genannten Einflussfaktoren i. d. R. mit ausreichender Genauigkeit bestimmt werden.

Sanierung von Talsperren im Hochgebirge
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Durch die Forcierung von erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne gewinnen Pumpspeicherkraftwerke (PSW) zunehmend an Bedeutung. Sperrenbauwerke von vormals Jahresspeichern, die durch den Bau von neuen PSW als Wochen- bzw. Tagesspeicher betrieben werden, sind deutlich ver√§nderten Beanspruchungsszyklen und damit z. B. Frost oder √Ąnderung der Gradiente des Porenwasserdrucks ausgesetzt. Beispiele daf√ľr sind die in den 1950er-Jahren errichteten Gewichtsmauern Gro√üer und Kleiner M√ľhldofer See am Seenplateau Rei√üeck, welche zur leistungsf√§higsten Kraftwerksgruppe √Ėsterreichs geh√∂ren.

Talsperre Malter - Erweiterung der Hochwasserentlastungsanlage - bautechnische Umsetzung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Zwischen 1908 und 1913 wurde an der Roten Wei√üeritz in Sachsen das Absperrbauwerk der Talsperre (TS) Malter als Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinen (H√∂he 36 m) des Intze- Typs mit gekr√ľmmter Achse errichtet. Die unter Denkmalschutz stehende Talsperre (Gesamtstauraum 8,78 Mio. m¬≥) dient haupts√§chlich dem Hochwasserschutz f√ľr die Stadt Freital und die Landeshauptstadt Dresden. Sie wird au√üerdem zur Brauchwasserbereitstellung, Elektroenergieerzeugung und Naherholung genutzt.

Auswirkung der globalen Erwärmung auf ein Wasserkraftwerk im Himalaya
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
In den letzten Jahren haben der Klimawandel und die globale Erw√§rmung Hochgebirgsregionen erheblich beeintr√§chtigt. In Pakistan haben in den letzten 50 Jahren die mittlere Jahrestemperatur und die Niederschl√§ge zugenommen. Nach Berichten des Pakistan Meteorological Department ist die mittlere Jahrestemperat ur zwischen 1960 und 2007 im Durchschnitt um 0,6 ¬įC und in den n√∂rdlichen Regionen um maximal 1 ¬įC gestiegen. Der j√ľngste IPCC-Sonderbericht sagt f√ľr Nordpakistan im schlimmsten Fall einen Anstieg von 6 ¬įC im n√§chsten Jahrhundert voraus.

Innovative L√∂sung zur Herstellung der normgerechten Hochwassersicherheit f√ľr eine Stauanlage im Nebenschluss
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Talsperre Greiz-D√∂lau befindet sich s√ľdlich der ostth√ľringischen Kreisstadt Greiz in Grenzlage zum Freistaat Sachsen. Sie ist nach DIN 19 700-11:2004-07 in die Talsperrenklasse 2 eingeordnet. Die Stauanlage wurde in den 1950er-Jahren vom Wei√üe- Elster-Verband errichtet und war seinerzeit Bestandteil komplexer Wasserbauma√ünahmen an der Wei√üen Elster. Gegenw√§rtig wird die Stauanlage f√ľr die bedarfsweise Brauchwasserversorgung eines unmittelbar unterhalb der Talsperre gelegenen gro√üen Chemiebetriebs sowie angelfischereilich genutzt.

Unterst√ľtzende Auswertungen und Darstellungen f√ľr die Beurteilung von Niederschlagswassereinleitungen auf die Gew√§sser√∂kologie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2023)
In stark urban gepr√§gten Einzugsgebieten sind oft die Anwendungsgrenzen des biologischen Nachweises gem√§√ü des Merkblatts DWA-M 102-5 / BWK-M 3-5 √ľberschritten. Zur Unterst√ľtzung wird f√ľr diese F√§lle ein praxisnah entwickeltes Bewertungsverfahren vorgeschlagen, wobei eine fl√§chendeckende Validierung noch aussteht.

Datengetriebene Bauwerksanalyse am Baldeneysee
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2023)
F√ľr das Absperrbauwerk am Baldeneysee des Ruhrverbands wird eine datengetriebene Bauwerksanalyse durchgef√ľhrt, um m√∂gliche Gr√ľnde f√ľr unerwartete Grundwasseranstiege zu identifizieren. Die hier gezeigte Studie zeigt einen Weg auf, verschiedene hydrologische Einflussgr√∂√üen und Prozessgeschwindigkeiten √ľber einen KI- basierten Ansatz zur Bauwerksanalyse einzusetzen. Zudem konnte die Vermutung aufgestellt werden, dass sich ver√§ndernde Niederschlagscharakteristika im Zuge des Klimawandels eine m√∂gliche Quelle dieser Anstiege einzelner Messstellen seien.

Funktionsbewertung von Fischaufstiegsanlagen anhand biologischer Parameter
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2023)
Bei Anwendung der HDX-Technik werden mit Transpondern markierte Fische automatisch von Antennen registriert. Werden Fischaufstiegsanlagen am Ein- und Ausstieg mit solchen Antennen ausgestattet, dann lassen sich genaue Zeiten und exakte Quoten f√ľr das Auffinden und Passieren ermitteln, die eine detaillierte Funktionsbewertung anhand biologischer Parameter erm√∂glichen. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegen√ľber herk√∂mmlichen Aufstiegsz√§hlungen mittels Reusen, Z√§hlbecken oder optischen Erfassungssystemen.

Klima-Wasser-Kooperation Ahlde - Entwicklung von Maßnahmen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2023)
Innerhalb der ‚ÄěKlima-Wasser-Kooperation Ahlde‚Äú (KLIWAKO) wurde f√ľr das Einzugsgebiet der Trinkwassergewinnung Emsb√ľren-Ahlde ein von Wasserversorgung, Landwirtschaft, Kommunen, B√ľrgern und Fachbeh√∂rden gemeinsam getragenes Wassermanagement als Anpassung an den Klimawandel entwickelt. Hierf√ľr wurden von der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) Ma√ünahmenpakete entwickelt und mit Hilfe eines mit dem Oberfl√§chengew√§ssermodell gekoppelten instation√§ren Grundwasserstr√∂mungsmodell f√ľr einen charakteristischen Jahresgang bzgl. ihrer Effizienz untersucht.

<  1  2  3  4 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?