Energiewende in der Abwasserbehandlung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2015)
Die Energiewende in der kommunalen Abwasserbehandlung in Bezug auf die Elektroenergie ist technisch derzeit nur f√ľr sehr gro√üe Kl√§ranlagen oder Kl√§ranlagenverb√ľnde im Zusammengehen mit thermischer Kl√§rschlammverwertung m√∂glich. Abwasser ist jedoch aufgrund seiner organischen Bestandteile ein Energietr√§ger f√ľr chemisch gebundene Energie. Eine mit Abwasser betriebene bio-elektrochemische Brennstoffzelle wird vorgestellt, die neue M√∂glichkeiten f√ľr die energetische Nutzung von Abwasser aufzeigt.

Umweltbegleitende Maßnahmen beim Zubau der 5. Maschine im Rheinkraftwerk Iffezheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
F√ľr den Zubau der 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim waren im Genehmigungsverfahren zahlreiche umweltbegleitende Ma√ünahmen vereinbart, die sowohl die Fischaufstiegsanlage in Iffezheim als auch Anlagen im Umfeld von Iffezheim betrafen. Allen war es gemeinsam, die Umweltwirkungen der Kraftwerkserweiterung durch geeignete Ma√ünahmen auszugleichen und die Situation der Gew√§sser in der Region deutlich aufzuwerten.

Entwurfs- und Tragwerksplanung f√ľr die 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim ‚Äď 1. Planungsphase
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
F√ľr die Erweiterung des Rheinkraftwerks Iffezheim wurde eine Erweiterung um die Maschine 5 im Anschluss an das bestehende Kraftwerk vorgesehen. Neben dem Kraftwerkstiefbau und der erforderlichen Baugrube umfasst die Bauplanung die Einbindung der bestehenden Fischaufstiegsanlage und die √úberf√ľhrung der B 500. Bereits vorhandene Kraftwerksausr√ľstungen zur Wasserver- und -entsorgung sowie die Rechenreinigungs- und Krananlagen sollten f√ľr die Maschine 5 angepasst bzw. erweitert werden. Im Fachbereich Stahlwasserbau wurden Verschl√ľsse f√ľr den Turbinenein- und -auslauf, der Einlaufrechen, die Eisklappen und Klappen in der Geschwemmselrinne geplant. Die genannten Aspekte waren Basis f√ľr eine erste Planung, welche aufgrund eines ermittelten hohen Investitionsvolumens nicht ausgef√ľhrt wurde, weswegen eine 2. Planungsphase notwendig wurde.

Planung der Iffezheimer Baugruben f√ľr den Zubau der 5. Maschine
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Im Zuge der Erweiterung des Rheinkraftwerks Iffezheim mit Einbau einer f√ľnften Rohrturbine war die Herstellung von drei Baugruben erforderlich, die Oberwasser-Baugrube (Einlauf), die Hauptbaugrube (Kraftwerk) und die Unterwasser-Baugrube (Saugschlauch und Auslauf). S√§mtliche Baugruben befanden sich innerhalb einer an das bestehende Kraftwerk anschlie√üenden Erweiterung des vorhandenen Querbauwerks (Damm). Im folgenden Beitrag wird √ľber die Planung dieser Baugruben berichtet.

Planung und Bau der 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Das 1978 in Betrieb genommene Wasserkraftwerk Iffezheim war mit einer Auslegung von ca. 180 √úberschreitungstagen von Anfang an pr√§destiniert f√ľr eine Erweiterung durch eine f√ľnfte Maschine. Mehrere Planungsanl√§ufe scheiterten an der Wirtschaftlichkeit eines solchen Projekts, das erst durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz f√ľr die gro√üe Wasserkraft m√∂glich wurde. Nach zwei sehr schwierigen Planungsphasen konnte die Realisierung der 5. Turbine Anfang 2009 beginnen. Die sehr komplexe Herstellung der Baugruben auf engstem Raum war begleitet von verschiedenen Problemen mit erheblichen R√ľckwirkungen auf die Bauzeit und die Bauausf√ľhrung. Ungew√∂hnliche L√∂sungen im Bereich der Maschinentechnik f√ľhrten am Ende zu einer gelungenen L√∂sung, die den Erwartungen hinsichtlich Erzeugung und Verf√ľgbarkeit voll entsprechen konnte.

Elektro- und leittechnisches Konzept f√ľr den Zubau der 5.Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Die Einspeisung der von den Maschinen 1 bis 4 im Rheinkraftwerk Iffezheim erzeugten elektrischen Leistung in das 110-kV-Netz erfolgt √ľber das Umspannwerk Iffezheim. Die Generatorspannung wird √ľber zwei Transformatoren auf 110kV transformiert, wobei jeweils zwei Generatoren einem Maschinentransformator fest zugeordnet sind. Die Transformatoren stehen auf dem Kraftwerksgel√§nde. Je Transformator verl√§uft ein 110-kV-Kabelsystem zum Umspannwerk. Die Entfernung zwischen Kraftwerk und Umspannwerk betr√§gt ca. 600m, wobei eine Schifffahrtsstra√üe des Rheins zu kreuzen ist.

Hydraulische Integrität des Systems Erdwärmesonde
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2015)
F√ľr die Beurteilung der hydraulischen Integrit√§t von Erdw√§rmesonden (EWS) ist eine systemische Betrachtung zwingend erforderlich. Die hydraulischen Leitf√§higkeiten der einzelnen Komponenten haben zwar gro√üen Einfluss, jedoch ist das Zusammenwirken im System entscheidend f√ľr den tats√§chlichen Flie√üwiderstand (Kuckelkorn & Reu√ü 2010). Dabei stellt die Kontaktfl√§che von hydrophoben Kunststoffoberfl√§chen (Sonde) und der hydrophilen Hinterf√ľllsuspension eine pr√§ferierte Wasserwegsamkeit dar.

Globale Markt- und Technologieentwicklungen in der Geothermie
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2015)
Verschiedene Einflussfaktoren sorgen f√ľr den best√§ndig, aber langsam wachsenden Marktzuwachs der Geothermie: der √∂konomische Aufschwung der sich entwickelnden L√§nder, die Erschlie√üung neuer M√§rkte, die Schaffung neuer Anreizmechanismen und geothermiefreundlicher Rahmenwerke, die Besorgnis gegen√ľber konventionellen auf fossilen Brennstoffen basierenden Energietechnologien und ihr Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt.

Kavitationsfreie Druckhaltung f√ľr hydrothermale Tiefengeothermie ‚Äď Entwicklung eines neuartigen Druckhalteventils
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2015)
F√ľr hydrothermale Strom- und W√§rmeerzeugung aus Tiefer Erdw√§rme kommen in Deutschland vorrangig das Norddeutsche Becken, der Oberrheingraben und das Molassebecken infrage. In diesen Regionen ist die Zusammensetzung der Thermalw√§sser, die zur Energieerzeugung eingesetzt werden, sehr unterschiedlich (Tabelle 1).

Start der größten Grundwasser-Geothermieanlage Norddeutschlands in Braak
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2015)
Die Bundesregierung verfolgt die Energiewende auch im W√§rmebereich. Regelm√§√üig versch√§rfen sich die regulatorischen Anforderungen an die Energietechnik in Neubauten. Erneuerbare Energien sollen mehr und mehr dazu beitragen, Gewerbebetriebe und B√ľros mit W√§rme und K√§lte zu versorgen.

<  1  2  3  4 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?