Bioenergie ‚Äď stoffliche Nutzungskonzepte
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2015)
Bereits heute leistet die Biomasse einen erheblichen Anteil an der Erf√ľllung der ambitionierten politischen Ziele hinsichtlich des Klimaschutzes, des Ausbaus der erneuerbaren Energien und der Umstellung der Wirtschaft auf eine Bio√∂konomie und ist folglich ein wichtiger Bestandteil der Energie- und Rohstoffwende. Ein Verzicht auf die Nutzung der Biomasse oder eine Beschr√§nkung auf Rest- und Abfallstoffe h√§tte eine verst√§rkte Nutzung fossiler Ressourcen mit bekannten negativen Umweltauswirkungen zur Folge. Nachwachsende Rohstoffe haben das Potenzial, noch mehr als bislang zur Energie- und Rohstoffversorgung Deutschlands beizutragen, f√ľr Arbeitspl√§tze im strukturschwachen l√§ndlichen Raum zu sorgen und die Importabh√§ngigkeit Deutschlands zu verringern. Die daf√ľr notwendigen Investitionen der Wirtschaft setzen allerdings unbedingt verl√§ssliche Rahmenbedingungen voraus. Es ist dar√ľber hinaus abzusehen, dass Nachhaltigkeitsaspekte, Effizienzsteigerungen sowie die Akzeptanz der Gesellschaft bez√ľglich der Nutzung nachwachsender Rohstoffe als Einflussgr√∂√üen an Bedeutung gewinnen werden. Hier wird das neue F√∂rderprogramm ‚ÄěNachwachsende Rohstoffe‚Äú des BMEL einen deutlichen Beitrag leisten.

Anteil fester Biomasse am deutschen Energiemix Ausblick auf zuk√ľnftige Bereitstellungsstrategien infolge zunehmender Rohstoffknappheit von Holz
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2015)
Die politischen Zielvorgaben der Bundesregierung sehen u.a. eine Steigerung des Anteils der W√§rme- und K√§lteerzeugung aus erneuerbaren Energien (EE) vor. Da biogene Festbrennstoffe den gr√∂√üten Anteil innerhalb der EE zur W√§rmebereitstellung beitragen und mittelfristig gesehen ad√§quate, erneuerbare Alternativen nicht zur Verf√ľgung stehen, werden biogene Festbrennstoffe auch in Zukunft einen bedeutenden Beitrag im W√§rmesektor leisten. Au√üerdem k√∂nnen Biomasse-Festbrennstoffanlagen den Strom flexibel einspeisen und sind folglich in der Lage, die fluktuierende Stromeinspeisung aus PV- und Windkraftanlagen anteilig auszugleichen. Grenzen der Verf√ľgbarmachung fester Bioenergietr√§ger sind neben Fl√§chenkonkurrenzen, Nachhaltigkeitsgesetz, Zertifizierungssystemen vor allem Konkurrenzen mit der stofflichen Nutzung. Letztere werden nachfolgend dargelegt und Beispiele f√ľr zuk√ľnftige Bereitstellungs- und Nutzungsstrategien aufgezeigt.

Energieeffizienz in MBS Anlagen
© Wasteconsult international (5/2015)
Trockene Abf√§lle (Gewerbeabfall, Sperrm√ľll) werden in einem Flachbunker angeliefert, vorsortiert, zerkleinert und gelangen dann entweder in den Tiefbunker oder werden als EBS vermarktet. Die Anlieferung von Hausm√ľll und hausm√ľll√§hnlichen Abf√§llen erfolgt direkt in den Tiefbunker. Der Abfall wird mit zwei automatisierten Kransystemen zun√§chst einer Zerkleinerung und dann der biologischen Trocknung in Rotteboxen zugef√ľhrt. Der Rotte- und Trocknungsprozess erstreckt sich in der Regel √ľber sieben Tage in einem Temperaturbereich von 50 bis 60 ¬įC.

Wie effizient ist ein Erdw√§rmesystem zum K√ľhlen und Heizen von Geb√§uden wirklich?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
W√§rmepumpenbasierte Erdw√§rmeanlagen stellen besonders nach Inkrafttreten der aktuellsten Energieeinsparverordnung (EnEV) eine interessante Alternative zur Bewirtschaftung von Geb√§uden mit W√§rme und K√§lte dar. Viele bereits bestehende Anlagen laufen jedoch unter den urspr√ľnglichen Planwerten, was zu h√∂heren Betriebskosten f√ľhrt und f√ľr Ern√ľchterung beim Betreiber sorgt. Optimal geplante, ideal einregulierte und dauerhaft betreute Anlagen bilden die andere Seite: Reduzierte Erstellungs- und geringe Energietr√§gerkosten im Betrieb machen W√§rmepumpen in Kombination mit Erdw√§rme √§u√üerst wettbewerbsf√§hig. Am Beispiel des Heiz- und K√ľhlsystems eines Mehrfamilienhauses in Sankt Augustin, welches mittels eines Monitoring- und Betriebskonzepts dauerhaft √ľberwacht und optimiert wird, soll nachfolgend aufgezeigt werden, wie effizient Geb√§ude √ľber Erdw√§rme bewirtschaftet werden k√∂nnen.

Wettbewerb von Flexibilitätsoptionen zur besseren Integration Erneuerbarer Energien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Bei der Flexibilisierung des erneuerbaren Stromsystems f√ľhren die Mechanismen des Energiemarkts bereits heute zu einem kosteneffizienten Einsatz von bestehenden Flexibilit√§tsoptionen. Die Anforderungen werden jedoch steigen; deshalb sollten bei der Weiterentwicklung des Marktdesigns die langfristigen Kosten von Flexibilit√§tsma√ünahmen st√§rker ber√ľcksichtigt werden, damit Anreize zur Erschlie√üung neuer Flexibilit√§tsalternativen geschaffen werden.

Synergieeffekte zwischen Gas- und Stromnetzen f√ľr die Energiewende
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Die Perspektiven von Power-to-Gas und der bestehenden Gasinfrastruktur werden bisher vor allem durch den langfristig erwarteten Bedarf an Langzeitspeichern f√ľr die Energiewende bestimmt. Der gezielte Einsatz von Power-to-Gas kann bei synchroner Kopplung mit der Verstromung von Gas zuvor jedoch auch f√ľr einen weitr√§umigen virtuellen Stromtransport genutzt werden. Diese neue Perspektive wurde im DVGW- Forschungsprojekt ‚ÄěSynergieeffekte Gas- und Stromnetze‚Äú durch das Wuppertal Institut f√ľr Klima, Umwelt, Energie dargestellt und untersucht [1].

Paradigmenwechsel im neuen EEG 2014: Was √§ndert sich f√ľr Photovoltaikanlagen?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2015)
Die ‚ÄěEckpunkte einer grundlegenden EEG-Reform‚Äú wurden im Rahmen der Kabinettsklausur auf Schloss Meseberg am 22.1.2014 vom Bundeskabinett beschlossen. Aus den Eckpunkten lie√üen sich bereits die wesentlichen √Ąnderungen des EEG 2014 grob abzeichnen. Aus diesem Grunde gilt der Tag nach dem Kabinettsbeschluss (23.1.2014) als Stichtag f√ľr die in den √úbergangsvorschriften zum EEG 2014 enthaltenen Vertrauensschutzregelungen. Die Bundesregierung ging ‚Äď verfassungsrechtlich m√∂glicherweise nicht unproblematisch ‚Äď davon aus, dass ab dem 23.1.2014 mit erheblichen √Ąnderungen des EEG gerechnet werden musste.

Umweltbegleitende Maßnahmen beim Zubau der 5. Maschine im Rheinkraftwerk Iffezheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
F√ľr den Zubau der 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim waren im Genehmigungsverfahren zahlreiche umweltbegleitende Ma√ünahmen vereinbart, die sowohl die Fischaufstiegsanlage in Iffezheim als auch Anlagen im Umfeld von Iffezheim betrafen. Allen war es gemeinsam, die Umweltwirkungen der Kraftwerkserweiterung durch geeignete Ma√ünahmen auszugleichen und die Situation der Gew√§sser in der Region deutlich aufzuwerten.

Entwurfs- und Tragwerksplanung f√ľr die 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim ‚Äď 1. Planungsphase
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
F√ľr die Erweiterung des Rheinkraftwerks Iffezheim wurde eine Erweiterung um die Maschine 5 im Anschluss an das bestehende Kraftwerk vorgesehen. Neben dem Kraftwerkstiefbau und der erforderlichen Baugrube umfasst die Bauplanung die Einbindung der bestehenden Fischaufstiegsanlage und die √úberf√ľhrung der B 500. Bereits vorhandene Kraftwerksausr√ľstungen zur Wasserver- und -entsorgung sowie die Rechenreinigungs- und Krananlagen sollten f√ľr die Maschine 5 angepasst bzw. erweitert werden. Im Fachbereich Stahlwasserbau wurden Verschl√ľsse f√ľr den Turbinenein- und -auslauf, der Einlaufrechen, die Eisklappen und Klappen in der Geschwemmselrinne geplant. Die genannten Aspekte waren Basis f√ľr eine erste Planung, welche aufgrund eines ermittelten hohen Investitionsvolumens nicht ausgef√ľhrt wurde, weswegen eine 2. Planungsphase notwendig wurde.

Entwurfs- und Tragwerksplanung f√ľr die 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim ‚Äď 2. Planungsphase
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Das Ergebnis der ersten Ausschreibungsrunde hat die erwarteten Projektkosten deutlich √ľberschritten und so die Wirtschaftlichkeit des Projekts in Frage gestellt. In der Folge wurde der Entwurf in den Fachbereichen Maschinentechnik, Bau und Stahlwasserbau hinsichtlich m√∂glicher Einsparungen erneut √ľberpr√ľft. Durch die Wahl einer kleineren Maschine wurde die Ausf√ľhrung eines abgesetzten Bauwerks mit einer steifenfreien Baugrube und ovaler Form im Grundriss m√∂glich. W√§hrend der Ausf√ľhrung wurden zur Kompensation der aufgetretenen Bauablaufst√∂rungen w√§hrend der Herstellung der Baugrube verschiedene Ma√ünahmen zur Entkopplung nacheinander geplanten Vorg√§nge mit dem Ziel der Reduzierung der Bauzeit entwickelt.

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Zukunft: Blockheizkraftwerke
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