Entwicklung der Versorgungssicherheit Gas im Kontext der geplanten rechtlichen und regulatorischen √Ąnderungen: Sind wir aus volkswirtschaftlicher Sicht noch richtig unterwegs?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Die Verl√§sslichkeit unserer Energieversorgung ist ein hohes Gut, dessen St√∂rung mit erheblichen Auswirkungen auf die gesamte Volkswirtschaft verbunden ist. Die Kosten der Energieversorgung einschlie√ülich der Folgen f√ľr Umwelt und Gesundheit m√ľssen zudem in einem akzeptablen Rahmen bleiben, damit eine Volkswirtschaft wettbewerbsf√§hig und nachhaltig sein kann. Als Zielvorgaben sollten die f√ľr eine sichere Energieversorgung gew√§hlten Ma√ünahmen m√∂glichst geringe Kosten mit einer hohen Umweltvertr√§glichkeit verbinden und Ausf√§lle bzw. deren sch√§dliche Folgen f√ľr die Volkswirtschaft sicher vermeiden. Erf√ľllt die Versorgungssicherheit f√ľr Gas in Deutschland diese Anforderungen oder geht es vielleicht auch besser? Mit dieser Frage befasst sich der folgende Artikel.

Versorgungssicherheit Gas ‚Äď neue nationale und europ√§ische Ans√§tze
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Die letzten warmen Winter und der heute niedrige Gaspreis haben die Debatte um die Versorgungssicherheit bei Erdgas in den Hintergrund treten lassen. Das Horrorszenario eines kompletten Ausfalls russischer Lieferungen, das die EU-Kommission heraufbeschworen hat, ist nicht eingetreten. Der folgende Beitrag beschreibt aus der Perspektive eines Fernleitungsnetzbetreibers, welche Ma√ünahmen Deutschland getroffen hat und weiterhin plant, um zu verhindern, dass der umweltschonende Energietr√§ger in extrem kalten Wintern knapp wird. Da Deutschland eine wichtige Funktion als Drehscheibe f√ľr Erdgas in Europa besitzt, wird insbesondere auch der europ√§ische Aspekt zwischen den Mitgliedsstaaten der EU beleuchtet.

Regionales Verbundsystem Westeifel - Der regionale Energieabgleich ist machbar
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Eine neue rund 80 Kilometer lange Leitungstrasse soll die Westeifel k√ľnftig mit Trinkwasser, Strom, Gas und Internet versorgen. Durch die geschickte Nutzung der topografischen Gegebenheiten kann dabei der Energieeinsatz f√ľr die Trinkwasserversorgung minimiert und durch Einsatz von Turbinen dar√ľber hinaus sogar Energie erzeugt werden. Unter Einbindung regionaler regenerativer Energieanlagen aus Biogas, Wind, Sonne und Wasser und die Optimierung und intelligente Steuerung der Lastprofile ‚Äď beispielsweise von Kl√§ranlagen, Trinkwasseranlagen oder Industrie- und Gewerbekunden ‚Äď schafft das Projekt einen Energieabgleich in der Region und leistet somit einen entscheidenden Beitrag f√ľr den regionalen Klimaschutz.

Erhöhung der speicherbaren Energiemenge zweier bestehender Pumpspeicherkraftwerke
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Die Energiewende erfordert den Ausbau von Energiespeichern aller Art. Ein Baustein ist dabei das Ausschöpfen des Ausbaupotenzials bestehender Anlagen. Die Schluchseewerk AG erhöht daher das Stauziel des Eggbergbeckens und der Wehra-Talsperre. Trotz der gleichen Zielsetzung sind die dabei vorliegenden Randbedingungen äußerst unterschiedlich. Es werden sowohl die notwendigen Genehmigungsverfahren und Umweltuntersuchungen als auch die erforderlichen technischen Maßnahmen, wie beispielsweise die Errichtung von Wellenumlenkern, vorgestellt.

Konsistenz und Aussagefähigkeit der Primärenergiefaktoren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Zentrale Ergebnisse und Bewertung einer Studie des Wuppertal-Instituts

Sensitivitätsanalyse der Eingangsparameter aus den Bettungsbedingungen bei der Auslegung von Fernwärmeleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Die leitungsgebundene W√§rmeverteilung kann f√ľr die Deckung von rund 50 % des Prim√§renergiebedarfs in Deutschland und Europa im Bereich W√§rme einen wichtigen Beitrag leisten und sollte zeitnah eine Schl√ľsselrolle in der Energiewende einnehmen. Durch die Nutzung der Effizienzpotenziale im Bereich Kraft-W√§rme-Kopplung und die M√∂glichkeit der Einbindung von Abw√§rme und erneuerbarer W√§rme in W√§rmenetze k√∂nnen niederexergetische Energiequellen integriert werden, die z. B. f√ľr die Stromerzeugung nicht geeignet sind und andernfalls ungenutzt blieben.

Auswirkungen eines mangelhaften Verbundes auf das Kunststoffmantelrohr-System von Fernwärmerohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Fernw√§rmeleitungen werden f√ľr technische Nutzungsdauern von mindestens 30 Jahren ausgelegt. Dies betrifft die eingesetzten Materialien, die rohrstatische Auslegung der Rohrsysteme sowie die Anforderungen an den Bau und Betrieb mit den jeweiligen Parametern f√ľr Temperatur und Druck. Das Kunststoffmantelrohr (KMR) ist das meist eingesetzte, direkt erdverlegte Rohrsystem f√ľr den Transport und die Verteilung von W√§rme. In diesem Fachartikel wird eine Ursachenfindung und Bewertung von Sch√§den an zwei KMR-Systemen beispielhaft erl√§utert. Ziel ist die Festlegung einer weiteren Vorgehensweise im Falle festgestellter Sch√§den, die zu einer spezifischen Sanierungs- oder Erneuerungsstrategie f√ľhrt.

W√§rmenetze ‚Äď Relikt oder Zukunftsmodell?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Die Energiewende war bisher in erster Linie eine Stromwende, bei der vor allem die Diskussion um ein neues Strommarktdesign und die Einbindung von Erneuerbaren Energien in den Markt pr√§gend war. Mittlerweile zeichnet sich jedoch eine Trendwende ab. Dies ist zum einen darauf zur√ľckzuf√ľhren, dass durch einen zunehmend enger werdenden ordnungspolitischen Rahmen, niedrige Stromb√∂rsenpreise und ein Zur√ľckfahren der F√∂rderung die wirtschaftliche Attraktivit√§t f√ľr einige Teilnehmer am Strommarkt deutlich gesunken ist. Zum anderen ist erkannt worden, dass die Energiewende vor allem im Bereich des W√§rmemarktes umgesetzt werden muss.

Die Rolle der Tiefen Geothermie im deutschen Wärmemarkt: Technologie, Rahmenbedingungen, Status und Zukunft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Der Markt der Tiefen Geothermie in Deutschland war vor Einf√ľhrung der Einspeiseverg√ľtung f√ľr geothermisch erzeugte Energie im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahr 2000 von W√§rmeprojekten gepr√§gt. Nach der Novellierung des Gesetzes und mit dem politischen Fokus, mehr Erneuerbare Energien in die Stromerzeugung zu integrieren, stellen die geothermischen Strom- und Kraft-W√§rme Kopplungsprojekte die Treiber der Entwicklung auf dem Geothermiemarkt dar. Die Herausforderungen der geothermischen Stromproduktion ‚Äď insbesondere das F√ľndigkeitsrisiko hoher Temperaturen und F√∂rderraten ‚Äď und die aktuelle klima- und gesellschaftspolitische Fragestellung zur regenerativen Gestaltung der W√§rme- und K√§lteerzeugung r√ľcken die geothermische W√§rmeerzeugung aktuell wieder in den Vordergrund.

M√∂gliche Wechselbeanspruchungen von Fernw√§rmeleitungen im Rahmen zuk√ľnftiger W√§rmeerzeugung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Das in Deutschland dominierende Verlegesystem f√ľr Fernw√§rmeleitungen ist das erdverlegte Kunststoffmantelrohr (KMR). In der Planung und Dimensionierung neuer Trassenabschnitte werden KMR f√ľr eine erwartete Lebensdauer von wenigstens 30 Jahren ausgelegt. Grundlage dieser Lebensdauerabsch√§tzung ist das Approximieren realer Temperaturbeanspruchungen auf eine maximale Anzahl von √§quivalenten Temperaturvolllastwechseln (TVLW). Aufgrund aktueller Entwicklungen im Strom- und W√§rmemarkt und der daraus resultierenden Einsatzplanung thermischer Kraftwerke kann davon ausgegangen werden, dass Fernw√§rmenetze zuk√ľnftig vermehrt Temperaturwechselbeanspruchungen erfahren k√∂nnten. In dem vom Bundesministerium f√ľr Wirtschaft und Energie (BMWi) gef√∂rderten AGFW-Forschungsvorhaben ‚ÄěTechnische Gebrauchsdaueranalyse von W√§rmenetzen unter Ber√ľcksichtigung volatiler erneuerbarer Energien‚Äú (F√∂rderkennzeichen: 03ET1335A) sollen unter anderem die Auswirkungen zuk√ľnftiger Beanspruchungen auf die Materialkomponenten des KMRs untersucht, W√§rmenetze dadurch f√ľr zuk√ľnftige Herausforderungen qualifiziert sowie Belastungsgrenzen aufgezeigt werden.

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