Aus alt mach neu ‚Äď Sanierung eines Tiefbrunnens in der S√ľderelbmarsch
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2009)
In der Wasserfassung S√ľderelbmarsch der Hamburger Wasserwerke sind mehrere Brunnen in den Oberen und Unteren Braunkohlensanden (OBKS und UBKS) in Tiefen bis zu 260 Metern bzw. 360 Metern unter Gel√§ndeoberkante (GOK) verfiltert. Die √∂rtliche Lage der Brunnen befindet sich in Landschafts- bzw. Naturschutzgebieten mit einschr√§nkenden Vorschriften zum Bau und Betrieb von F√∂rderbrunnen. Die Hamburger Wasserwerke als Auftraggeber der Sanierung des Tiefbrunnens 7 standen vor der Entscheidung, einen Neubau mit vorlaufender Erkundung des Standortes zu realisieren oder vorhandene Altbrunnen mit geeigneter Bauweise und -substanz sowie Standortpotenzial zu nutzen. Dabei wurde auch nach technischen M√∂glichkeiten gesucht, Verfilterungen in anderen geologischen Niveaus vorzunehmen.

Kombinierte Rohr-Spundwand als Hochwasserschutz
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2009)
Im Rahmen des Hochwasserschutzprogramms der Freien und Hansestadt Hamburg war eine Erneuerung und Erh√∂hung der Hochwasserschutzwand im Bereich der St. Pauli Landungsbr√ľcken Mitte erforderlich. Die besonderen Anforderungen bei dem unter Denkmalschutz stehenden fast 100 Jahre alten Landungsbr√ľckengeb√§ude erforderten ein Verfahren zur Erstellung einer kombinierten Rohr-Spundwand.

Bohrkerngewinnung zur Exploration von Baugrund und Rohstoffen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2009)
Der Bohrkern ist der wichtigste Bestandteil in der Beurteilung geologischer Situationen im Tunnelbau sowie hinsichtlich der Zusammensetzung von Rohstoffen und deren m√∂glicher bergm√§nnischer Gewinnung. Geophysikalische Methoden und die Fernerkundung mit Satelliten bereiten einer Erkundung mit Bohrverfahren den Weg. Die Gewinnung aussagekr√§ftiger Bohrkerne bleibt sowohl hinsichtlich der technischen Ausr√ľstung als auch f√ľr die ausf√ľhrende Bohrmannschaft eine anspruchsvolle Aufgabe.

Kernbohrung im Vulkangebiet des Hohen Vogelsberges
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2009)
Das Hessische Landesamt f√ľr Umwelt und Geologie (HLUG) hat im Sommer 2007 im Vulkangebiet Vogelsberg eine Forschungsbohrung niederbringen lassen. Im Juli 2007 begannen die Bohrarbeiten, Anfang September 2007 war die Endteufe von 305 Metern erreicht. Nach Abschluss der Bohrarbeiten f√ľhrten das Institut f√ľr Geowissenschaftliche Gemeinschaftsaufgaben in Hannover (GGA-Institut) und das HLUG umfangreiche geophysikalische Messungen durch.

GIS als strategisches IT-Werkzeug
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2009)
War der Einsatz der sogenannten Graphischen Datenverarbeitung (GDV) in den achtziger Jahren vornehmlich auf die Ablösung des herkömmlichen analogen Planwerkes und der farbigen Darstellung von Leitungen beschränkt, so ermöglicht heutzutage die fortschreitende Entwicklung der IT-Landschaften die Integration Geographischer Informationssysteme (GIS) in die Unternehmensprozesse.

Altlasten: Sicherung vs. Totalsanierung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
Man kann sich beim Studium des Tagungsprogramms fragen, was es denn Besonderes mit einer Gegen√ľberstellung von Sicherung und Totalsanierung bei Altlasten an sich habe. Wird doch gemeinhin angenommen, dass f√ľr Altlasten je nach Gef√§hrdungspotenzial zwingend nur eine dieser Ma√ünahmen in Frage komme: Sicherung in erster Priorit√§t, weil einfacher und kosteng√ľnstiger, und wenn‚Äôs gar nicht anders geht, halt eben Totalsanierung, was immer unter den beiden Bezeichnungen genau verstanden wird. Wenn wir jedoch der Frage nachgehen wollen, ob es F√§lle gibt, wo die beiden Ma√ünahmen den Anforderungen des Umweltschutzes in √§hnlicher Weise nachkommen k√∂nnen, gewinnt eine Gegen√ľberstellung aktuelle Bedeutung.

Chromatreduktion in der ungesättigten Bodenzone
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
Sechswertige Chromverbindungen (Chromate) haben als Schadstoff eine große Bedeutung. Das Schwermetall Chrom wird in vielen industriellen Prozessen genutzt und gelangt dadurch auch in die Umwelt. Es besteht weltweit eine große Anzahl an Altlasten, die als Hauptkontaminanten chromathaltige Verbindungen aufweisen. Die Oxidationsstufen des Chroms reichen von Null bis +6, wobei fast ausschließlich die beiden stabilsten Formen, das dreiwertige und das sechswertige Chrom in der Natur nachgewiesen werden können.

Sanierungsversuche Schwermetall belasteter, landwirtschaftlich genutzter Flächen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
In den letzten Jahren ist das Bewusstsein als auch die Sorge bez√ľglich des Eintrags von Schwermetallen in die Nahrungskette angestiegen. Hohe Konzentrationen von Schwermetallen in landwirtschaftlich genutzten B√∂den k√∂nnen einerseits nat√ľrlich vorkommen oder verst√§rkt durch anthropogenen Einfluss, wie z.B. Bergbau, Industrie, Verkehr und auch Landwirtschaft. Bezogen auf die menschliche Gesundheit sind die Elemente Cadmium und Blei von besondererBedeutung. Einen kontaminierten, landwirtschaftlich genutzten Standort stellt die Umgebung der ehemaligen Pb/Zn-Schmelze in Arnoldstein (K√§rnten) dar. Hier wurden in den letzten 500 Jahren neben Blei, Zink und Cadmium auch noch Kupfer und Arsen emittiert, was zu hohen Bodenbelastungen f√ľhrte.

Sanierung des größten bekannten Methanolspill
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
Bei einem Zugsungl√ľck im Bahnhofsbereich von Himberg (N√Ė) im Jahr 2003 traten knapp 400.000 l Methanol aus, wobei eine gr√∂√üere Menge davon in den Untergrund gelangte. Durch die Ausbreitung des Kontaminanten erstreckt sich das Sanierungsgebiet auf ca. 1,5 ha unterhalb der Gleisanlage.

In-situ-Sanierung mittels Grundwasser-Zirkulationsbrunnen (GZB)
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
Die Grundwasser-Zirkulations-Brunnen zur In-situ-Sanierung des kontaminierten Grundwassers und der Bodenluft werden seit mehreren Jahren in Deutschland, USA, Holland, Frankreich, Italien, und neuerdings in China und Israel eingesetzt. Besonders erfolgreich werden sie unter erschwerten Bedingungen, wie √úberbauung des Gel√§ndes oder gro√üe Tiefe der Kontamination, angewendet. Durch die Grundwasser-Zirkulation bildet sich im Grundwasserleiter radialsymmetrisch um den GZB eine Reaktionszone, die im Laufe der In-situ-Sanierung mehrfach von kontaminiertem Grundwasser durchstr√∂mt wird. Neben der Infiltration von sauerstoffangereichertem Prozesswasser werden mit Hilfe von GZB l√∂sungsvermittelnde Stoffe und biologische Aufbaustoffe in den Grundwasserleiter eingesp√ľlt.

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