M√∂gliche Wechselbeanspruchungen von Fernw√§rmeleitungen im Rahmen zuk√ľnftiger W√§rmeerzeugung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Das in Deutschland dominierende Verlegesystem f√ľr Fernw√§rmeleitungen ist das erdverlegte Kunststoffmantelrohr (KMR). In der Planung und Dimensionierung neuer Trassenabschnitte werden KMR f√ľr eine erwartete Lebensdauer von wenigstens 30 Jahren ausgelegt. Grundlage dieser Lebensdauerabsch√§tzung ist das Approximieren realer Temperaturbeanspruchungen auf eine maximale Anzahl von √§quivalenten Temperaturvolllastwechseln (TVLW). Aufgrund aktueller Entwicklungen im Strom- und W√§rmemarkt und der daraus resultierenden Einsatzplanung thermischer Kraftwerke kann davon ausgegangen werden, dass Fernw√§rmenetze zuk√ľnftig vermehrt Temperaturwechselbeanspruchungen erfahren k√∂nnten. In dem vom Bundesministerium f√ľr Wirtschaft und Energie (BMWi) gef√∂rderten AGFW-Forschungsvorhaben ‚ÄěTechnische Gebrauchsdaueranalyse von W√§rmenetzen unter Ber√ľcksichtigung volatiler erneuerbarer Energien‚Äú (F√∂rderkennzeichen: 03ET1335A) sollen unter anderem die Auswirkungen zuk√ľnftiger Beanspruchungen auf die Materialkomponenten des KMRs untersucht, W√§rmenetze dadurch f√ľr zuk√ľnftige Herausforderungen qualifiziert sowie Belastungsgrenzen aufgezeigt werden.

Rheinquerung bei Bingen ‚Äď Stromversorgung wichtiger Trassen mittels grabenloser Technik
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Die Deutsche Bahn AG hat den Neubau einer Einspeiseleitungstrasse veranlasst, um die Stromversorgung wichtiger Strecken f√ľr den G√ľter- und Fernverkehr zu sichern. Die etwa 3,5 km lange Stromtrasse wurde auf ganzer L√§nge erdverlegt geplant und hergestellt. Hierbei wurden f√ľr rund 50 % der Strecke Sonderbauwerke zur Unterquerung von Hindernissen erforderlich ‚Äď etwa f√ľr die Unterquerung des Rheins auf ca. 1.300 m L√§nge, in geschlossener Bauweise mittels Rohrvortriebsverfahren. Neben Planungsphase und Bauausf√ľhrung werden auch die Rolle einer fachtechnischen Baubegleitung sowie die Verantwortlichkeiten der beteiligten Parteien w√§hrend der Bauausf√ľhrung beleuchtet.

Building Information Modeling von Geothermieanlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Im Hochbau ist die Konstruktion kompletter Bauvorhaben in 3D Stand der Technik. Mit dem Konzept des Building Information Modelings (BIM) wird die Planung effizienter und in Zukunft wichtiger f√ľr den LifeCycle von Geb√§uden. Hersteller im Bereich der Geothermie k√∂nnen mit einer intelligenten Digitalisierung ihrer Produkte auf die Planung der Zukunft reagieren. Erste Ans√§tze im Spezialtiefbau ergaben positive Ergebnisse.

Erneuerung von Gasaufbereitungsanlagen in Rumänien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die Projektpartner Max Streicher Romania SRL und Bilfinger EMS GmbH sind beauftragt, in den rum√§nischen Gasfeldern Burcioaia und Madulari standardisierte Gasaufbereitungsanlagen zu errichten. Zu den Projektpartnern z√§hlt auch die zur Streicher Gruppe geh√∂rende STREICH ER Anlagenbau GmbH & Co. KG in Gommern. Sie fertigt die Stahlbaumodule f√ľr die neuen Anlagen. Der √Ėl- und Gaskonzern OMV Petrom investiert mit diesem Pilotprojekt in neue Technologien, um das Produktionsergebnis der rum√§nischen Gasfelder zu verbessern.

Nachweis magnetisch markierter Baustoffe im Ringraum von Erdw√§rmesonden ‚Äď M√∂glichkeiten und Grenzen des Magnetik-Logs
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Welche Informationen zur Qualit√§t von markierten Ringraumverf√ľllungen lassen sich allein aus Messungen der magnetischen Suszeptibilit√§t ableiten? Anhand von Modellmessungen und Praxisbeispielen werden die Grundprinzipien des Messverfahrens und die Aussagekraft der Messdaten illustriert.

Der spannende Geothermiemarkt T√ľrkei
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Einer der momentan interessantesten Geothermiem√§rkte ist die T√ľrkei, die aufgrund ihrer besonderen geologischen Lage ein enormes geothermisches Potenzial aufweist. Mit einem Wachstum von mehr als 500 MW installierter elektrischer Leistung in den letzten sechs Jahren, davon 100 MW allein in 2015, zeigt die geothermische Entwicklung des Landes eine hohe Dynamik. Auch in der geothermischen W√§rmenutzung befindet sich die T√ľrkei mit zahlreichen Fernw√§rmenetz-Projekten und anderen industriellen Anwendungen in einer Vorreiterrolle. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Sowohl Investitionen wie auch geothermische Ressourcen sind noch nicht ausgesch√∂pft und viele weitere Anlagen befinden sich im Bau.

Empfehlungen f√ľr die Anforderungen an die hydraulische Durchl√§ssigkeit des Systems Erdw√§rmesonde
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Erdw√§rmesondenbohrungen m√ľssen abgedichtet werden. Aber wie dicht ist ‚Äědicht‚Äú? Und welche Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Erdw√§rmesonden sind notwendig, damit ‚Äědicht‚Äú auch dicht bleibt? Die Staatlichen Geologischen Dienste haben nun eine Zusammenstellung der im System Erdw√§rmesonde wirkenden Parameter und Einflussgr√∂√üen erarbeitet und Empfehlungen f√ľr die Anforderungen an die Abdichtung von Erdw√§rmesonden vorgelegt.

Lange Lebensdauer f√ľr Wasserkraftwerkskomponenten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die 1.440 m lange Druckschacht-Panzerung bzw. -leitung eines Gro√üprojekts der TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG wird eine der h√∂chstbelasteten in den Alpen sein. √úblich sind f√ľr diese Stahlwasserbauwerke Gebrauchsdauern von 70 Jahren. Um einen sicheren Betrieb f√ľr mindestens 100 Jahre zu gew√§hrleisten, gehen die Beteiligten neue Wege ‚Äď sowohl hinsichtlich der Stahlwerkstoffe als auch deren Verarbeitung. Der neue Stahl alform S580/820 M bildet mit seinen erstmals realisierten Spezifikationen und den sich daraus ergebenden Eigenschaften einen wesentlichen L√∂sungsansatz. Doch gleichzeitig sind aufgrund der hohen Anforderungen auch in der Fertigung neue Ideen gefragt.

Umstellung von RLM-Messanlagen auf IP-basierte √úbertragungstechnik
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Bisher √ľbertrugen RLM-Messanlagen ihre Daten per leitungsvermitteltem Datendienst (CSD) √ľber das Mobilfunknetz oder per Modem ‚Äď damit wird jedoch sp√§testens 2022 Schluss sein. Technische √Ąnderungen und neue gesetzliche Regelungen verlangen nach einer Umstellung der Messanlagen auf die leistungsf√§higere, IP-basierte √úbertragungstechnik. Die umetriq Metering Services GmbH r√ľstete bereits 2015 alle Kundenanlagen im Bereich Gas um.

Steuerung von Gasnetzen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
In der Vergangenheit basierte die Beschaffung von Gas durch den Handel auf langfristig gebuchten Transportkapazit√§ten. Auch wenn die Herkunftsquellen die gleichen geblieben sind, so werden immer mehr Gasmengen √ľber liquide Handelsm√§rkte beschafft. Mit dem rechtlichen Ordnungsrahmen werden seit dem 1. November 2015 Intraday-Kapazit√§ten angeboten. Die Beschaffung von Transportkapazit√§ten n√§hert sich so weiter der tats√§chlichen Inanspruchnahme. Die Vorhersehbarkeit der Kapazit√§tsnutzung geht damit zunehmend verloren und erfordert von den Transportnetzbetreibern intelligente Steuerungselemente, um die Netze weiterhin effizient und sicher betreiben zu k√∂nnen. Zus√§tzliche Anforderungen aus dem europ√§ischen Ordnungsrahmen werden dazu f√ľhren, dass der Gashandel weiter vereinfacht wird und die intelligente Netzsteuerung eine Voraussetzung dazu ist.

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