Instandsetzung des Trinkwasserhochbehälters Wangener Linden
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Ein 1961 in Stahlbetonweise errichteter Trinkwasserbehälter der Stadt Göppingen war in die Jahre gekommen. Aufgrund von Ablösungserscheinungen der Chlorkautschuk-Beschichtung und auftretender Bewehrungskorrosion durch mangelnde Betondeckung wurde die Oberfläche des Wasserreservoirs angegriffen. Saniert wurde das Bauwerk schließlich mit einer rein mineralischen Beschichtung.

Glasfaser-Manschetten f√ľr Trinkwasserbrunnen und Grundwassermessstellen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Wie lassen sich Sch√§den (z. B. in Form von Rissen, L√∂chern, offenen Rohrverbindungen und Rohrversatz) in vertikalen und horizontalen Brunnen sowie vertikalen Grundwassermessstellen reparieren? Seit rund 15 Jahren k√∂nnen ab einem Durchmesser DN 150 Schadstellen mit Edelstahl-Manschetten abgedichtet und saniert werden. F√ľr kleinere Durchmesser wurden nun √úberlegungen angestellt, ein Verfahren der partiellen Sanierung mit Manschetten aus Glasfasermatten im Brunnenbereich anzuwenden. Hierf√ľr musste jedoch zun√§chst ein geeignetes Harz gefunden werden. Der nachfolgende Artikel gibt eine √úbersicht √ľber die ersten Erfahrungen bei der Anwendung dieses neuen Verfahrens.

Körperschallanalyse zur zustandsorientierten Instandhaltung von Großpumpen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Mit sechs gro√üen Rohwasserpumpen im Seepumpwerk Sipplingen f√∂rdert die Bodensee-Wasserversorgung j√§hrlich bis zu 130 Mio. m¬≥ Rohwasser in die 310 m h√∂her gelegene Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Pumpen-Instandhaltungsstrategie, die neben den klassischen √úberwachungs- und Diagnosemethoden auch Informationen √ľber den aktuellen Verschlei√üzustand durch die Fr√ľherkennung verschlei√übedingter Ver√§nderungen mittels K√∂rperschallanalyse beinhaltet.

‚ÄěMeter Data Management‚Äú ‚Äď ein Zukunftsmodell in der Wassermessung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Aufgrund eines umfangreichen Untersuchungsprogrammes zur Z√§hlereffizienz bei (Klein-)Wasserz√§hlern (Q3 = 4 bis Q3 = 16) im Versorgungsgebiet der RWW Rheinisch-Westf√§lische Wasserwerksgesellschaft mbH ist 2013 ein Wechsel des Z√§hlertyps von Mehrstrahlfl√ľgelradz√§hler auf Ringkolbenz√§hler durchgef√ľhrt worden. Abgeleitet von den Erkenntnissen wurde anschlie√üend ein Projekt zur Analyse, Auswahl und √úberwachung der Gro√üwasserz√§hler (Z√§hler mit Q3 > 16) im Z√§hlerpark der RWW ins Leben gerufen. Ziel war es, die Z√§hlerdimensionierung zu optimieren und mit der richtigen Z√§hlerauswahl verbrauchsgerechtere und effizientere Messungen vornehmen zu k√∂nnen. Mit Integration der im Projektumfang betrachteten Z√§hler in das Meter-Data-Managementsystem der RWW kann eine regelm√§√üige Auswertung der Z√§hler vorgenommen und schneller auf Unregelm√§√üigkeiten reagiert werden.

Brunnensanierung mit Hindernissen ‚Äď ein Beispiel im Weserbergland
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Die Auswertung von Rohwasseranalysen eines Brunnens, der in Muschelkalkablagerungen des ostwestf√§lischen Weserberglands ausgebaut ist, zeigte starke Unregelm√§√üigkeiten. Geophysikalische Messungen best√§tigten den Verdacht, dass beim Brunnenbau vor etwa 40 Jahren ein Quellbereich mit einem tieferen Grundwasserleiter verbunden worden war. Der Betreiber entschloss sich in der Folge zur Sanierung des mit OBO-Rohren ausgebauten Brunnens. Diese erwies sich aufgrund der geotechnischen Bedingungen als √§u√üerst kompliziert. Um die Sicherheit der Baustelle zu gew√§hrleisten, waren mitunter unkonventionelle Ma√ünahmen notwendig, die letztlich zum Erfolg f√ľhrten: Die Leistungsf√§higkeit des Brunnens konnte nachhaltig wiederhergestellt werden. Anhand dieses Fallbeispiels soll im nachfolgenden Fachbeitrag die Notwendigkeit einer gleicherma√üen zielorientierten wie flexiblen Zusammenarbeit von Bauherrn, Planer und Bohrunternehmen bei Sanierungsma√ünahmen im Brunnenbau erl√§utert werden.

Software-gest√ľtzte Angebotskalkulation im Brunnenbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Ohne Wasser kann kein Mensch leben ‚Äď aus diesem Grund ist der Brunnenbau eines der √§ltesten Handwerke. Doch seit dem Abteufen der ersten Brunnen hat sich vieles ver√§ndert: L√§ngst pr√§gen Hightech und Computerisierung die zahlreichen Aufgabenfelder. Diese reichen von der Erschlie√üung unterirdischer Wasservorr√§te mit modernster Technik √ľber das Beherrschen enormer Bohrtiefen bis zum Zukunftsthema Geothermie. Auch im B√ľroalltag ist die EDV nicht mehr wegzudenken, beispielsweise bei der Software-gest√ľtzten Angebotskalkulation. Denn schlie√ülich h√§ngt auch f√ľr den Brunnenbauer der Erfolg von der Wirtschaftlichkeit ab.

Magnetisch dotierte F√ľllbinder¬ģ zur Abdichtung im Brunnenbau ‚Äď Ergebnisse von Versuchen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Die Abdichtung von Brunnenringr√§umen ist ein Bauelement im Brunnenbau, dem gro√üe Bedeutung f√ľr die langfristige Sicherung der Rohwasserbeschaffenheit zukommt. Auf dem Markt sind verschiedene Baustoffe erh√§ltlich, die im Ringraum unterschiedliche Eigenschaften und Nachweism√∂glichkeiten aufweisen. F√ľr einen verbesserten Nachweis der Position und Integrit√§t einer Ringraumsperre wurde in einem Testbrunnen im Bau-ABC Rostrup ein magnetisch dotierter Verf√ľllbaustoff getestet, der inzwischen auch bei Erdw√§rmesonden zum Einsatz kommt.

Neubau und wiederkehrende Pr√ľfung von Rohrleitungen in industriellen Anlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Rohrleitungen leisten einen wichtigen Beitrag f√ľr die Funktionalit√§t und Produktivit√§t von industriellen Anlagen. Der wiederkehrenden Pr√ľfung dieser Leitungen kommt vor diesem Hintergrund eine zentrale Bedeutung zu. Auch beim Neubau von Industrierohrleitungen gilt es, im Hinblick auf die einschl√§gigen Regelwerke und hohe Reinheitsanforderungen einige Besonderheiten zu beachten. Beleuchtet werden u. a. der Neubau einer Leitung f√ľr hochreines Siliziumtetrachlorid aus Edelstahl sowie ein bisher wenig bekanntes Verfahren zur Dichtheitspr√ľfung f√ľr Rohrleitungen mittels Wasserstoff.

Integrale Sanierungs-Strategie f√ľr Abwasser-Pumpwerke
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Anl√§sslich einer Bestandsaufnahme der elektrischen Anlagen und der Fernwirktechnik an den Pumpstationen der Ammerseewerke gKU, die f√ľr die Ring- und Ortskan√§le des Ammersee-Westufers sowie f√ľr die dazugeh√∂rige Kl√§ranlage zust√§ndig sind, entschieden die Verantwortlichen, dass auch in anderen Bereichen der Pumpwerke eine systematische √úberpr√ľfung stattfinden sollte. Dabei galt es, Handlungsbedarfe rechtzeitig zu erkennen sowie deren Art und Umfang einzusch√§tzen und zu priorisieren. Die mit dieser Aufgabe betraute Ingenieurgesellschaft entwickelte zu diesem Zweck in Anlehnung an das DWA-Merkblatt M 149-3 die Integrale Sanierungs-Strategie (ISS), die zus√§tzliche Bewertungskriterien wie Energieverbrauch sowie die Maschinen- und Betriebstechnik mit einschlie√üt und eine ganzheitliche, objektive Bewertung aller Abwasser-Pumpwerke erm√∂glicht.

Entfernung von organischen Spurenstoffen in naturnahen Filtersystemen ‚Äď Eignung von Modellsystemen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Im vom BMBF gef√∂rderten Projekt ‚ÄěPRiMaT‚Äú (Pr√§ventives Risikomanagement in der Trinkwasseraufbereitung) wurden am Institut f√ľr Wasserforschung in Schwerte Untersuchungen zum Verhalten von organischen Spurenstoffen bei Filtrationsverfahren im Zuge der Trinkwasseraufbereitung durchgef√ľhrt. Ziel der Untersuchungen war die Entwicklung eines Testsystems, das dem Anwender die kurzfristige Pr√ľfung der Wasserwerksrelevanz erm√∂glicht.

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