Automatisierung und Fern√ľberwachung f√ľr Wasserz√§hler
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Der Hersteller f√ľr Kommunikationstechnik Wikon bietet seinen Kunden in Zusammenarbeit mit Vodafone eine so genannte ‚ÄěWaterbox‚Äú mit Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Optional kann die Box k√ľnftig auch Daten zur Wasserqualit√§t automatisch √ľbermitteln, die √ľber Sensoren erfasst werden. Die Waterbox ist unter anderem beim Versorger Mainova bereits im Praxiseinsatz.

Verbesserung der Trinkwasserversorgung der kirgisischen Stadt Osch
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Mitte 2014 erhielt das Unternehmen Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau den Zuschlag f√ľr ein mit internationalen Mitteln finanziertes Projekt zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung der Stadt Osch in der zentralasiatischen Republik Kirgisistan. Der Projektpartner f√ľr das gesamte Brunnenausbaumaterial war die ST√úWA Konrad St√ľkerj√ľrgen GmbH. Eine der gr√∂√üten Herausforderungen des gesamten Projektes lag in dem Bau eines Wasserentnahmebeckens im Uferbereich des Flusses Ak-Buura: Das Zeitfenster f√ľr die Ausf√ľhrung war √§u√üerst klein, da die gesamten Arbeiten nur w√§hrend der Niedrigwasserphase des Flusses durchgef√ľhrt werden konnten. Dabei mussten im Uferbereich Schlitzbr√ľckenfilter mit einer Gesamtl√§nge von 300 m in Durchmessern von 1.000 bis 1.600 mm verbaut werden.

Brunnenfeldanalyse: Energieverbrauchsoptimierung bei Vitens
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Das vom Pumpenhersteller Grundfos entwickelte Well Field Energy Audit (WFEA) ist eine in der Praxis bew√§hrte Vorgehensweise, um die Gewinnung von Grundwasser zu optimieren. Dabei werden zahlreiche Betriebsfaktoren eines Brunnenfelds ber√ľcksichtigt, wie z. B. schwankende Wasserqualit√§ten, Absenkungen des Grundwasserspiegels und die Spitzenlastbedingungen. Der niederl√§ndische Trinkwasserversorger Vitens spart nach einem solchen Audit im Brunnenfeld Loosdrecht j√§hrlich mehr als 21 % Energie ein.

Instandsetzung des Trinkwasserhochbehälters Wangener Linden
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Ein 1961 in Stahlbetonweise errichteter Trinkwasserbehälter der Stadt Göppingen war in die Jahre gekommen. Aufgrund von Ablösungserscheinungen der Chlorkautschuk-Beschichtung und auftretender Bewehrungskorrosion durch mangelnde Betondeckung wurde die Oberfläche des Wasserreservoirs angegriffen. Saniert wurde das Bauwerk schließlich mit einer rein mineralischen Beschichtung.

Glasfaser-Manschetten f√ľr Trinkwasserbrunnen und Grundwassermessstellen
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Wie lassen sich Sch√§den (z. B. in Form von Rissen, L√∂chern, offenen Rohrverbindungen und Rohrversatz) in vertikalen und horizontalen Brunnen sowie vertikalen Grundwassermessstellen reparieren? Seit rund 15 Jahren k√∂nnen ab einem Durchmesser DN 150 Schadstellen mit Edelstahl-Manschetten abgedichtet und saniert werden. F√ľr kleinere Durchmesser wurden nun √úberlegungen angestellt, ein Verfahren der partiellen Sanierung mit Manschetten aus Glasfasermatten im Brunnenbereich anzuwenden. Hierf√ľr musste jedoch zun√§chst ein geeignetes Harz gefunden werden. Der nachfolgende Artikel gibt eine √úbersicht √ľber die ersten Erfahrungen bei der Anwendung dieses neuen Verfahrens.

Körperschallanalyse zur zustandsorientierten Instandhaltung von Großpumpen
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Mit sechs gro√üen Rohwasserpumpen im Seepumpwerk Sipplingen f√∂rdert die Bodensee-Wasserversorgung j√§hrlich bis zu 130 Mio. m¬≥ Rohwasser in die 310 m h√∂her gelegene Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Pumpen-Instandhaltungsstrategie, die neben den klassischen √úberwachungs- und Diagnosemethoden auch Informationen √ľber den aktuellen Verschlei√üzustand durch die Fr√ľherkennung verschlei√übedingter Ver√§nderungen mittels K√∂rperschallanalyse beinhaltet.

‚ÄěMeter Data Management‚Äú ‚Äď ein Zukunftsmodell in der Wassermessung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Aufgrund eines umfangreichen Untersuchungsprogrammes zur Z√§hlereffizienz bei (Klein-)Wasserz√§hlern (Q3 = 4 bis Q3 = 16) im Versorgungsgebiet der RWW Rheinisch-Westf√§lische Wasserwerksgesellschaft mbH ist 2013 ein Wechsel des Z√§hlertyps von Mehrstrahlfl√ľgelradz√§hler auf Ringkolbenz√§hler durchgef√ľhrt worden. Abgeleitet von den Erkenntnissen wurde anschlie√üend ein Projekt zur Analyse, Auswahl und √úberwachung der Gro√üwasserz√§hler (Z√§hler mit Q3 > 16) im Z√§hlerpark der RWW ins Leben gerufen. Ziel war es, die Z√§hlerdimensionierung zu optimieren und mit der richtigen Z√§hlerauswahl verbrauchsgerechtere und effizientere Messungen vornehmen zu k√∂nnen. Mit Integration der im Projektumfang betrachteten Z√§hler in das Meter-Data-Managementsystem der RWW kann eine regelm√§√üige Auswertung der Z√§hler vorgenommen und schneller auf Unregelm√§√üigkeiten reagiert werden.

Brunnensanierung mit Hindernissen ‚Äď ein Beispiel im Weserbergland
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Die Auswertung von Rohwasseranalysen eines Brunnens, der in Muschelkalkablagerungen des ostwestf√§lischen Weserberglands ausgebaut ist, zeigte starke Unregelm√§√üigkeiten. Geophysikalische Messungen best√§tigten den Verdacht, dass beim Brunnenbau vor etwa 40 Jahren ein Quellbereich mit einem tieferen Grundwasserleiter verbunden worden war. Der Betreiber entschloss sich in der Folge zur Sanierung des mit OBO-Rohren ausgebauten Brunnens. Diese erwies sich aufgrund der geotechnischen Bedingungen als √§u√üerst kompliziert. Um die Sicherheit der Baustelle zu gew√§hrleisten, waren mitunter unkonventionelle Ma√ünahmen notwendig, die letztlich zum Erfolg f√ľhrten: Die Leistungsf√§higkeit des Brunnens konnte nachhaltig wiederhergestellt werden. Anhand dieses Fallbeispiels soll im nachfolgenden Fachbeitrag die Notwendigkeit einer gleicherma√üen zielorientierten wie flexiblen Zusammenarbeit von Bauherrn, Planer und Bohrunternehmen bei Sanierungsma√ünahmen im Brunnenbau erl√§utert werden.

Software-gest√ľtzte Angebotskalkulation im Brunnenbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Ohne Wasser kann kein Mensch leben ‚Äď aus diesem Grund ist der Brunnenbau eines der √§ltesten Handwerke. Doch seit dem Abteufen der ersten Brunnen hat sich vieles ver√§ndert: L√§ngst pr√§gen Hightech und Computerisierung die zahlreichen Aufgabenfelder. Diese reichen von der Erschlie√üung unterirdischer Wasservorr√§te mit modernster Technik √ľber das Beherrschen enormer Bohrtiefen bis zum Zukunftsthema Geothermie. Auch im B√ľroalltag ist die EDV nicht mehr wegzudenken, beispielsweise bei der Software-gest√ľtzten Angebotskalkulation. Denn schlie√ülich h√§ngt auch f√ľr den Brunnenbauer der Erfolg von der Wirtschaftlichkeit ab.

Magnetisch dotierte F√ľllbinder¬ģ zur Abdichtung im Brunnenbau ‚Äď Ergebnisse von Versuchen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Die Abdichtung von Brunnenringr√§umen ist ein Bauelement im Brunnenbau, dem gro√üe Bedeutung f√ľr die langfristige Sicherung der Rohwasserbeschaffenheit zukommt. Auf dem Markt sind verschiedene Baustoffe erh√§ltlich, die im Ringraum unterschiedliche Eigenschaften und Nachweism√∂glichkeiten aufweisen. F√ľr einen verbesserten Nachweis der Position und Integrit√§t einer Ringraumsperre wurde in einem Testbrunnen im Bau-ABC Rostrup ein magnetisch dotierter Verf√ľllbaustoff getestet, der inzwischen auch bei Erdw√§rmesonden zum Einsatz kommt.

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