Optimierung eines Verfahrens zur Entsedimentation von Stauräumen und Reduktion von Methanemissionen mittels Laser-Doppler-Anemometrie (LDA)
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2020)
Am Labor f√ľr Wasser und Umwelt (LWU) der TH K√∂ln wurde ein Prototyp zur Entsedimentation von Stauseen entwickelt, mit dessen Einsatz die Sedimentdurchg√§ngigkeit von Gew√§ssern wiederhergestellt und die Emission klimasch√§dlicher Treibhausgase deutlich reduziert oder sogar vermieden werden kann. Der entwickelte Prototyp stellt das weltweit erste Verfahren seiner Art zur Reduzierung klimasch√§dlicher Treibhausgasemissionen dar. Die aus Stauseen entweichenden Treibhausgase (im Wesentlichen Methan) entstehen bei den Abbauprozessen von organischen Stoffen, die kontinuierlich aus dem Einzugsgebiet in das Reservoir eingetragen und dort abgelagert werden. Die Stauraumverlandung f√ľhrt zur Reduktion des Speichervolumens und schr√§nkt somit die Nutzung der Anlage (z. B. Erzeugung von Wasserkraft, Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz) erheblich ein und gef√§hrdet so die Daseinsvorsorge. Herk√∂mmliche Methoden, Staur√§ume wieder zu entsedimentieren, sind oftmals kostspielig und belastend f√ľr die √Ėkologie des Stausees. Das innovative Verfahren erodiert mittels einer kontinuierliche arbeitenden L√∂sungs- und Aufnahmeeinheit die Sedimente vom Grund des Stausees und transportiert diese √ľber eine Transportleitung √ľber den Stausee, wo es anschlie√üend kontrolliert ins Unterwasser abgegeben wird. Technischer Kern des Verfahrens, die L√∂sungs- und Aufnahmeeinheit, wurde mittels Laser-Doppler-Anemometrie (LDA) untersucht und optimiert.

Fließgewässerentwicklung mit dem Aller-Projekt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2020)
Mit dem Naturschutzprojekt ‚ÄěDas Aller-Projekt ‚Äď Lebensr√§ume verbinden ‚Äď Biologische Vielfalt erh√∂hen‚Äú wurden im Einzugsgebiet der Aller in den oft degradierten Flie√ügew√§ssern wieder Lebensr√§ume entwickelt, die Artenvielfalt erh√∂ht sowie die Bev√∂lkerung durch √Ėffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung f√ľr die biologische Vielfalt sensibilisiert.

Ber√ľcksichtigung des Auftretens von Fl√ľssigschlick in √Ąstuaren in der numerischen Modellierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2020)
Es entspricht dem Stand der Technik, im Bereich der √Ąstuare mit dreidimensionalen Str√∂mungsmodellen die dortigen komplexen Str√∂mungsverh√§ltnisse zu berechnen, sofern es beispielsweise um Fragen der Wasserwirtschaft oder der Hafen- und Fahrwasserunterhaltung geht. Hierbei r√ľckt in einzelnen √Ąstuaren zunehmend das Ph√§nomen des Fl√ľssigschlicks in den Vordergrund. Eine an der Forschungsstelle K√ľste im Nieders√§chsischen Landesbetrieb f√ľr Wasserwirtschaft, K√ľsten- und Naturschutz (NLWKN) betriebene Modellentwicklung er√∂ffnet neue Einblicke in das grunds√§tzliche Systemverst√§ndnis.

Das Gravel Bar Consolidation Meter: Ein Messgerät zur Bestimmung des Verfestigungsgrades von Kiesbänken
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2020)
Der Verfestigungsgrad einer Kiesbank beeinflusst sowohl die ökologische Funktionsfähigkeit als Laichplatz als auch generell die Erodierbarkeit des Sediments. Das Gravel Bar Consolidation Meter (GRACOM) ist ein neu entwickeltes Messgerät, welches auf schnelle und einfache Weise eine objektive und quantitative Bestimmung dieses Parameters in situ ermöglicht. Dieser Fachbeitrag stellt das GRACOM-Funktionsprinzip, die Messmethodik sowie erste Ergebnisse des neu entwickelten Messgerätes vor.

Beschichtungspartikel- und Polymer-einträge aus Unterwasserbeschichtungen von Schiffen und Booten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2020)
Einträge von Polymeren aus unterschiedlichen Quellen stehen hinsichtlich ihrer quantitativen, qualitativen und toxischen Relevanz im Zentrum wissenschaftlicher Untersuchungen. Eine differenzierte Einschätzung der Quantität und Qualität der Polymereinträge aus Unterwasserbeschichtungen wird gegeben.

Modellansatz zur Bestimmung der Nährstoffbelastung und ihrer Reduktion in allen deutschen Flussgebieten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2020)
Im Rahmen der Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie [1], der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie [2] sowie der EG-Wasserrahmenrichtlinie [3] (EG-WRRL) sind unter anderem Ma√ünahmen zu planen, um Stickstoff- und Phosphoreintr√§ge und -konzentrationen zu reduzieren. Die Entwicklung und Etablierung einer bundesweiten N√§hrstoffmodellierung bietet sich hierf√ľr an. In AGRUM-DE wird ein bundesweiter Modellansatz zur Ermittlung der N√§hrstoffeintr√§ge, des Handlungsbedarfs sowie m√∂glicher Ma√ünahmenszenarien f√ľr alle deutschen Flussgebietseinheiten entwickelt.

√úberpr√ľfung von Berechnungsans√§tzen f√ľr den Abfluss √ľber breitkronige Wehre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2020)
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der √úberpr√ľfung √ľblicher Berechnungsans√§tze f√ľr breitkronige Wehre, insbesondere auch f√ľr den Hochwasserabfluss mit m√∂glichen R√ľckstau.

Methoden und Einsatzgebiete Wissenschaftlicher Taucher
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2020)
Bei wasserbaulichen Anlagen wie Talsperren sind kontinuierliche Untersuchungen und eine intensive √úberwachung technischer, geologischer, biologischer und hydrologischer Parameter notwendig. Eine M√∂glichkeit hierf√ľr ist der Einsatz wissenschaftlich geschulten Tauchpersonals, das Aufgaben von Standsicherheitsuntersuchungen an Wasserbauwerken und subaquatischen B√∂schungen √ľber Wasserqualit√§tsanalysen bis hin zur fachspezifischen Kartierung und √úberpr√ľfung technischer Anlagen √ľbernimmt.

‚ÄěWasserwirtschaft 4.0‚Äú ‚Äď Chancen und Herausforderungen der Verkn√ľpfungen der Systeme in der Wasserwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Digitalisierung ist zu einem Schlagwort geworden. Entwicklungen hin zu einer ‚ÄěWasserwirtschaft 4.0‚Äú stehen allerdings erst am Anfang. Ergebnisse eines Forschungsvorhabens des Umweltbundesamtes zeigen Potenziale zur Generierung von Nutzen f√ľr Umwelt und B√ľrger auf. Es wird Bedarf f√ľr mehr Vernetzung und Koordinierung gesehen.

Nutzung von Radardaten im Starkregenrisikomanagement in Baden- W√ľrttemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Im Handlungskonzept des Kommunalen Starkregenrisikomanagements in Baden-W√ľrttemberg ist das Krisenmanagement eine der wichtigsten Aufgaben. Quantitative online Radardaten sind f√ľr das Krisenmanagement bei Starkregen von hohem Wert, und werden daher in Baden-W√ľrttemberg in Rahmen von FLIWAS3 bereitgestellt. Allerdings sind diese Daten relativ neu und f√ľr Nutzer auch ungewohnt. Es gibt Unsicherheiten, ob die Qualit√§t f√ľr Onlinenutzung ausreicht und wie die Werte bewertet werden sollen bzw. wie sie ins Krisenmanagement eingebunden werden k√∂nnen. In diesem Beitrag wird die Qualit√§t der bereitgestellten Daten aufgrund der Pr√§kalibrierung beschrieben. Aus den derzeit laufenden umfangreichen Arbeiten zur Integration der Radardaten in die Hochwasserbew√§ltigung in Baden-W√ľrttemberg wird die Erstellung einer Interpretationshilfe vorgestellt.

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