Wasserverlustmonitoring 4.0 ‚Äď softwaregest√ľtzte Leckerkennung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Mit der Anpassung des Ansatzes von ‚ÄěIndustrie 4.0‚Äú auf die Methodik ‚ÄěWasserverlustmonitoring 4.0‚Äú sind die Zusammenf√ľhrung aller vorhandenen Informationsquellen in einem Versorgungssystem sowie die permanente Auswertung und zeitnahe Verf√ľgbarkeit der Bewertung gemeint. Anhand des Fallbeispiels der Stadtwerke Fellbach wird die Vernetzung der einzelnen Informationsquellen, wie die permanenten Zustandsdaten (Durchflussdaten) und die Daten zum Versorgungsnetz (hydraulisches Rechennetzmodell), aufgezeigt. Entsprechend der ‚Äě4.0‚Äú-Methodik erfolgt die Integration der Information und die Anwendung von Cloud-Technologie zur zeitnahen Auswertung und Pr√§sentation der Ergebnisse.

Wasser f√ľr die Stadt am Meer: K√ľstenn√§he als Kostentreiber in Husum
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Durch Salzwasser gef√§hrdetes Trinkwasser, sinkende Wasserabgabe, zum Teil √ľberdimensionierte Brunnen und Netze: Mit diesen Herausforderungen sieht sich die Stadtwerke Husum Netz GmbH seit geraumer Zeit konfrontiert. Der Wasserversorger hat daher ein ganzheitliches Sanierungskonzept entwickelt, das er sukzessive umsetzt. Ziel der Ma√ünahmen ist es, die Trinkwasserinfrastruktur vor Ort an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Zentrale Elemente bei der Umsetzung sind Verbraucherverhalten, Dimensionierung und die Erl√∂sstruktur.

Großprojekt Emscherumbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Bereits seit 1992 plant und realisiert der √∂ffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsverband Emschergenossenschaft in einem Mammutprojekt den Umbau des Emscher-Systems. Die Metropolregion Ruhrgebiet erh√§lt damit eine komplett neue und moderne wasserwirtschaftliche Infrastruktur. Insgesamt werden daf√ľr √ľber 400 km an neuen Abwasserkan√§len, Pumpwerken und Regenwasserbehandlungsanlagen gebaut ‚Äď teilweise in Tiefen bis zu 40 m. Die Emscher ist als zentraler Fluss des Ruhrgebiets heute schon auf √ľber 20 km L√§nge bis Dortmund abwasserfrei umgestaltet. Im westlichen Abschnitt und einigen Nebenl√§ufen wird intensiv an der Entflechtung gearbeitet, um den Menschen der Region die heute noch offenen Schmutzwasserl√§ufe als renaturierte Gew√§sser zur√ľckgeben zu k√∂nnen.

Neubau und wiederkehrende Pr√ľfung von Rohrleitungen in industriellen Anlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Rohrleitungen leisten einen wichtigen Beitrag f√ľr die Funktionalit√§t und Produktivit√§t von industriellen Anlagen. Der wiederkehrenden Pr√ľfung dieser Leitungen kommt vor diesem Hintergrund eine zentrale Bedeutung zu. Auch beim Neubau von Industrierohrleitungen gilt es, im Hinblick auf die einschl√§gigen Regelwerke und hohe Reinheitsanforderungen einige Besonderheiten zu beachten. Beleuchtet werden u. a. der Neubau einer Leitung f√ľr hochreines Siliziumtetrachlorid aus Edelstahl sowie ein bisher wenig bekanntes Verfahren zur Dichtheitspr√ľfung f√ľr Rohrleitungen mittels Wasserstoff.

Integrale Sanierungs-Strategie f√ľr Abwasser-Pumpwerke
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Anl√§sslich einer Bestandsaufnahme der elektrischen Anlagen und der Fernwirktechnik an den Pumpstationen der Ammerseewerke gKU, die f√ľr die Ring- und Ortskan√§le des Ammersee-Westufers sowie f√ľr die dazugeh√∂rige Kl√§ranlage zust√§ndig sind, entschieden die Verantwortlichen, dass auch in anderen Bereichen der Pumpwerke eine systematische √úberpr√ľfung stattfinden sollte. Dabei galt es, Handlungsbedarfe rechtzeitig zu erkennen sowie deren Art und Umfang einzusch√§tzen und zu priorisieren. Die mit dieser Aufgabe betraute Ingenieurgesellschaft entwickelte zu diesem Zweck in Anlehnung an das DWA-Merkblatt M 149-3 die Integrale Sanierungs-Strategie (ISS), die zus√§tzliche Bewertungskriterien wie Energieverbrauch sowie die Maschinen- und Betriebstechnik mit einschlie√üt und eine ganzheitliche, objektive Bewertung aller Abwasser-Pumpwerke erm√∂glicht.

Flutung ‚Äď grabenlose Sanierung von Rohrleitungen durch au√üenliegende Silikatpackungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Fachleute sch√§tzen, dass zwischen 60 und 80 % der Grundst√ľcksentw√§sserungsanlagen in Deutschland undicht sind. Das erzeugt nicht nur Probleme hinsichtlich der Grundwasserhygiene und der √Ėkologie, sondern treibt durch die Fremdwasserproblematik auch die Kl√§ranlagen an ihre Grenzen. Was aber tun mit kleinen verzweigten Netzen, die nicht selten unter Bodenplatten von H√§usern oder unter Verkehrsfl√§chen liegen? Vielleicht eine L√∂sung: Flutung. Aufgezeigt werden die Chancen und Grenzen des Verfahrens.

Anspruchsvolle Großprofil-Sanierung mit UV-lichthärtendem Liner in der historischen Altstadt von Tournai
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Die Sanierung eines Abwasserkanals mit einem UV-lichth√§rtenden GFK-Schlauchliner im belgischen Tournai war f√ľr das Sanierungsunternehmen Godart ein technologisch wie auch logistisch h√∂chst anspruchsvolles Projekt: Der gemauerte Kanal in einem unten rechteckigen und oben halbrunden Sonderprofil mit dem Durchmesser DN 960 an der zum UNESCO-Welterbe z√§hlenden Kathedrale Notre-Dame war stark besch√§digt. In einem ersten Schritt mussten die Sanierungsspezialisten in dem Kanal im Altrohrzustand III deshalb mit eingemauerten GFK-Halbschalen zun√§chst eine glatte elliptische Form schaffen, bevor der Liner mit einer tragenden Laminatschicht von 16,3 mm eingezogen werden konnte. Enge Sch√§chte, Richtungs√§nderungen von zehn Grad und hoher Zeitdruck beim Einbau der Liner machten diese Baustelle zu einem Referenzprojekt f√ľr die grabenlose Sanierung.

Der Einfluss der Stichprobengröße auf die Ergebnisse der Kanalzustandsprognose
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2015)
Der Einfluss der Stichprobengr√∂√üe auf die Ergebnisse der Kanalzustandsprognose wird analysiert. Aus den statistisch-stochastischen Modellierungen ergibt sich, dass eine f√ľr die Kanalzustandsprognose repr√§sentative Stichprobe aus mindestens 500 Objekten bestehen sollte. Schl√ľsselw√∂rter: Kanalnetz, Grundst√ľcksanschluss, Kanalzustandsprognose, Weibullverteilung, Monte-Carlo-Methode.

Fremdwasser in Kanalisationsnetzen: Keine Sanierung, wenn das Grundwasser steigt?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2015)
Rund zwei Milliarden Kubikmeter Fremdwasser belasten j√§hrlich Deutschlands Kanalnetze und Kl√§ranlagen. Hydraulisch √ľberlastete Netze f√ľhren zur Verschmutzung von Oberfl√§chengew√§ssern, hydraulisch √ľberlastete Kl√§ranlagen leiden unter reduziertem Wirkungsgrad. Die Fremdwasserfracht stammt √ľberwiegend aus undichten Abwasser-Kanalisationsnetzen. Der RSV - Rohrleitungssanierungsverband e. V. nimmt deshalb eine aktuelle Ver√∂ffentlichung des Umweltbundesamtes (UBA) zu diesem Thema zum Anlass, auf die ungebrochene Bedeutung konsequent realisierter Kanalsanierungsprogramme hinzuweisen.

Welches Sanierungsverfahren bei welchem Schaden?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2015)
F√ľr eine erfolgreiche Sanierung muss der Sanierungsplaner Funktionsweise, Risiken und Einsatzgrenzen der verschiedenen Verfahren kennen, um das geeignete Verfahren oder die Verfahrensgruppe festlegen zu k√∂nnen. Nicht jedes Sanierungsverfahren ist f√ľr jedes Schadensbild gleicherma√üen geeignet. Dar√ľber hinaus sind bei der Auswahl auch die haltungsspezifischen Randbedingungen und die √∂rtlichen Gegebenheiten zu ber√ľcksichtigen, da hierin Ausschlusskriterien bestehen k√∂nnen.

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