Kanalsanierung – Werterhalt durch Wissensvorsprung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2010)
Am 15. 04. 2010 fand im Max-Planck-Institut in Stuttgart die 1. Stuttgarter Runde „Kanalsanierung – Werterhalt durch Wissensvorsprung“ statt. Veranstalter waren der DWA Landesverband Baden-WĂŒrttemberg und das Institut fĂŒr Siedlungswasserbau, WassergĂŒte- und Abfallwirtschaft der UniversitĂ€t Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Entwicklungsinstitut fĂŒr Industrie- und Siedlungswasserwirtschaft sowie Abfallwirtschaft e. V. Stuttgart. Die 145 Teilnehmer nutzten die Tagung, um sich von hoch qualifizierten Referenten aus der Praxis einen aktuellen Überblick ĂŒber den Stand der Inspektions- und Sanierungstechnik von öffentlichen und privaten KanĂ€len geben zu lassen.

Wissen statt schÀtzen: 3D-Vermessung und digitale Kalibrierung von AbwasserkanÀlen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2010)
Im Laufe der langen Betriebszeiten von AbwasserkanÀlen können vielfÀltige SchÀdigungen auftreten, die eine umfangreiche Sanierung erforderlich machen. HÀufig sind jedoch die RohrverlÀufe schlecht dokumentiert und PlÀne veraltet. Innovative 3D-Scan-Technologie erlaubt eine prÀzise Vermessung und schnelle Auswertung der Daten.

Blue Man Group - Sanierung von KontrollschÀchten mit Spezial-Beschichtung
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Der Abwasserzweckverband Erdinger Moos (AZV) fĂŒhrte in Erding eine umfassende Kanalsanierung durch, wobei auch HausanschlĂŒsse und RevisionsschĂ€chte auf den betroffenen GrundstĂŒcken systematisch untersucht und saniert wurden. Der AZV und sein IngenieurbĂŒro setzten hier auf ein neues Sanierungskonzept mit Spezialbeschichtung.

Einfluss der Kanalreinigung: auf SpĂŒlstoßfrachten in Mischwassersystemen
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (1/2010)
Die EinfĂŒhrung einer bedarfsorientierten Reinigungsstrategie bietet fĂŒr Kommunen, die ihr Kanalnetz unabhĂ€ngig vom Ablagerungszustand alle zwei Jahre oder öfter komplett reinigen, Potential fĂŒr hohe Kosteneinsparungen. Weitgehend unbekannt ist jedoch, inwiefern eine VerĂ€nderung (in der Regel eine VerlĂ€ngerung) der Reinigungsintervalle negative Auswirkungen, bspw. durch erhöhte Schmutzfrachtentlastungen aus dem Kanalnetz in die GewĂ€sser, hat. FĂŒr die untersuchten Einzugsgebiete zeigte sich, dass die Menge der im Mischwasserabfluss transportierten Schmutzfrachten maßgeblich von EinflussgrĂ¶ĂŸen wie den Einzugsgebietseigenschaften oder der Dauer der Trockenperiode vor einem Regenereignis abhĂ€ngen, wĂ€hrend sich ein langanhaltender Effekt einer Kanalreinigung nicht nachweisen ließ.

Von der GrundstĂŒcksentwĂ€sserung bis zur FernwĂ€rmeversorgung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2010)
4. Deutsches Symposium fĂŒr die grabenlose Leitungserneuerung am 9./10.09.2009 in Siegen

Sanierungsbedarf der öffentlichen Kanalisation in Bayern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2010)
In einem Untersuchungsvorhaben wurde Zustand und Sanierungsbedarf der öffentlichen Kanalisation in Bayern abgeschĂ€tzt. FĂŒr rund 16 % der Schmutz- und MischwasserkanĂ€le besteht kurz- oder mittelfristiger Sanierungsbedarf. Zwar ist der Zustand besser als bei einer bundesweiten Untersuchung angenommen wurde, allerdings sollte der Nachholbedarf an Kanaluntersuchungen und -sanierungen zĂŒgig abgearbeitet werden.

Grabenlose Kanalerneuerung des Wiesenbachsammlers in Chemnitz
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2009)
Im Juni 2008 wurde durch den Entsorgungsbetrieb der Stadt Chemnitz die Erneuerung des sogenannten Wiesenbachsammlers beauftragt. GrĂŒnde waren die hydraulische Überlastung sowie erhebliche RohrschĂ€den. Ausgeschrieben wurde die Leistung ĂŒberwiegend im Berstliningverfahren sowie ein Teilabschnitt im Pipe-Eating-Verfahren. Zu erwĂ€hnen ist, dass der gesamte Bauabschnitt durch private GrundstĂŒcke fĂŒhrt und nur schwer mittels Tiefbautechnik zugĂ€nglich ist (Abb. 1).

Kanalsanierungsplanung fĂŒr komplexes Leitungssystem in Rekordzeit
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2009)
Aufgrund eines Rohrbruches einer Schmutzwasserleitung gelangte stark verunreinigtes Industrieabwasser in den daneben liegenden Regenwasserkanal. Dies verursachte die Ableitung stark belasteten Abwassers in einen nahe gelegenen Bach – mit entsprechenden Folgen. NatĂŒrlich wurde dieser Schaden vom EigentĂŒmer des Industriebetriebes nicht vorsĂ€tzlich herbeigefĂŒhrt, jedoch wird in einem Schadensfall die Einhaltung sĂ€mtlicher gesetzlicher Vorschriften ĂŒberprĂŒft. Diese fĂŒhrte dazu, dass die Eigenkontrollverordnungen zur Überwachung des Kanalsystems nicht umgesetzt wurden.

IKT-Warentest: Reparaturverfahren besser als ihr Ruf
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2009)
Allgemein genießt die partielle Kanalsanierung einen zweifelhaften Ruf. Die Verfahren gelten als störanfĂ€llig im Betrieb und als nicht besonders langlebig. Der jĂŒngste IKT-Warentest „Reparaturverfahren fĂŒr HauptkanĂ€le“ kommt hingegen zu einem positiveren Ergebnis: FĂŒnf von zwölf Verfahren erhalten die Note „gut“, vier Verfahren „befriedigend“ und lediglich drei wurden mit „ausreichend“ beurteilt.

Instandhaltung von Abwasserleitungen: Rechtsgrundlagen im Umbruch
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2009)
Kaum eine Rechtsmaterie berĂŒhrt ein grĂ¶ĂŸeres politisches und wirtschaftliches Konfliktpotenzial als das Recht der Instandhaltung von AbwasserkanĂ€len. Das Ineinandergreifen von Wasser-, Straf- und Satzungsrecht einerseits und technischem Regelwerk andererseits setzt öffentlichen und privaten Leitungsbetreibern Handlungspflichten, mit denen Dutzende Milliarden Euro fĂŒr Sanierungsinvestitionen erforderlich werden. Umso bedeutsamer ist, dass das Wasserrecht als zentrale SĂ€ule des „Kanalrechts“ durch eine Novelle des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) jĂŒngst grundlegend verĂ€ndert wurde.

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