Die Sicherheitsleistung f√ľr Sicherungsma√ünahmen der Altlastensanierung nach ¬ß 10 Abs. 1 S. 2 BBodSchG
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2016)
Die Beh√∂rde kann im Fall der Durchf√ľhrung von Sicherungsma√ünahmen gem√§√ü ¬ß 10 Abs. 1 S. 2 BBodSchG Sicherheitsleistung verlangen. Voraussetzungen, die Art der Bestellung und vor allem die H√∂he der Sicherheitsleistungen sind im Bodenschutzrecht weiter nicht geregelt. Ziel des Beitrages ist es, den Regelungshintergrund n√§her zu untersuchen und Anwendungsvoraussetzungen, Festsetzungsm√∂glichkeiten sowie Restriktionen des Instruments der Sicherheitsleistung zu beschreiben. Neben den spezifischen Problemlagen bei Sicherungsma√ünahmen der Altlastensanierung werden hierzu Anleihen aus anderen Sicherheitsleistungen des Umweltrechts verwendet, um L√∂sungen zu entwickeln. Diese sind im Spannungsfeld zwischen berechtigten Sicherungsinteressen einerseits und der Gefahr der √úbersicherung andererseits zu finden.

Erstellung von Horizontalfilterbrunnen und Drainagebohrungen mittels HDD-Verfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Seit 1985 ist die verlaufsgesteuerte Horizontalbohrtechnik zum grabenlosen Verlegen von Leitungen regul√§r im Bauwesen der USA im Einsatz, seit 1986 gibt es die steuerbare Horizontalbohrtechnik (HDD-Verfahren) auch in Deutschland. Im Jahr 1988 wurde mit diesem Verfahren eine eigene Brunnenbautechnologie entwickelt. Ein erstes Einsatzgebiet war die hydraulische Altlastensanierung, sp√§ter kamen Anwendungen f√ľr Trinkwassergewinnungen, Hangentw√§sserungen, Tiefdrainagen und Tagebauentw√§sserungen hinzu. Besonders in S√ľdamerika und in den USA werden Trinkwasser- und Sanierungsbrunnen heute im HDD Verfahren hergestellt ‚Äď Grund genug, die Brunnenbaumethodik und den Wert, den sich der Auftraggeber damit einkauft, darzustellen.

Haftungsfreistellung und Haftungsbegrenzung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2016)
In der Praxis der Sanierung von Altlasten und sch√§dlichen Bodenver√§nderungen nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz1 fallen die Schlagworte ‚ÄěHaftungsfreistellung‚Äú bzw. ‚ÄěHaftungsbegrenzung‚Äú zumeist dann, wenn es um aufwendige und langwierige Sanierungsma√ünahmen geht.

Einfluss der Wiedervernässung eines Moores im Nationalpark Harz auf die Mobilität des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC)
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
In den letzten beiden Jahrzehnten wurden zunehmend ansteigende Konzentrationen von gel√∂stem organischem Kohlenstoff (DOC) in Oberfl√§chengew√§ssern beobachtet, die zu Problemen bei der Trinkwasseraufbereitung f√ľhren k√∂nnen. Organische B√∂den, die den gr√∂√üten terrestrischen Kohlenstoff-Pool darstellen, werden als Hauptquellen f√ľr DOC angesehen. Zum Einfluss der Wiedervern√§ssung gest√∂rter Moore auf die Mobilit√§t von DOC liegen bisher widerspr√ľchliche Ergebnisse vor. In vorliegender Arbeit wurden die DOC-Konzentrationen im Moorwasser eines seit 2005 schrittweise wiedervern√§ssten Moores im Nationalpark Harz sowie potentielle Einflussfaktoren auf die DOC-Mobilit√§t √ľber einen Zeitraum von 4 Jahren untersucht und mit einem naturnahen Moorstandort verglichen.

Überschnittene Großlochbohrung als Bodenaustauschverfahren bei der Sanierung ökologischer Altlasten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Der Austausch kontaminierten Bodens in der grundwasserges√§ttigten Zone stellt hohe Anspr√ľche an den Tiefbau sowie den Arbeits- und Immissionsschutz. In den letzten Jahren werden zunehmend √ľberschnittene Gro√ülochbohrungen als Sanierungsverfahren angewendet, da diese kleinr√§umigen Verfahren bis in gr√∂√üere Tiefen anwendbar sind, ohne umfangreiche Verbauarbeiten oder Grundwasserabsenkungen vornehmen zu m√ľssen. Anhand einer erfolgreichen Anwendung dieser Sanierungsmethode auf dem Grundst√ľck einer ehemaligen chemischen Reinigung in Berlin werden Planung und Ausf√ľhrung dieser Methode erl√§utert.

Gereiftes Nassbaggergut als Rekultivierungssubstrat f√ľr Deponien
© Wasteconsult International (12/2014)
Die aktuelle Deponieverordnung (DepV) fordert f√ľr Rekultivierungsschichten den Nachweis einer ausreichend gro√üen nutzbaren Feldkapazit√§t. In Mecklenburg- Vorpommern wird humusreiches- und feink√∂rniges Substrat aus der Baggerung der Schifffahrtswege aufbereitet und seit ca. 15 Jahren als Rekultivierungssubstrat eingesetzt. Auf 4 Deponien wurden die Herstellung und die Wirksamkeit der Rekultivierungsschichten aus ‚Äěaufbereitetem Nassbaggergut‚Äú gepr√ľft. Dazu wurde das eingesetzte "aufbereitete Nassbaggergut" gekennzeichnet und die aktuelle Funktionalit√§t der Rekultivierungsschichten durch bodenchemische und bodenmechanische Untersuchungen an angelegten Sch√ľrfen √ľberpr√ľft.

Rekultivierung von Deponien mithilfe von Abwasserschlammhumus zum Anbau von Energiepflanzen
© Wasteconsult International (12/2014)
Zur Schaffung einer begr√ľnungsf√§higen Schicht im Landschaftsbau sind Materialien mit hohem Wasserspeicherverm√∂gen und guter N√§hrstoffverf√ľgbarkeit notwendig. Das zur Verf√ľgung stehende Bodenmaterial von anthropogen stark beanspruchten Fl√§chen (Tagebaurestl√∂cher, Halden, Deponien) bestehen in der Regel aus Mineralb√∂den, welche eine geringe Wasserhaltef√§higkeit und geringe N√§hrstoffverf√ľgbarkeit aufweisen. Zur Rekultivierung diese B√∂den und Sicherung eines nachhaltigen Pflanzenwachstums sind vor allem die oben genannten Eigenschaften zu verbessert.

Das AAV-Modell ‚Äď Fl√§chenrecycling und Altlastensanierung als gemeinschaftliche Aufgabe von Staat und Wirtschaft
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2013)
Seit 1989 gibt es in Nordrhein-Westfalen für die Aufarbeitung und Sanierung von mit Altlasten belasteten Flächen eine Zusammenarbeit von Land, Wirtschaft und Kommunen im AAV ‚Äď Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung. Über mehrere Legislaturperioden hinweg ist ein erfolgreiches Modell für die Zusammenarbeit von privater Wirtschaft und öffentlicher Hand bei Flächenrecycling und Altlastensanierung entwickelt worden. Wirtschaft, Land und Kommunen arbeiten bei der Finanzierung und in den Gremien des Verbandes seit vielen Jahren partnerschaftlich zusammen. Dieses häufig auch als Kooperationsmodell bezeichnete Public-Private-Partnership einschließlich der gesetzlich geschaffenen Figur eines sondergesetzlichen Verbandes zum Flächenrecycling und zur Sanierung von Altlasten ist in dieser Form in Deutschland einzigartig und beispielgebend für eine Kooperation zwischen Staat und Wirtschaft. Es verwirklicht zugleich das sogenannte Kooperationsprinzip als das dritte grundlegende Prinzip im deutschen Umweltrecht neben dem Vorsorge- und Verursacherprinzip. Der Beitrag stellt das AAV-Modell, seine Entstehung und einige wesentliche Eckpunkte des im Frühjahr 2013 geänderten und am 2.4.2013 im Gesetz- und Verordnungsblatt Nordrhein-Westfalen verkündeten neuen AAV-Gesetzes (AAVG) vor.

Improved Methods for Decontamination of Contaminated Soil
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
About 0.7 % of the agricultural land in Bulgaria is heavily polluted and needs remediation.

Successful In-Situ-Remediation of Diesel Spill with Bioventing
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
Following an accident of a tank vehicle in Gmunden (Upper Austria) 2007, about 60,000 kg of diesel fuel were spilled and percolated into the soil. As an emergency measure soil was removed up to 3.2 m depth. Consecutively, information about investigation and remediation method selection as well as implementation details are given.

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