Anwendung von CKW-adsorbierenden Geokunststoffen am Beispiel der Altlast K20© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Die Altlast K20 in Ăsterreich wurde im Zeitraum von 1926 bis
1981 als Betriebsdeponie fĂŒr Kalk u.a. auch mit chlorkohlenwasserstoff- und quecksilberhaltigen AbfĂ€llen verfĂŒllt. Vom Umweltbundesamt wurde die Altlast im Jahr 2003 in die PrioritĂ€t 1 eingestuft.
ISCO und ISBR â Effiziente In-Situ Technologien zur Sanierung von LCKW-SchĂ€den© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Die In-situ Chemische Oxidation (ISCO) zÀhlt zusammen mit der In-situ iologischen Reduktion (ISBR) und der In-situ Biologischen Oxidation (ISBO) zu den am hÀufigsten eingesetzten In-situ Sanierungstechnologien. Die In-situ Verfahren ISCO und ISBR werden schon seit mehr als 20 Jahre erfolgreich und effizient eingesetzt.
Monitoring des anaeroben mikrobiellen in situ Mineralölabbaues ĂŒber akzeptorseitige Stabilisotopenfraktionierung© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Weltweit gibt es zahlreiche mit Erdöl und dessen Produkten Mineralölkohlenwasserstoffe, MKW) kontaminierte FlĂ€chen, deren Sanierung eine essentielle Aufgabe zum Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit darstellt. Verglichen mit Aushub und Behandlung des kontaminierten Materials als Abfall handelt es sich bei der in situ Sanierung ĂŒber die Stimulation der vorhandenen Mikroorganismenpopulation um eine gering invasive, kostengĂŒnstigere und somit nachhaltigere Methode.
Altlastenrelevante Schadstoffe und die Bewertung eines eingesetzten
Vor-Ort-Analysenverfahrens© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Im Rahmen der Altlastensanierung â âKokerei Linz Altlast O76â â von PAK Verunreinigungen ist eine sehr schnelle Entscheidung (Verunreinigung gröĂer/kleiner als) wĂ€hrend der Aushubarbeiten wesentlich. Als Entscheidungsgrundlage wird bei der Entsorgung von PAK kontaminierten Bodenmaterialien der Indikatorparameter US 16 EPA PAK eingesetzt.
Biologische in-situ Sanierung durch BelĂŒftung (Bioventing)© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Ein Rangierunfall auf dem BahnhofsgelĂ€nde des Bahnhofs Gmunden, in dessen Folge 60.000 kg Diesel versickerten, wird mit einer speziell an die Randbedingungen des Standortes angepassten BelĂŒftung saniert. Das Besondere an dieser in-situ Sanierung durch BelĂŒftung (Bioventing) besteht darin, dass im Rahmen der Sanierungsplanung der Nachweis erbracht wurde, dass die Grundwasserbelastung durch die Bestandteile des Diesels bei einer BelĂŒftungsdauer von sieben Jahren langfristig sicher unter den zulĂ€ssigen Schwellenwert im Grundwasser von 100 ÎŒg/l liegen werden.
Voruntersuchungen zur in situ Sanierung der Altlast W26© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
FĂŒr den vorliegenden Kohlenwasserstoffschaden der Altlast W26 ĂBB-Frachtenbahnhof Wien Nord-Bereich WerkstĂ€tte wurde anhand einer Variantenstudie eine in situ Sanierung als zielfĂŒhrende MaĂnahme eruiert.
Die kontaminiert FlĂ€che betrĂ€gt rund 6.000 mÂČ und betrifft die ungesĂ€ttigte als auch die gesĂ€ttigte Bodenzone.
Aufgrund der HeterogenitĂ€t des Untergrundes und des begrenzten Zeitbudget zur Sanierungsumsetzung wurden Vorversuche (Labor, in situ) durchgefĂŒhrt um maximale Planungssicherheit in der Umsetzung zu gewĂ€hrleisten.
Neben der Wirksamkeit der geplanten MaĂnahmen sollen vor allem Antworten auf die Fragen der Sanierungsdauer, Abbaugrenzen, Milieubedingungen sowie Dimensionierung der Sanierungstechnologien erarbeitet werden.
Die Sicherheitsleistung fĂŒr SicherungsmaĂnahmen der Altlastensanierung nach § 10 Abs. 1 S. 2 BBodSchG© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2016)
Die Behörde kann im Fall der DurchfĂŒhrung von SicherungsmaĂnahmen gemÀà § 10 Abs. 1 S. 2 BBodSchG Sicherheitsleistung verlangen. Voraussetzungen, die Art der Bestellung und vor allem die Höhe der Sicherheitsleistungen sind im Bodenschutzrecht weiter nicht geregelt.
Ziel des Beitrages ist es, den Regelungshintergrund nĂ€her zu untersuchen und Anwendungsvoraussetzungen, Festsetzungsmöglichkeiten sowie Restriktionen des Instruments der Sicherheitsleistung zu beschreiben. Neben den spezifischen Problemlagen bei SicherungsmaĂnahmen der Altlastensanierung werden hierzu Anleihen aus anderen Sicherheitsleistungen des Umweltrechts verwendet, um Lösungen zu entwickeln. Diese sind im Spannungsfeld zwischen berechtigten Sicherungsinteressen einerseits und der Gefahr der Ăbersicherung andererseits zu finden.
Haftungsfreistellung und Haftungsbegrenzung© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2016)
In der Praxis der Sanierung von Altlasten und schÀdlichen
BodenverÀnderungen nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz1
fallen die Schlagworte âHaftungsfreistellungâ bzw.
âHaftungsbegrenzungâ zumeist dann, wenn es um aufwendige
und langwierige SanierungsmaĂnahmen geht.
Einfluss der WiedervernĂ€ssung eines Moores im Nationalpark Harz auf die MobilitĂ€t des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC)© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
In den letzten beiden Jahrzehnten wurden zunehmend ansteigende Konzentrationen von gelöstem organischem Kohlenstoff (DOC) in OberflĂ€chengewĂ€ssern beobachtet, die zu Problemen bei der Trinkwasseraufbereitung fĂŒhren können. Organische Böden, die den gröĂten terrestrischen Kohlenstoff-Pool darstellen, werden als Hauptquellen fĂŒr DOC angesehen. Zum Einfluss der WiedervernĂ€ssung gestörter Moore auf die MobilitĂ€t von DOC liegen bisher widersprĂŒchliche Ergebnisse vor. In vorliegender Arbeit wurden die DOC-Konzentrationen im Moorwasser eines seit 2005 schrittweise wiedervernĂ€ssten Moores im Nationalpark Harz sowie potentielle Einflussfaktoren auf die DOC-MobilitĂ€t ĂŒber einen Zeitraum von 4 Jahren untersucht und mit einem naturnahen Moorstandort verglichen.