Überschnittene Großlochbohrung als Bodenaustauschverfahren bei der Sanierung ökologischer Altlasten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Der Austausch kontaminierten Bodens in der grundwassergesĂ€ttigten Zone stellt hohe AnsprĂŒche an den Tiefbau sowie den Arbeits- und Immissionsschutz. In den letzten Jahren werden zunehmend ĂŒberschnittene Großlochbohrungen als Sanierungsverfahren angewendet, da diese kleinrĂ€umigen Verfahren bis in grĂ¶ĂŸere Tiefen anwendbar sind, ohne umfangreiche Verbauarbeiten oder Grundwasserabsenkungen vornehmen zu mĂŒssen. Anhand einer erfolgreichen Anwendung dieser Sanierungsmethode auf dem GrundstĂŒck einer ehemaligen chemischen Reinigung in Berlin werden Planung und AusfĂŒhrung dieser Methode erlĂ€utert.

KreislĂ€ufe schließen – Potenziale und Anforderungen an den Komposteinsatz im Biolandbau
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Reststoffe zu verwerten gehört zu den Prinzipien des ökologischen Landbaus. Speziell fĂŒr die DĂŒngung ist dieses in den GrundsĂ€tzen der EU-Verordnung Nr. 824/2007 zum Ökologischen Landbau festgeschrieben und ist in den Richtlinien der BiolandbauverbĂ€nde geregelt.

Aufbereitung von Bioabfall-GĂ€rresten zur Nutzung als Bodenverbesserer
© Institut fĂŒr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Die Charakterisierung der festen GĂ€rrĂŒckstĂ€nde aus der BioabfallvergĂ€rung hat gezeigt, dass diese ein Ă€hnliches NĂ€hrstoffpotential wie GrĂŒndĂŒnger oder Frischkompost besitzt.

NĂ€hrstoffrĂŒckgewinnung aus GĂ€rresten im Rahmen des GoBi-Vorhabens
© Institut fĂŒr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Die Anzahl der Biogasanlagen in Deutschland stieg zwischen 2000 und 2013 von 1050 auf 7850 an (Statista 2015). Damit einher geht eine immer grĂ¶ĂŸer werdende Menge an entstehenden GĂ€rresten, welche verwertbare Anteile an Phosphor und Stickstoff enthalten. Die bisherige Verwertung dieser nĂ€hrstoffreichen GĂ€rreste erfolgt durch Ausbringung auf landwirtschaftliche NutzflĂ€chen als WirtschaftsdĂŒnger.

Strohverkauf und KompostdĂŒngung
© BundesgĂŒtegemeinschaft Kompost e.V. (7/2015)
Getreidestroh ist ein begehrtes und teures Gut. Viele Betriebe verwenden Stroh zur Humusversorgung ihrer Böden. Anders sieht es in Betrieben aus, die mit Kompost dĂŒngen. Hier kann das Stroh verkauft werden, ohne die Humusversorgung zu gefĂ€hrden.

Auswirkungen der Novelle des DĂŒngerechts auf die Vermarktung von Kompost- und GĂ€rprodukten
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (1/2015)
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2012 in Deutschland aus 1.882 Bioabfallbehandlungsanlagen insgesamt 3.880.000 t Kompost- und 3.614.000 t GĂ€rprodukte abgesetzt. Bei der Vermarktung der aus BioabfĂ€llen hergestellten organischen DĂŒnger stellt die Landwirtschaft den mit Abstand wichtigsten Absatzmarkt dar. 74 % der gesamten Kompost- und nahezu 100 % der GĂ€rprodukte wurden zu landwirtschaftlichen DĂŒngungszwecken eingesetzt.

Aufbau eines bodenhydrologischen Messnetzes in der sibirischen Kulundasteppe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
In der sĂŒdsibirischen Kulundasteppe wird unter zentralkontinentalen Klimabedingungen mit geringen und hoch variablen NiederschlĂ€gen intensiver Weizenanbau betrieben. Die bisher genutzte Bearbeitungstechnik fĂŒhrte zu schweren ErosionsschĂ€den und ErnterĂŒckgang. Das Kulunda-Projekt verfolgt das Ziel, den Ackerbau in dieser trockenen Region zu erhalten, nachhaltig zu gestalten und Kohlenstoff im Boden zu sequestrieren. Der Beitrag fokussiert auf die Installation eines bodenhydrologischen Messnetzes und die Vorstellung erster Ergebnisse als Voraussetzung zur Etablierung von boden- und umweltschonenden Bewirtschaftungsverfahren.

Biokohlenstrategien als Maßnahmen zum Klimaschutz
© ANS e.V. HAWK (10/2014)
Biokohle wird von öffentlichen und privaten Interessensgruppen als innovative Schnittstelle im Stoffstrom-Management mit Wertschöpfungs- Potenzialen in den Bereichen Klimaschutz, Energie, Landwirtschaft, Bodenverbesserung und Abfallwirtschaft propagiert. FĂŒr eine umfassende AbschĂ€tzung und Bewertung einer „Biokohlenstrategie“ im Klimaschutz, das heißt der C-Sequestrierung mittels Carbonisierung (Pyrolyse, HTC) von Biomasse, sind verschiedene Faktoren zu betrachten: Bereitstellungs- und AufnahmekapazitĂ€ten fĂŒr Biokohle, Energie- und Kohlenstoff-Bilanz, StabilitĂ€t der Produkte, Auswirkungen auf Bodenfunktionen und Ertragseffekte sowie nicht zuletzt wirtschaftliche Gesichtspunkte. Die wesentlichen Aspekte werden im Folgenden angesprochen.

Optimierung des N-Kreislaufs durch Biochar in der Landwirtschaft: Neueste Forschungsergebnisse
© ANS e.V. HAWK (10/2014)
Pyrogene Pflanzenkohle (engl. Biochar) gilt als sehr zersetzungsstabil. Bringt man Pflanzenkohle in Böden ein, wird daher der AtmosphĂ€re netto der Kohlenstoff entzogen, der zuvor durch Photosynthese in Biomasse fixiert und dann durch Pyrolyse stabilisiert wurde. Die vergangenen 5 bis 7 Forschungsjahre im gemĂ€ĂŸigten Klima zeigten wenig ĂŒberraschend, dass reine, unbehandelte Pflanzenkohle nicht jeden Boden in wenigen Jahren in eine fruchtbare Schwarzerde transformiert. Daher fehlt oft der ökonomische Anreiz Pflanzenkohle einzusetzen. Das viel bemĂŒhte „Fallbeispiel“ Amazonas-Schwarzerde (ADE oder Terra preta) legt bereits nahe, Pflanzenkohle nicht „pur“ zu verwenden, sondern sie mit nĂ€hrstoffreichen organischen Materialien in Kontakt zu bringen. Aber funktioniert eine solche „Beladung“ der Kohle mit NĂ€hrstoffen ĂŒberhaupt? In diesem Beitrag werden zunĂ€chst die Wurzeln und Probleme des noch jungen Forschungsgebiets „Pflanzenkohle“ erlĂ€utert. Im Anschluss werden eigene SchlĂŒssel-Ergebnisse vorgestellt, die eine spannende Basis fĂŒr weitere Entwicklungen liefern.

NÀhrstoffberatung zum Schutz der OberflÀchengewÀsser in Niedersachsen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Seit 2010 bietet das Land Niedersachsen eine Grundwasserschutzberatung fĂŒr landwirtschaftliche Betriebe an. Die Beratung ist eine der Maßnahmen, um den guten chemischen Zustand in Bezug auf Nitrat zu erreichen. Im Jahr 2014 wurde dieses Angebot um eine OberflĂ€chengewĂ€sserberatung in drei Pilot-Beratungsgebieten erweitert. Die unterschiedlichen Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie an den Grundwasser- und FließgewĂ€sserschutz im Hinblick auf NĂ€hrstoffe, den Erfahrungen im Grundwasserschutz sowie der Ausgangslage in der Beratung fĂŒr OberflĂ€chengewĂ€sser werden vorgestellt.

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