Reaktivierung von Altstandorten in Rumänien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2010)
Auf der Basis der in Deutschland und Westeuropa gesammelten Erfahrungen mit der Flächenreaktivierung wurde für die staatlichen und privatwirtschaftlichen Akteure in Rumänien, die mit dieser Thematik befasst sind, ein Leitfaden erarbeitet, der sie bei der qualifizierten Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützt und für die Antragstellung von EU-Fördergeldern wichtige Informationen gibt. Der Artikel beschreibt ferner die Situation in Rumänien und benennt die relevanten Personen und Institutionen.

Braunkohlentagebau Garzweiler II – Monitoring für die Umwelt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2009)
Der Tagebau Garzweiler II liegt wenige Kilometer vom Naturpark Schwalm-Nette entfernt. In seiner Genehmigung wurden deshalb Schutzmaßnahmen und ein Monitoring festgelegt. Mit diesem Programm werden die wasserwirtschaftlich-ökologischen Zusammenhänge bis ins nächste Jahrhundert hinein beobachtet, bewertet und gesteuert.

Abraumkippen des Braunkohlenbergbaus – ein Problem für die Zukunft?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2009)
Am Niederrhein entstehen durch den Braunkohlenbergbau bis zum Jahr 2045 Abraumkippen mit einer Gesamtfläche von etwa 300 Quadratkilometern. Nach dem Wiederanstieg des abgesenkten Grundwasserspiegels wird es in deren Abstrom für Jahrzehnte zu hohen Sulfatbelastungen kommen. Die erwartete Ausbreitung der eingetragenen Stoffe ist für langfristige wasserwirtschaftliche Planungen bereits heute von Interesse.

Altlastensanierung in der Schweiz - Chancen fĂĽr die Umnutzung von GrundstĂĽcken
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2009)
Die Schweiz zählt 7.5 Mio. Einwohner, davon leben heute mehr als 75% im städtischen Raum, verteilt auf 4 grosse Agglomerationen (Genf-Lausanne, Bern, Basel, Zürich). Diese 6 Millionen Menschen wohnen in einer mehr oder weniger zusammenhängenden Siedlungsstruktur im schweizerischen Mittelland zwischen Genfersee und Bodensee und in der Region Basel. Diese Konzentration der Bevölkerung auf 30% des Landes ergibt eine Bevölkerungsdichte von fast 500 Menschen/km2. Auf der gleichen Fläche liegt aber auch ein Grossteil des landwirtschaftlich intensiv nutzbaren Bodens.

Sicherung von Halden des Erzbergbaus und der Buntmetallurgie am Beispiel des Altlastenprojektes SAXONIA
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
Das Bergbau- und Hüttenkombinat Freiberg bzw. seine Nachfolgebetriebe mit den vier Standorten im Raum Freiberg sind seit 1993 Träger eines der 23 Altlastengroßprojekte in den neuen Bundesländern. Heute, nach 16 jähriger Arbeit und nach wechselnder Geschichte des Projektes selbst, ist dieses bis auf einen geringfügigen Überhang abgearbeitet. Wir können feststellen, dass die gesetzten Sanierungsziele erreicht wurden, wobei diese auch angemessen und der Gesamtsituation im Raum Freiberg entsprechend abgesteckt worden sind.

Selektiver Rückbau des ehemaligen ENKAGlanzstoffwerkes in Kelsterbach – Ein Praxisbericht
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
Nördlich des heutigen Großflughafens Frankfurt/M. liegt die kleine Stadt Kelsterbach. Auf ihrem Territorium befindet sich das Gelände der ehemaligen Glanzstoff bzw. Kunstseide-Werke, welche in den Jahren 1904 bis 2000 Kunstseide produzierten und zuletzt unter dem Namen „ENKA GmbH & Co. KG“ firmierten. Der Ursprung dieses Werksgeländes liegt bereits Ende des 19. Jahrhunderts als es zunächst als Standort der 1899 gegründeten „Süddeutsche Waggon Fabrik AG“ genutzt wurde.

Grenzen der BBodSchV bei baulichen Eingriffen in der gesättigten Bodenzone – Ableitung von Sanierungszielen anhand von Praxisbeispielen
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
Die Bundesbodenschutzverordnung (BBodSchV) gilt strenggenommen nur für den oberen Bereich der ungesättigten Bodenzone bis zum Grundwasserschwankungsbereich. Für diese Bereiche werden je nach betrachtetem Wirkungspfad wahlweise die ersten 30 respektive 65 cm der Bodenzone im Feststoff oder zur Beurteilung der Mobilität tiefere Bereiche am „Ort der Beurteilung“ im Eluat untersucht. Diese sind nach der in der folgenden Abbildung dargestellten Terminologie (aus dem Handbuch Altlasten, HLUG, Band 6, Teil 1) der „obere“ und der „mittlere“ Bereich. Für den „unteren“ Bereich greift die BBodSchV nicht. In dieser grundwassergesättigten Bodenzone sind anstelle der BBodSchV die wasserrechtlichen Vorschriften anzuwenden.

Sanierung der Altablagerung Hirschackergrube in Grenzach-Wyhlen
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
Die Hirschackergrube befindet sich in der Gemeinde Grenzach-Wyhlen im Landkreis Lörrach unmittelbar im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet im Hochrheintal. Bei der Hirschackergrube handelt es sich um eine ehemalige Kiesgrube, die wie zahlreiche andere Standorte mit Schwerpunkt in den 30er Jahren in der Region die Terrassenkiese des Rheins nutzten. Nach Abschluss der Auskiesungen wurden diese Standorte wieder verfüllt. In diesem Zusammenhang ist das weitere Umfeld sowohl auf deutscher als auch auf Schweizer Seite mit seiner intensiven Nutzung u. a. durch Standorte der Chemischen Industrie zu berücksichtigen.

Innovative In-situ-Sanierungsverfahren - Aufbau und Zielsetzung der neuen ITVA Arbeitshilfe
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
In den letzten Jahren werden zunehmend „innovative“ In-situ-Sanierungsverfahren angeboten, um insbesondere bereits lang laufende Sanierungen mit konventionellen Verfahren und nicht absehbarem Sanierungserfolg in überschaubaren, kurzen Zeiträumen erfolgreich zu beenden. Diese innovativen Verfahren machen sich komplexe physikalische, chemische und biologische Vorgänge zu Nutze und stellen einen hohen Anspruch an den Planer und an die Genehmigungsbehörden. Sie bieten – einen sorgfältigen und sachgerechten Einsatz vorausgesetzt – ein hohes und Sanierungspotential.

Einsatz von Elektroden zur Steigerung des mikrobiologischen Abbaus in der Boden- und Grundwassersanierung
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
Zur Stimulation des mikrobiologischen Chlorethen-Abbaus wurde ein integrierter Bio-Elektro-Prozess entwickelt. Die Elektrolyse-Produkte H2 und O2 können von Mikroorganismen zum sequentiell reduktiv/oxidativen Abbau von Perchlorethen (PCE) genutzt werden. Die Stimulation des mikrobiologischen Abbaus durch Elektroden wurde sowohl in Batch-Versuchen wie auch in durchströmten Säulen nachgewiesen. Begleitende Untersuchungen haben gezeigt, dass die Aktivität der Mikroorganismen bei den benötigten elektrischen Feldstärken nicht negativ beeinflusst wird.

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