Novelle des Altlastensanierungsgesetzes – Entscheidungshilfen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
In diesem Beitrag werden Arbeitshilfen – sogenannte Entscheidungshilfen – vorgestellt, die zurzeit vom Umweltbundesamt im Auftrag des Bundesministeriums fĂŒr Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) in Zusammenhang mit den EntwĂŒrfen zu einer Novelle des Altlastensanierungsgesetzes („ALSAG neu“) erstellt werden.

Die Sicherheitsleistung fĂŒr Sicherungsmaßnahmen der Altlastensanierung nach § 10 Abs. 1 S. 2 BBodSchG
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2016)
Die Behörde kann im Fall der DurchfĂŒhrung von Sicherungsmaßnahmen gemĂ€ĂŸ § 10 Abs. 1 S. 2 BBodSchG Sicherheitsleistung verlangen. Voraussetzungen, die Art der Bestellung und vor allem die Höhe der Sicherheitsleistungen sind im Bodenschutzrecht weiter nicht geregelt. Ziel des Beitrages ist es, den Regelungshintergrund nĂ€her zu untersuchen und Anwendungsvoraussetzungen, Festsetzungsmöglichkeiten sowie Restriktionen des Instruments der Sicherheitsleistung zu beschreiben. Neben den spezifischen Problemlagen bei Sicherungsmaßnahmen der Altlastensanierung werden hierzu Anleihen aus anderen Sicherheitsleistungen des Umweltrechts verwendet, um Lösungen zu entwickeln. Diese sind im Spannungsfeld zwischen berechtigten Sicherungsinteressen einerseits und der Gefahr der Übersicherung andererseits zu finden.

Erstellung von Horizontalfilterbrunnen und Drainagebohrungen mittels HDD-Verfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Seit 1985 ist die verlaufsgesteuerte Horizontalbohrtechnik zum grabenlosen Verlegen von Leitungen regulĂ€r im Bauwesen der USA im Einsatz, seit 1986 gibt es die steuerbare Horizontalbohrtechnik (HDD-Verfahren) auch in Deutschland. Im Jahr 1988 wurde mit diesem Verfahren eine eigene Brunnenbautechnologie entwickelt. Ein erstes Einsatzgebiet war die hydraulische Altlastensanierung, spĂ€ter kamen Anwendungen fĂŒr Trinkwassergewinnungen, HangentwĂ€sserungen, Tiefdrainagen und TagebauentwĂ€sserungen hinzu. Besonders in SĂŒdamerika und in den USA werden Trinkwasser- und Sanierungsbrunnen heute im HDD Verfahren hergestellt – Grund genug, die Brunnenbaumethodik und den Wert, den sich der Auftraggeber damit einkauft, darzustellen.

Haftungsfreistellung und Haftungsbegrenzung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2016)
In der Praxis der Sanierung von Altlasten und schĂ€dlichen BodenverĂ€nderungen nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz1 fallen die Schlagworte „Haftungsfreistellung“ bzw. „Haftungsbegrenzung“ zumeist dann, wenn es um aufwendige und langwierige Sanierungsmaßnahmen geht.

Überschnittene Großlochbohrung als Bodenaustauschverfahren bei der Sanierung ökologischer Altlasten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Der Austausch kontaminierten Bodens in der grundwassergesĂ€ttigten Zone stellt hohe AnsprĂŒche an den Tiefbau sowie den Arbeits- und Immissionsschutz. In den letzten Jahren werden zunehmend ĂŒberschnittene Großlochbohrungen als Sanierungsverfahren angewendet, da diese kleinrĂ€umigen Verfahren bis in grĂ¶ĂŸere Tiefen anwendbar sind, ohne umfangreiche Verbauarbeiten oder Grundwasserabsenkungen vornehmen zu mĂŒssen. Anhand einer erfolgreichen Anwendung dieser Sanierungsmethode auf dem GrundstĂŒck einer ehemaligen chemischen Reinigung in Berlin werden Planung und AusfĂŒhrung dieser Methode erlĂ€utert.

VerschĂ€rfung der DĂŒngeverordnung gefordert
© BundesgĂŒtegemeinschaft Kompost e.V. (7/2013)
Die Nitrat-Gehalte im Grundwasser sind in Deutschland vielerorts immer noch zu hoch. WĂ€hrend sich in den Ackerbauregionen die Situation verbessert, spitzt sich die Lage in den Veredelungsregionen zu. Die europĂ€ische Kommission fordert von Deutschland daher eine VerschĂ€rfung der DĂŒngeverordnung.

Kommunale Mobilisierung von Landschaftspflegematerial
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche FakultĂ€t UniversitĂ€t Rostock (6/2013)
Die BrĂŒning-Megawatt GmbH blickt auf ĂŒber 20 Jahre Erfahrung am Markt fĂŒr energieliefernde SchĂŒttgutrohstoffe zurĂŒck. Das Unternehmen bildet gemeinsam mit den Schwesterfirmen BrĂŒning-Euromulch GmbH, BrĂŒning-Logistik GmbH und BrĂŒning-Specials GmbH die BrĂŒning I Gruppe und hat seinen Sitz in Fischerhude bei Bremen.

Altspeiseöl zur VerfĂŒgbarkeitssteigerung von Teerölkontaminanten in Industrieböden
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2012)
Kontaminationen von Boden und Grundwasser mit Teerölen sind hĂ€ufig an HolzimprĂ€gnier- und Gaswerksstandorten sowie an Kokereien anzutreffen. Teeröle bestehen aus einer Vielfalt von chemisch und physikalisch unterschiedlichen Stoffen, die ein erhebliches GefĂ€hr-dungspotential fĂŒr die Umwelt aufweisen.

Vom Aufschluss zum Baugrundmodell
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2011)
BaugrundaufschlĂŒsse können nur stichprobenartige Informationen ĂŒber den Baugrund liefern. Die Aufgabe eines Geotechnischen SachverstĂ€ndigen besteht deshalb darin, aus diesen Einzelinformationen ein Baugrundmodell zu erstellen, das dann die Grundlage aller Berechnungen und Planungen fĂŒr ein Bauvorhaben darstellt. An einem Beispiel wird der Weg vom Aufschluss zum Baugrundmodell bei komplexen BaugrundverhĂ€ltnissen erlĂ€utert.

PERSPEKTIVEN ZUR DEFINITION STANDORTTYPISCHER HUMUSGEHALTE IN BÖDEN
© ANS e.V. HAWK (10/2011)
Der Humusgehalt von Böden bestimmt wesentlich die Eigenschaften von Prozessen in Böden, die fĂŒr die Aufrechterhaltung der natĂŒrlichen Bodenfunktionen relevant sind. Gleichzeitig sind Humusgehalt und HumusqualitĂ€t eines Bodens Ergebnis aus Standorteigenschaften und der Nutzung durch den Menschen. Sowohl aus GrĂŒnden des Bodenschutzes, als auch im Rahmen der aktuellen Klimadebatte sind der Humus und die KohlenstoffvorrĂ€te der Böden von wissenschaftlichem Interesse. In dem Beitrag wird der Stand des Wissens zur Humusversorgung von Böden eruiert und sowohl die bestehenden rechtlichen Regelungen als auch die land- und forstwirtschaftliche Praxis zum Schutz der organischen Substanz in Deutschland werden beleuchtet.

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