Mehrere Methoden – ein Ergebnis? Vollzugstauglichkeit normierter Korngrößenbestimmungen
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Zur Ableitung von Leitfähigkeiten wurden vielfach die nach van Genuchten (1980) verwendeten 33 Korngrößenverteilungen übernommen, die aber ebenso wie die nicht kompatiblen Bodenartenuntergruppen, Bodenartengruppen bzw. Bodenartenhauptgruppen gemäß BBBBodSchV (2012) nicht problemlos in andere Bodenarten/Texturklassen überführbar sind und untereinander dem Vollzug in Deutschland im fachrechtlichen Widerspruch gegenüberstehen. Überführungen von einer Bodenart/Texturklasse in eine andere ist über aufwendige Transformationen von Einzelwerten möglich.

Informationstafeln zu Böden und Geologie am Panoramaweg an der Rossfeldstraße im Landkreis Berchtesgadener Land
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Der Gesetzgeber hat die zentrale Bedeutung der Böden erkannt und mit dem Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) sowie dem Bayerischen Bodenschutzgesetz (BayBodSchG) die gesetzliche Grundlage zum Schutz der Böden geschaffen. Im Bodenschutzprogramm Bayern hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) im Jahr 2006 u. a. Ziele und Maßnahmen zur Stärkung des Bodenbewusstseins in der Öffentlichkeit festgelegt.

Bodenlehrpfad Festung Rosenberg Ein Beitrag zur Bildung und Stärkung des Bodenbewusstseins
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Die Verankerung des Bodens im öffentlichen Bewusstsein spielt neben den gesetzlichen Vorgaben eine wichtige Rolle um das allgemeine Verständnis für den Schutz des Bodens zu wecken und zu erhöhen. Bereits im Jahr 2006 wurde im Bayerischen Bodenschutzprogramm ausdrücklich die Einrichtung von Bodenlehrpfaden als wichtige Maßnahme zur Umweltbildung genannt.

Boden & Wein Eine Initiative zur Stärkung von Bodenbewusstsein in Unterfranken
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Bodenschutz ist ein wichtiger Bestandteil der bayerischen Umweltpolitik. Um den Boden zu schĂĽtzen hat Bayern mit dem Bayerischen Bodenschutzgesetz, zeitgleich mit dem Bundesgesetz, die landesrechtlichen Grundlagen fĂĽr den Vollzug geschaffen. Ein wirksamer und nachhaltiger Bodenschutz kann aber langfristig nicht ohne Schaffung von Bodenbewusstsein in der breiten Ă–ffentlichkeit greifen.

Bodenfunktionsbewertung auf regionaler und kommunaler Ebene Ein niedersächsischer Leitfaden für die Berücksichtigung der Belange des vorsorgenden Bodenschutzes in der räumlichen Planung
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Böden sind nicht vermehrbar und kaum erneuerbar. Daher müssen sie nach dem Prinzip der Vorsorge genutzt und geschützt werden. Dem gegenüber stehen ein gesellschaftlich wenig ausgeprägtes Bewusstsein für die Bedeutung der Böden und ein anhaltend hoher Flächenverbrauch. Da auch zukünftig ein vollständiger Verzicht auf Neuinanspruchnahme von Böden für Siedlung, Verkehr, Rohstoffgewinnung oder Infrastruktur- und Netzausbauprojekte nicht realistisch erscheint, gilt es, für eine nachhaltige Bodennutzung die Inanspruchnahme von Böden zu steuern.

Geotope in Bayern – Grundlage für Umweltbildung und Geo-Tourismus
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Der geologische Untergrund hat großen Einfluss auf die Beschaffenheit und Nutzbarkeit unserer Umwelt. Geotope als geologische Sehenswürdigkeiten eignen sich besonders gut zur Vermittlung dieser Zusammenhänge auch an fachfremde Personen. Sie dienen damit als Grundlage für entsprechende Bildungsangebote und fördern die Entwicklung eines sanften Geo-Tourismus.

Geotope in Bayern – erhalten und pflegen
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Geotope sind Archive unserer Erdgeschichte, die von regionaler oder nationaler geowissenschaftlicher Bedeutung, Seltenheit oder Schönheit sind. Steinbrüche, Gesteinsfreilegungen an Straßen, Felsen, besondere Landschaftsformen, Höhlen, Quellen oder historische Objekte aus dem Bergbau – die Vielfalt an Geotopen in Bayern ist groß.

Bodenerlebnispfad Roggenburg Ein Beitrag zur Bodenbewusstseinsbildung
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Durch Erosion, Verdichtung, Auslaugung, Versiegelung oder Schadstoffüberfrachtung können Böden degenerieren und mitunter irreversibel beschädigt werden. Sie verlieren dadurch ihre positiven natürlichen Funktionen und Eigenschaften. Ihre zentrale Bedeutung und Schutzwürdigkeit ist deshalb im Bundes- und Bayerischen Bodenschutzgesetz (BBodSchG und BayBodSchG) festgehalten.

Gefährdungsabschätzung Pfad Boden-Pflanze – Erfahrungen aus dem Vollzug
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Bei Verdacht auf eine schädliche Bodenveränderung oder Altlast auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen verlangt das Bodenschutz-Gesetz eine Gefährdungsabschätzung für den Wirkungspfad Boden-Nutzpflanze. Dargestellt werden rechtliche Vorgaben, Zuständigkeiten, Bewertungsmaßstäbe, Beispiele aus dem Vollzug sowie Schutz- und Beschränkungsmaßnahmen je nach Art und Höhe der Belastung.

Wirkungspfad Boden-Mensch im bayerischen Vollzug – Arbeitshilfen und aktuelle Entwicklungen
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Die Merkblätter „Altlasten 1“ und „Altlasten 2“ des Bayerischen Landesamts für Umwelt sind Grundlage für den Vollzug der Bodenschutzgesetze und -verordnung beim Wirkungspfad Boden-Mensch (direkter Kontakt) bzw. Boden-Bodenluft-Mensch in Bayern. Anhand von aktuellen Schadensfällen wird die Anwendung der Merkblätter vorgestellt.

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