Optimierung von RC-Material zur Verwertung am Beispiel der Stadt MĂŒnster
© IWARU, FH MĂŒnster (2/2015)
Bauen bedingt stets die Bereitstellung von hochwertigen Baustoffen. Diese können entweder aus natĂŒrlichen, endlichen LagerstĂ€tten entnommen oder durch die Aufbereitung von BauabfĂ€llen, Bauteilen und Abbruchmaterialien zu neuen, alternativen Baustoffen bereitgestellt werden. Des Weiteren kann die Verwertung von mineralischen Stoffen, die als Nebenerzeugnisse bei industriellen Prozessen anfallen, ebenfalls einen großen Teil zur Entlastung unserer Umwelt hinsichtlich der Nutzung der natĂŒrlichen Rohstoffe beitragen.

Aufbau eines bodenhydrologischen Messnetzes in der sibirischen Kulundasteppe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
In der sĂŒdsibirischen Kulundasteppe wird unter zentralkontinentalen Klimabedingungen mit geringen und hoch variablen NiederschlĂ€gen intensiver Weizenanbau betrieben. Die bisher genutzte Bearbeitungstechnik fĂŒhrte zu schweren ErosionsschĂ€den und ErnterĂŒckgang. Das Kulunda-Projekt verfolgt das Ziel, den Ackerbau in dieser trockenen Region zu erhalten, nachhaltig zu gestalten und Kohlenstoff im Boden zu sequestrieren. Der Beitrag fokussiert auf die Installation eines bodenhydrologischen Messnetzes und die Vorstellung erster Ergebnisse als Voraussetzung zur Etablierung von boden- und umweltschonenden Bewirtschaftungsverfahren.

OberbodenauffĂŒllung als Ausgleichsmaßnahme nach BauGB - ein Beispiel aus Schönaich (Landkreis Böblingen, Baden-WĂŒrttemberg)
© Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt (10/2014)
Im Zuge einer geplanten Erschließung fĂŒr ein Wohngebiet in Schönaich wurde eine bodenkundliche Baubegleitung in Form eines Oberbodenmanagements durchgefĂŒhrt. Die in einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zusammengeschlossenen Planungs- und IngenieurbĂŒros Gruppe fĂŒr ökologische Gutachten und terrafusca Ingenieure erarbeiteten fĂŒr die Gemeinde Schönaich im Kreis Böblingen ein Konzept zum Bodenmanagement fĂŒr das elf Hektar umfassende Baugebiet „Westrand“.

EinfĂŒhrung von Instrumenten zum Bodenschutz in den Planungs- und Vollzugsalltag in Hessen und Rheinland-Pfalz
© Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt (10/2014)
Die LĂ€nder Hessen und Rheinland-Pfalz haben durch verschiedene Fortbildungsveranstaltungen die beiden Instrumente „LeitfĂ€den zur BerĂŒcksichtigung des Schutzguts Boden in der UmweltprĂŒfung nach BauGB“ sowie den „Karten zur Bodenfunktionsbewertung“ als wichtige Hilfsmittel im Planungs- und Vollzugsalltag eingefĂŒhrt.

Bodenlehrpfad Buchenberg Ein Beitrag zur Bildung und StÀrkung des Bodenbewusstseins
© Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt (10/2014)
Boden ist zentraler Bestandteil der ÖkosphĂ€re und somit Lebensgrund- lage fĂŒr alle Lebewesen. Boden braucht nachhaltigen Schutz und höchste Aufmerksamkeit. Mit der Errichtung von unterschiedlichen, offenen, teils begehbaren Bodenprofilen, verstĂ€ndlichen beschriebenen Informationstafel und Flyern am Bodenlehrpfad Buchenberg wird der Boden mit seinen Funktionen vorgestellt.

Bodenlehrpfad Festung Rosenberg Ein Beitrag zur Bildung und StÀrkung des Bodenbewusstseins
© Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt (10/2014)
Die Verankerung des Bodens im öffentlichen Bewusstsein spielt neben den gesetzlichen Vorgaben eine wichtige Rolle um das allgemeine VerstĂ€ndnis fĂŒr den Schutz des Bodens zu wecken und zu erhöhen. Bereits im Jahr 2006 wurde im Bayerischen Bodenschutzprogramm ausdrĂŒcklich die Einrichtung von Bodenlehrpfaden als wichtige Maßnahme zur Umweltbildung genannt.

Vorstellung des Bodenlehrpfades Kalchreuth-Wolfsfelden
© Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt (10/2014)
Die bayerische Umweltverwaltung hat vor ĂŒber zehn Jahren im Sebalder Reichswald bei NĂŒrnberg den ersten bayerischen Bodenlehrpfad Kalchreuth-Wolfsfelden eingerichtet. Dort kann man die große Bandbreite von Bodenbildungen aus unterschiedlichen Substraten des Keuper-Lias-Landes mit Augen und HĂ€nden erfahren.

Bodenerlebnispfad Amberg auf dem Mariahilfberg – ein Instrument zur Bodenbewusstseinsbildung in Bayern
© Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt (10/2014)
Boden gehört wie Luft und Wasser zu den nicht erneuerbaren, natĂŒrlichen Ressourcen. Ihn zu schĂŒtzen und zu erhalten ist unser aller Aufgabe. Der Gesetzgeber hat die zentrale Bedeutung der Böden erkannt und mit dem Bundes-Bodenschutzgesetz und dem Bayerischen Bodenschutzgesetz die gesetzliche Grundlage zum Schutz der Böden geschaffen. Im durch das Bayerische Kabinett gebilligten Bodenschutzprogramm aus dem Jahr 2006 wurden Ziele und Maßnahmen zur StĂ€rkung des Bodenbewusstseins in der Öffentlichkeit festgesetzt.

Boden & Wein Eine Initiative zur StÀrkung von Bodenbewusstsein in Unterfranken
© Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt (10/2014)
Bodenschutz ist ein wichtiger Bestandteil der bayerischen Umweltpolitik. Um den Boden zu schĂŒtzen hat Bayern mit dem Bayerischen Bodenschutzgesetz, zeitgleich mit dem Bundesgesetz, die landesrechtlichen Grundlagen fĂŒr den Vollzug geschaffen. Ein wirksamer und nachhaltiger Bodenschutz kann aber langfristig nicht ohne Schaffung von Bodenbewusstsein in der breiten Öffentlichkeit greifen.

Bodenfunktionsbewertung auf regionaler und kommunaler Ebene Ein niedersĂ€chsischer Leitfaden fĂŒr die BerĂŒcksichtigung der Belange des vorsorgenden Bodenschutzes in der rĂ€umlichen Planung
© Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt (10/2014)
Böden sind nicht vermehrbar und kaum erneuerbar. Daher mĂŒssen sie nach dem Prinzip der Vorsorge genutzt und geschĂŒtzt werden. Dem gegenĂŒber stehen ein gesellschaftlich wenig ausgeprĂ€gtes Bewusstsein fĂŒr die Bedeutung der Böden und ein anhaltend hoher FlĂ€chenverbrauch. Da auch zukĂŒnftig ein vollstĂ€ndiger Verzicht auf Neuinanspruchnahme von Böden fĂŒr Siedlung, Verkehr, Rohstoffgewinnung oder Infrastruktur- und Netzausbauprojekte nicht realistisch erscheint, gilt es, fĂŒr eine nachhaltige Bodennutzung die Inanspruchnahme von Böden zu steuern.

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