Nutzung von Landschaftspflegmaterial in Biogasanlagen© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (10/2009)
Die Produktion und Nutzung von Biogas ist aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten (Wärme, Strom, Gasnetzeinspeisung, Kraftstoff) zur Vermeidung von klimaschädlichen Treibhausgasemissionen und zur Sicherung der Ressourcen- und Energieversorgung von besonderem Interesse.
Kurzumtriebsplantagen – Was können sie leisten?© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (10/2009)
Die Produktion von Biomasse auf landwirtschaftlicher Nutzfläche kann einen Beitrag leisten, um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Energiepflanzenanbau auf Ackerland erfolgt z.B. mit Raps, Mais oder Getreide bereits in nennenswertem Umfang. Das Anlegen von Kurzumtriebsplantagen auf Ackerland und die Holzproduktion auf diesen Flächen mit Pappeln, Weiden oder Robinien bieten eine Ergänzung zum üblichen Energiepflanzenbau.
Urban Mining - Rohstoffe der Zukunft© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2009)
Urban Mining bedeutet wörtlich aus dem Englischen übersetzt "städtischer Bergbau". Urban Mining umfasst im weitesten Sinne anthropogen geschaffene Lagerstätten materieller Ressourcen und ist somit nicht auf städtische Regionen beschränkt. Vor dem Hintergrund knapper und teurer werdender Ressourcen kommt diesen anthropogen geschaffenen Lagerstätten eine wachsende Bedeutung für die Ressourcenbereitstellung zu. Urban Mining ist ein in der Entsorgungswirtschaft etablierter Begriff und beschränkt sich üblicherweise auf die Lagerstätte Deponie das "Landfill Mining".
Terra (in-)cognita: Liegenschaftsrecycling als Schlüsselfaktor für die Stadtentwicklung© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
Die Stadt Duisburg besetzt die Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet, Niederrhein und der Region Köln/ Düsseldorf und hat aktuell ca. 493.000 Einwohner. Innerhalb einer Entfernung von 100 km leben rd. 15 Mio. Menschen, in einem Radius von rd. 500 km sind ca. 40% der Gesamtbevölkerung der Europäischen Union erreichbar. Die EU-Zentrale in Brüssel ist lediglich ca. 200 km entfernt.
Abfallverwertung auf Böden - Möglichkeiten und Grenzen -© Universität Stuttgart - ISWA (11/2008)
Ziel und Leitgedanke des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes KrwAbfG, 1994) ist die stoffliche Verwertung von Abfällen, sofern sie ordnungsgemäß und schadlos erfolgen kann (§ 5 (3)). Neben organischen Reststoffen aus der Kompostierung von Bio- und Grüngutabfällen (ca. 4 Mio. t TM/a) und der Klärschlammerzeugung (ca. 3-5 Mio. t TM/a) drängen mit geschätzten Mengen von mehreren 100 Mio. t auch mineralische Abfälle in die Verwertung über den Boden. - Die Verwertung der mineralischen Abfälle kann einerseits das Aufbringen, andererseits das Einbringen von Bodenmaterial zur Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht beinhalten.
Wertschöpfung auf Deponieoberflächen© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2008)
Deponieoberflächen galten in Deutschland lange Zeit als unbebaubar. Zu viele schlechte Erfahrungen und teure Sanierungen mussten in Folge unüberlegter und unausgereifter Planungen hingenommen werden. URS beschäftigt sich weltweit im Auftrag privater und öffentlicher Kunden mit alten und neuen Nutzungsformen auf abgeschlossenen Deponieoberflächen.
Flächenrecycling als Instrument einer erfolgreichen kommunalen Raumplanung© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2008)
Westlich angrenzend an die Bezirkshauptstadt Bruck an der Mur in Richtung Leoben liegt beiderseits der Mur das rund 47 km² große Gemeindegebiet von Oberaich. Wird der nördliche Teil der etwa 2.900 Einwohner zählenden Gemeinde vom Madereck mit 1.050 m ü.A. markant bestimmt, so prägen im Süden die Ausläufer der Hochalpe, deren höchste Erhebung im Gemeindegebiet das Roßeck mit 1.664 m ü.A. ist, das Landschaftsbild. Den eigentlichen Siedlungsraum stellen der nur etwa einen km breite Bereich des Murtales auf 500 m Seehöhe sowie das Utschtal mit seinen Seitengräben dar.