Der Fall MOCA: Schwachstellen des REACHZulassungsverfahrens
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2023)
Die bereits mit großer Spannung erwartete REACH-Revision wird voraussichtlich auch eine grundlegende Reform des REACH-Zulassungsverfahrens beinhalten.1 Dieses Verfahre ist aufgrund seiner Komplexität bei Behörden und Industrie gleichermaßen sehr unbeliebt. Dies wird auch in dem in 2018 veröffentlichten Bericht der EU-Kommission zur Funktionsweise der REACH-Verordnung deutlich.

Wegweisende Entscheidung: Das ‚ÄěThermofenster- Urteil‚Äú des EuGH
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2023)
Vorbote f√ľr eine Kehrtwende der Herstellerhaftung?

‚ÄěDangerous goods make the world go around‚Äú
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2023)
Gefahrgut in der Logistikkette

Es ist nicht alles Gold, was glänzt
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2023)
(K)eine gl√§nzende Zukunft f√ľr Chrom(VI)?

Der PFAS-Beschr√§nkungsvorschlag ‚Äď eine Bestandsaufnahme
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2023)
PFAS sind eine Gruppe von mehreren tausend verschiedenen hochfluorierten synthetischen Stoffen, sowohl polymere als auch nichtpolymere. Sie sind definiert als fluorierte Stoffe, die mindestens ein vollständig fluoriertes Methyl- oder Methylen-Kohlenstoffatom (ohne ein daran gebundenes H/Cl/Br/I-Atom) enthalten, d. h. mit einigen wenigen Ausnahmen ist jede Chemikalie mit mindestens einer perfluorierten Methylgruppe (-CF3) oder einer perfluorierten Methylengruppe (-CF2-) ein PFAS.

Desinfektionsmitteleinsatz in dentalen Behandlungseinheiten
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (4/2023)
Desinfektionsmittel zum Einsatz in dentalen Behandlungseinheiten sind als Dual-Use-Produkte einzuordnen, wenn sie sowohl einem bioziden Zweck, wie der Wasserentkeimung, als auch zur Desinfektion des Medizinproduktes dienen. In diesem Fall m√ľssen diese Produkte die regulatorischen Anforderungen sowohl der Biozidverordnung (EU) Nr. 528/2012 als auch der Medizinprodukteverordnung (EU) Nr. 2017/745 erf√ľllen.

IT-Sicherheitsniveau kritischer Infrastruktur unterhalb der KritisV
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2022)
Die Bedrohung durch Cyberangriffe w√§chst von Jahr zu Jahr - auch f√ľr kritische Infrastrukturen - an [1]. Nicht nur zuletzt durch die Warnung des Bundesamtes f√ľr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einer erh√∂hten Bedrohungslage in der Cybersicherheit in Deutschland [2] w√§chst das Bewusstsein f√ľr Informationssicherheit. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2021 das Projekt subKRITIS: ‚ÄěBestandsaufnahme des Informationssicherheitsniveaus von kleinen und mittelgro√üen Kl√§ranlagen in NRW unterhalb des Grenzwertes der KritisV - subKritis‚Äú durchgef√ľhrt. Die Pflicht zur Informationssicherheit ist f√ľr kritische Infrastrukturen seit dem 25.07.2015 durch das Informationssicherheitsgesetz rechtlich festgeschrieben [3].

R√ľckf√ľhrung von Gipsabfallstoffstr√∂men - Identifizierung und Bewertung anfallender Gipsabf√§lle
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Recyclinggipse k√∂nnen einen Beitrag leisten, den zuk√ľnftig wegfallenden REAGips zumindest teilweise zu kompensieren. Das Forschungsprojekt RueGips betrachtet bestehende Gipsabfallstr√∂me, pr√ľft das Recycling dieser Abf√§lle, erarbeitet und erprobt ein Sammel- und Logistikkonzept f√ľr einen ausgew√§hlten Abfallstrom. Kernziel des Projektes ist es, L√∂sungsans√§tze aufzuzeigen, welche die R√ľckf√ľhrung von recyclingf√§higen Gipsabf√§llen steigern und somit die Verf√ľgbarkeit von RC-Gipsen erh√∂hen. Erste Ergebnisse des Projektes zeigen, dass in Deutschland √ľberwiegend Gipsplattenabf√§lle aus dem R√ľckbau einem Recycling durch Aufbereitungsanlagen zugef√ľhrt werden und andere Gipsabf√§lle nicht bzw. nur in einem geringen Ma√üe im Kreislauf gef√ľhrt werden. Weiterhin konnte bereits ermittelt werden, dass Recyclinggipse nach Herkunft und bisheriger Anwendung unterschiedliche Herausforderungen mit sich bringen.

Zn Entfernung aus metallurgischen Stäuben mit schwefeloxidierenden Bakterien
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Zinkhaltige Stahlwerksst√§ube, wie sie bei der Eisen- und Stahlproduktion √ľber die Route Hochofen- Konverter anfallen, k√∂nnen als bedeutende Sekund√§rrohstoffe angesehen werden. Gegenw√§rtig z√§hlen zwei Verfahren zum Stand der Technik bez√ľglich der Abtrennung und Gewinnung von Zink aus Stahlwerksst√§uben, n√§mlich pyrometallurgische und hydrometallurgische Verfahren. Einige Prozessrouten erzeugen jedoch wiederum nicht verwertbare Sekund√§rabf√§lle und k√∂nnen teilweise nur unter hohen Energieaufwand betrieben werden und sind daher √∂kologisch gesehen nicht als nachhaltig einzustufen.

InnoBLA III: Auswirkungen der thermischen Bodenbehandlung auf die Mobilität von Schwermetallen und die Korrosion von Heizlanzen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Die Auswirkungen der thermisch unterst√ľtzten Bodenluftabsaugung mit festen W√§rmequellen (thermal conduction heating, TCH) auf die Mobilit√§t von Metallen sind noch wenig erforscht. Eine Forschergruppe zeigte einen Anstieg der Mobilit√§t von Fe und Al (Roh, et al., 2000), eine andere erkl√§rte eine erh√∂hte √Ėkotoxizit√§t durch eine √Ąnderung der Speziation von Schwermetallen (Bonnard, Devin, Leyval, Morel, & Vasseur, 2010), eine weitere beobachtete einerseits eine schw√§chere Sorption durch Zerst√∂rung der organischen Substanz, aber auch eine Umverteilung von Fe und Zn in schwerer l√∂sliche Fraktionen (Biache, Mansuy-Huault, Faure, Munier-Lamy, & Leyval, 2008). Die wenigen existierenden Studien zu diesem Thema basieren auf dem rein empirischen Prinzip der sequentiellen Extraktion, welche weder die realen Mechanismen, welche die Mobilit√§t kontrollieren, ber√ľcksichtigt, noch die reale Speziation der Schwermetalle untersucht.

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Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig