Sicherheitsabstände als Standortrisiko für Immissionsschutzanlagen© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (12/2010)
Unfälle wie in Seveso, Bhopal, Enschede oder zuletzt in Kolontar haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass von Anlagen, in denen mit gefährlichen Stoffen umgegangen wird, große Gefahren für deren Umgebung ausgehen. Bestmögliche Vorsorge gegen die Auswirkungen solcher Katastrophen bietet die räumliche Trennung von gefährlichen Anlagen und schutzwürdigen Nutzungen durch die Einhaltung ausreichender Sicherheitsabstände.
Verbindlichkeit der BVT-Merkblätter im Genehmigungsverfahren© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (12/2010)
Der europäische Gesetzgeber führte im Jahre 2006 mit In-Kraft-Treten der Richtlinie zur integrierten Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie) [1] ein gänzlich neues Instrument in das europäische Umweltund insbesondere Anlagenrecht ein: Die BVT-Merkblätter oder BREFs. Diese umfangreichen Dokumente bilden den jeweils aktuellen Kenntnisstand über einen bestimmten Industriezweig ab und erteilen Auskunft über die besten dafür verfügbaren Techniken, die so genannten BVT oder BAT.
Eiskalt verbrannt: Schadstoff- und Geruchseliminierung in Abluft-Entsorgungsanlagen© Deutscher Fachverlag (DFV) (8/2010)
Gerüche und flüchtige organische Verbindungen (VOC) in der Abluft dürfen nach der TA-Luft seit 2007 nur noch in bestimmten Mengen an die Umwelt abgegeben werden. Das Kalt-Plasma-Verfahren (KPV) ist in der Lage, diese soweit zu reduzieren, dass die vorgegebenen Normen der TA-Luft eingehalten werden.
Komplexe Lösungsansätze gefragt - Quecksilber-Emissionen durch Ersatzbrennstoffe© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Quecksilber wird aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften in vielen Bereichen eingesetzt und kann so auch in die Entsorgungs- und Verwertungskette gelangen. In Verbrennungsanlagen wird das Quecksilber in die Gasphase überführt. Der Austrag des giftigen Schwermetalls in die Umwelt muss daher durch geeignete Abgasreinigungseinrichtungen verhindert werden.
Optimierung des Kalkverbrauchs für die Abgasreinigung© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (1/2010)
An Abgasreinigungsprozesse von Industrie und Kraftwerken werden zunehmend hohe Anforderungen gestellt. Diese Entwicklung ist eine Folge der weitergehenden Nutzung einer breiteren Palette an Rohstoffen oder Brennstoffen, was häufig mit einer wesentlichen Veränderung der bekannten Abgaskonzentrationen und Zusammensetzung einhergeht. Daneben haben Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen (TA Luft 2002, 17. BImSchV/Mischregelung), die zu schärferen Abgasgrenzwerten führten, erheblichen Einfluss. Die Abgasreinigung muss dieser Entwicklung folgen und immer leistungsfähiger werden.