Mehr Legitimation durch mehr Verfahren?© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2008)
Die Beteiligung der Öffentlichkeit im immissionsschutzrechtlichen
Genehmigungsverfahren in den Händen des Gesetzgebers.
Lohnende Energieeinsparung - Abluftreinigung und Wärmerückgewinnung gehen Hand in Hand© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2008)
Bei der Entsorgung schadstoffbeladener Abluft sieht das Unternehmen Eisenmann angesichts fortschreitenden Klimawandels und immens steigender Energie-Einstandspreise die Einsparung von Primärenergie als oberstes Ziel. Eine effiziente Abluftreinigungstechnik und eine optimale Ausschöpfung aller Möglichkeiten der Wärmerückgewinnung können zu einer erheblichen Senkung der Betriebskosten führen.
Monitored Natural Konzepte (MNA) bei Altablagerungen mit Ammoniumemissionen© Bayerisches Landesamt für Umwelt (10/2008)
Natürliche Abbau- und Rückhalteprozesse (Natural Attenuation, NA) können die Ausbreitung von Schadstoffen in Grundwasserleitern verlangsamen oder zum Stillstand bringen. Aufmerksam auf dieses Phänomen wurde man durch Beobachtungen, dass bei einer erheblichen
Anzahl von Altlasten im Grundwasser Schadstofffahnen von geringerem Ausmaß als erwartet beobachtet werden.
Genug Verkehr für alle - IAA Nutzfahrzeuge in Hannover© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2008)
Die 62. IAA Nutzfahrzeuge vom 25. September bis 2. Oktober 2008 in Hannover setzt neue Rekordmarken. Die Zahl der Aussteller liegt mit rund 2000 um ein Viertel über dem bisherigen Rekordjahr 2006, die Ausstellungsfläche wird mit 275.000 Quadratmetern um zehn Prozent größer als vor zwei Jahren sein.
Neue Wege bei der Aufbereitung von Biogas und Deponiegas© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2008)
Die Deponiestillegung führt oft zur Reduzierung des Methangehalts im Deponiegas. Bei zu geringem Methangehalt ist eine Verstromung nicht mehr möglich. Das vorgestellte Verrfahren zur Anreicherung bzw. Gewinnung von Methan aus Deponiegas, Biogas oder Klärgas ist geeignet, klimarelevante Emissionen zu minimieren.
CO2-freies Kraftwerk: Rechtsrahmen für CO2-Abscheidung und -Ablagerung© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2008)
Die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union haben sich ehrgeizige Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels und der Erderwärmung gesetzt. Bereits im Rahmen des Kyoto-Protokolls verpflichtete sich Deutschland, den Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahre 2012 um 21 % gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren. In Umsetzung der Koalitionsvereinbarung hat die Bundesregierung darüber hinaus zugesagt, bis zum Jahr 2020 Treibhausgasemissionen um 40 % (bezogen auf das Basisjahr 1990) zu reduzieren, wenn die EU-Staaten einer Reduzierung der europäischen Emissionen um 30 % im gleichen Zeitraum zustimmen.2 Zentrale Bausteine zur Erreichung dieser Ziele sind die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energieträger, die Erhöhung der Energieeffizienz und die Realisierung von Einsparmöglichkeiten sowie – als Motor hierfür – das bereits im Jahre 2005 eingeführte Emissionshandelssystem.
Änderungen im Immissionsschutzrecht – Effekte für Bioenergieprojekte© OTH Amberg-Weiden (6/2008)
Im vergangenen Jahr sind eine Reihe rechtlicher Änderungen im Bereich des Immissionsschutzrechtes und zur Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien in Kraft getreten bzw. auf den Weg gebracht worden. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sollen die Gesetzesvorhaben genannt und Auswirkungen auf Biomasseprojekte mit immissionsschutzfachlicher Bedeutung vorgestellt werden.
Kleine Biomassekessel – Emissionsminderung durch Primärmaßnahmen© OTH Amberg-Weiden (6/2008)
Die Emissionen von kleinen Biomassekesseln, die in Europa millionenfach zur Beheizung von Gebäuden eingesetzt werden, tragen zusammen mit den durch Verkehr verursachten Emissionen ganz wesentlich zur Belastung der Luft mit partikelförmigen und gasförmigen Schadstoffen bei, vgl. [1]. Das aktuelle Bestreben auch alternative Biomassesorten (z. B. Getreidekörner, pelletiertes Stroh oder auch Getreideganzpflanzen etc.) in kleinen Heizkesseln zu verbrennen, verschärft die Diskussion erheblich, da diese Brennstoffe aufgrund der im Vergleich zu Holz höheren Gehalte von Problemstoffen (z. B. Asche, Stickstoff, Chlor) ein höheres Emissionspotenzial aufweisen [2].
Abfallverbrennung – Emissionsminderung durch Sekundärmaßnahmen© OTH Amberg-Weiden (6/2008)
Um Krankheitserreger im Abfall vollkommen zu zerstören, ging 1876 in Manchester die erste Müllverbrennungsanlage in Betrieb. Bis 1900 folgte auch in Deutschland der Bau der ersten Anlagen. Diese ersten Öfen wurden noch mit Hand beschickt und entschlackt, wodurch die Arbeiter den Emissionen ausgesetzt waren. Im Zuge der Industrialisierung wurden diese Missstände nach und nach beseitigt. Doch erst in den siebziger Jahren wurden die ersten Abgasreinigungstechniken zur Minimierung der Schadstoffemissionen eingeführt [1].