Erste Erfahrungen mit 100/10 SNCR-Anlagen© ThomĂ©-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2009)
Die zurzeit für Abfallverbrennungsanlagen gültige 17. BImSchV limitiert die bei der Verbrennung entstehenden Stickoxide auf maximal 200 mg/Nm³. Am Markt haben sich zwei Verfahren etabliert, mit denen die wesentlich höheren Stickoxid-Konzentrationen im Rohgas aus der Abfallverbrennung auf einen Wert unter 200 mg/Nm³ abgesenkt werden können.
Brisante Mischung - Industrielle Restgase mĂĽssen sicher entsorgt werden© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2009)
Giftige, korrosive oder brennbare Restinhalte in Druckgasbehältern dürfen nicht in die Umgebungsluft abgelassen werden – das verbietet der Gesetzgeber, dient aber auch der eigenen Sicherheit und dem Schutz unserer Umwelt. Air Liquide betreibt eine Entsorgungsanlage für industrielle Gasbehälter.
Entgasung groĂźer Deponien: Besonderheiten, Auslegung, Probleme© Wasteconsult International (12/2008)
Mülldeponien liegen nach der Landwirtschaft und der Energieversorgung bei den anthropogen verursachten Methanemissionen weltweit an dritter Stelle (20 - 30 %). In den Industrieländern sind die Emissionen rückläufig, in den Schwellenländern ansteigend. Nachfolgende Grafik beinhaltet eine Übersicht über die Methanemissionsentwicklung in Deutschland.
Emissionen aus der Kompostierung und Vergärung von Bioabfällen im Vergleich© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (12/2008)
Die biologische Behandlung von organischen Abfällen hat aufgrund der mikrobiellen Abbauprozesse zur Folge, dass klimawirksame Gase (Treibhausgase) wie Lachgas (Distickstoffmonoxid, N2O) und Methan (CH4) gebildet werden können. Im Hinblick auf die Bilanzierung von gasförmigen Emissionen aus Kompostierungsprozessen sind darüber hinaus die Gaskomponenten Kohlendioxid (CO2), Ammoniak (NH3), Stickstoffmonoxid (NO) und Non-Methane Volatile Organic Compounds (NMVOC) von Bedeutung.
DeNOx bei der Abfallverbrennung vor dem Hintergrund der NEC-Richtlinie© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2008)
Für die Minderung von luftgetragenen Umweltbelastungen existieren in Europa drei Ansätze. Einerseits werden Emissionsgrenzwerte für großtechnische Anlagen vorgeschrieben. Andererseits fordern Richtlinien eine bestimmte Luftqualität, indem die lokalen Konzentrationen für bestimmte Schadstoffe in der Umgebungsluft beschränkt werden. Einen dritten Regelungsbereich bildet in Europa die Richtlinie (2001/81/EC) über die Festlegung nationaler Emissionshöchstmengen.
Luftschadstoffemissionen bei der Holzverbrennung© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2008)
Steigende Rohölpreise, die CO2-Diskussion und letztlich auch das novellierte Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG) haben in Deutschland in den letzten Jahren zu einer Steigerung der Energieerzeugung aus Biomasse geführt. Eine Studie im Auftrag des Umweltministeriums (BMU) weist für 2006 eine installierte Leistung von fast 2.200 MWel aus Biomasse heiz)- kraftwerken aus, die etwa 2,3 % des deutschen Strombedarfs liefern.
Zwanzig Jahre LRG-K – Das Dioxinproblem© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2008)
Dioxine zählen zu den besonders gefährlichen Luftschadstoffen, die eine rigorose Emissionsbegrenzung erforderlich machen. Der Beitrag zeigt die Vorreiterrolle, die Österreich bei der Entwicklung und Implementierung von Dioxin- und Furan-Minderungstechniken gespielt hat, auf, informiert über die legistischen Vorgaben zur Emissionsreduktion und berichtet über die in Österreich erzielten Erfolge bei der Eindämmung von Dioxinemissionen.