Motivation zur Umsetzung einer naturnahen Regenwasserbewirtschaftung
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Dieser Artikel besch√§ftigt sich mit den Einflussfaktoren auf die Entw√§sserungssysteme und damit, wie sich diese Einfl√ľsse auf die Motivation der planungsrelevanten Akteure zum Ausbau der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung im Mischwassersystem deutscher Gro√üst√§dte auswirken. Durch eine bundesweite Befragung kann aufgezeigt werden, dass die Akteure drei vergleichbare Entscheidungs- und Verhaltensmuster aufweisen, die aber nicht eindeutig mit den abwasser- bzw. niederschlagswasserwirtschaftlichen Herausforderungen der jeweiligen Gro√üstadt zusammenh√§ngen.

Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
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Ma√ünahmen zur Renaturierung von Flie√ügew√§ssern ben√∂tigen Fl√§chen, die im Regelfall Nutzungen zugef√ľhrt sind. Vorausschauendes Fl√§chenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundst√ľckseigent√ľmer aufgreifen zu k√∂nnen und die ben√∂tigten Fl√§chen verf√ľgbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Fl√§chenmanagement vorgestellt.

Baggerseen sind Refugien f√ľr die Artenvielfalt
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Ein Forschungsprojekt zeigt neue Wege f√ľr den Artenschutz an k√ľnstlichen Gew√§ssern. Untersucht werden positive und negative Einfl√ľsse von Angelvereinen und deren Gew√§ssernutzung auf die gew√§ssergebundene Biodiversit√§t.

Daten√ľbertragung von entfernten Messstellen mit LoRaWAN
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2020)
An den Talsperren des Ruhrverbands herrschen unterschiedlichste Anforderungen an die Messtechnik und die Daten√ľbertragung. W√§hrend die Automatisierung von Messungen voranschreitet, sind manche entfernte Messstellen nur mit gro√üem Aufwand an eine Datenfern√ľbertragung anzuschlie√üen. Als Alternative zu Standleitungsverbindungen √ľber Kupfer bzw. LWL-Kabel oder zur Daten√ľbertagung √ľber das GSM-Netz bietet sich die Technologie eines LoRaWAN an. Die besondere Eignung von LoRaWAN f√ľr die √úbertragung von Messdaten der Bauwerks√ľberwachung wird vorgestellt und √ľber die Erfahrungen mit einer prototypischen Realisierung an der F√ľrwiggetalsperre berichtet.

Erstes Schachtkraftwerk an der Loisach in Großweil am Netz
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Nach langj√§hriger Forschung und Entwicklung wurde das von der TU M√ľnchen entwickelte und patentrechtlich gesch√ľtzte Konzept Schachtkraftwerk als erste gro√üe Pilotanlage bei 2,5 m Fallh√∂he und 2 * 11 m¬≥/s Turbinenabfluss in der Loisach bei Gro√üweil (Oberbayern) im Zweischachtdesign realisiert und Anfang 2020 in Betrieb genommen.

Umgang mit hohen Grundwasserständen
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Der Umgang mit hohen Grundwasserst√§nden gewinnt im Zusammenhang mit dem Klimawandel und dem Kohleausstieg immer mehr an Bedeutung. Wie wird sich der Grundwasserstand in Siedlungsbereichen bei diesen Fragestellungen entwickeln? Eine Fachinformation des BWK unterst√ľtzt Beh√∂rden und Planer bei Ihrer Arbeit.

Anpassungsstrategien im Hochwassermanagement zwischen Gerechtigkeit und technischen Möglichkeiten
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Das Hochwasserrisikomanagement unterliegt einer Vielzahl von verschiedenen Herausforderungen und Entwicklungen, die nicht immer ganz rasch und einfach hydrologisch-hydraulisch gelöst werden können. Durch den sozio-ökonomischen und demographischen Wandel der vergangenen Jahrzehnte hat sich nicht nur die Zusammensetzung der Gesellschaft verändert, sondern auch die Frage gewandelt, welche Ziele das Hochwasserrisikomanagement in der Gegenwart und in Zukunft verfolgen soll und kann.

Biochemisch stimulierter Schlammabbau in Flachseen: Machbarkeitsstudie
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Abgelagerter Faulschlamm bedroht h√§ufig die Nutzung eutropher Flachseen und Fischteiche. Drei Machbarkeitsstudien, in denen CaO2-haltige Produkte als sanfte Alternative zu Baggerung getestet wurden, zeigten eine signifikante Abnahme der Sedimentm√§chtigkeit und des Gehalts an organischer Substanz. Die langsame Freisetzung von Sauerstoff f√∂rdert offenbar den Transfer von Elektronenakzeptoren √ľber die Grenzfl√§che ins Sediment und stimuliert dort die mikrobielle Mineralisation. Nachteilige Auswirkungen auf die See√∂kosysteme wurden nicht festgestellt.

Starkregengefahrenpunkte schnell identifizieren
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Der MIKE Cloud Flood Screener ist ein Analysewerkzeug zur Identifikation von √úberschwemmungsfl√§chen, die aus Starkregen resultieren. Die Cloudanwendung ermittelt anhand eines digitalen Gel√§ndemodells Mulden und Senken. Auf Basis der anzugebenen Regenmenge werden die √ľberfluteten Fl√§chen inklusive der Flie√üwege dargestellt. Das Ergebnis des √úberflutungsscans kann entsprechend genutzt werden, um Ma√ünahmen, wie Hochwasserschutzmauern, Entw√§sserungsgr√§ben oder Retentionsbecken in das Gel√§ndemodell zu integrieren und deren Wirkung zu beurteilen.

Optimierung eines Verfahrens zur Entsedimentation von Stauräumen und Reduktion von Methanemissionen mittels Laser-Doppler-Anemometrie (LDA)
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Am Labor f√ľr Wasser und Umwelt (LWU) der TH K√∂ln wurde ein Prototyp zur Entsedimentation von Stauseen entwickelt, mit dessen Einsatz die Sedimentdurchg√§ngigkeit von Gew√§ssern wiederhergestellt und die Emission klimasch√§dlicher Treibhausgase deutlich reduziert oder sogar vermieden werden kann. Der entwickelte Prototyp stellt das weltweit erste Verfahren seiner Art zur Reduzierung klimasch√§dlicher Treibhausgasemissionen dar. Die aus Stauseen entweichenden Treibhausgase (im Wesentlichen Methan) entstehen bei den Abbauprozessen von organischen Stoffen, die kontinuierlich aus dem Einzugsgebiet in das Reservoir eingetragen und dort abgelagert werden. Die Stauraumverlandung f√ľhrt zur Reduktion des Speichervolumens und schr√§nkt somit die Nutzung der Anlage (z. B. Erzeugung von Wasserkraft, Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz) erheblich ein und gef√§hrdet so die Daseinsvorsorge. Herk√∂mmliche Methoden, Staur√§ume wieder zu entsedimentieren, sind oftmals kostspielig und belastend f√ľr die √Ėkologie des Stausees. Das innovative Verfahren erodiert mittels einer kontinuierliche arbeitenden L√∂sungs- und Aufnahmeeinheit die Sedimente vom Grund des Stausees und transportiert diese √ľber eine Transportleitung √ľber den Stausee, wo es anschlie√üend kontrolliert ins Unterwasser abgegeben wird. Technischer Kern des Verfahrens, die L√∂sungs- und Aufnahmeeinheit, wurde mittels Laser-Doppler-Anemometrie (LDA) untersucht und optimiert.

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