Erprobung der Power-to-Gas-Technologie in der Praxis
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2015)
Kann man Wind tanken? Kann man durch erneuerbare Energien Heizungen oder Großkraftwerke von Erdgasimporten unabhĂ€ngiger machen und somit umweltfreundlich Strom und WĂ€rme erzeugen? Können Windkraftwerke Autos und Busse antreiben? Auch dann, wenn es absolut windstill ist und keine Sonne scheint? Vier Partner aus der Industrie, der Versorgungswirtschaft und der Wissenschaft sind ĂŒberzeugt davon, dass dies schon heute möglichist. Deshalb haben Siemens, die Linde Group, die Hochschule Rhein-Main und die Stadtwerke Mainz gemeinsam ein außergewöhnliches Projekt entwickelt. Im neuen „Energiepark Mainz“ erzeugt umweltfreundlicher Strom aus Windenergie Wasserstoff.

See-Anlandung im Winter durch angepasstes HDD-Verfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2015)
Zwei Hochleistungsseekabel fĂŒr Windstrom wurden im Mai 2015 von der Halbinsel Kintyre zum schottischen Festland bei Hunterston durch die Irische See verlegt. Im November 2014 erhielt LMR Drilling den Auftrag, rechtzeitig vor Eintreffen des Kabellegers zwei parallel verlaufende, 400 m ins Meer ragende Kabelschutzrohre (d = 560 mm) als Anlandungshilfe zu installieren. Das Bohrverfahren wurde wĂ€hrend der Planung und Arbeitsvorbereitung durch LMR Drilling so angepasst, dass Arbeiten auf und unter Wasser auf ein Minimum reduziert werden konnten, da die Arbeitsbedingungen auf See im Winter selten geeignet sind. Die Bohrarbeiten begannen am 24. Januar; am 10. MĂ€rz waren beide Kabelschutzrohre zur Zufriedenheit des Kunden installiert.

Aktuelle AnsÀtze bei der Erfassung und Verwertung von Windenergieanlagen
© IWARU, FH MĂŒnster (2/2015)
Am Ende des Lebenszyklus einer Windkraftanlage steht die Entsorgung mit den Prozessen der Verwertung oder der Beseitigung an. Eine weitere Möglichkeit ist die Wiederverwendung als „Second-Life“-Anlage. Der Stand des Wissens wird anhand von vier grundsĂ€tzlichen Fragen zum Aufbau und Betrieb von Recyclingprozessen und –technologien erlĂ€utert. Etablierte und optimierte Systeme fĂŒr alle Materialien stehen im Moment nicht zur VerfĂŒgung. Bestehende Recyclingsysteme werden zum Teil mitgenutzt. Die zum Recycling anstehenden Massen, QualitĂ€ten und Zeitpunkte mĂŒssen abgeschĂ€tzt werden, oft nur basierend auf SekundĂ€rdaten. Material- und anlagenspezifische Technologien stehen oft erst am Anfang, sofern nicht bestehende Systeme genutzt werden können. Die MĂ€rkte und Einsatzzwecke fĂŒr Recyclate sind fĂŒr einige Materialien unbekannt.

Der Energieberg Georgswerder - Die Nachnutzung einer Deponie durch Energieerzeugung, Infotainment und als FreizeitflÀche
© Wasteconsult International (12/2014)
Vor etwa drei Jahren wurde die Deponie Georgswerder zum Energieberg. Ein Ort, der bis dahin fĂŒr sorglosen Umgang mit der Natur stand, wurde zu einem Symbol des Wandels und einer positiven Zukunftsvision.

Erdverlegte Kabel zur Anbindung des Offshore-Windparks DolWin3
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2014)
Wenn die auf dem Meer erzeugte Energie von Offshore-Windanlagen an Land geht, beginnt das große Graben und Planen. Denn Umwelt- und Landschaftsschutz, Bauzeitenplanung und AusfĂŒhrung erfordern ein akribisches Projektmanagement. Zur Anbindung des Windparks „DolWin3“ im sĂŒdwestlichen Teil des deutschen Nordseegebiets werden insgesamt 79 km HGÜ-Kabel erdverlegt, davon rund 30 % im HDD-Verfahren. Was das im Alltag, bei der Planung und auf der Baustelle bedeutet, welche Herausforderungen zu bewĂ€ltigen sind und wie das Projekt technisch umgesetzt wird, vermittelt dieser Praxisbericht.

Schwimmendes Offshore-Fundament fĂŒr Windenergieanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Im Juli 2014 begann der Bau einer schwimmenden Tragwerkskonstruktion fĂŒr Offshore-Windenergieanlagen. Sie wurde unter FĂŒhrung der GICON mit renommierten Partnern wie der Volkswerft Stralsund, der TU Bergakademie Freiberg, der UniversitĂ€t Rostock und dem Fraunhofer Institut IWES entwickelt. Im kommenden Jahr sind mit dem GICONÂź-SOF-Funktionsmuster umfangreiche technische und ökologische Erprobungen in der deutschen Ostsee geplant.

Underground Sun Storage: Erneuerbare Energie untertage speichern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Der zunehmende Ausbau der erneuerbaren Energiegewinnung aus Sonne und Wind erfordert zukunftsweisende saisonale Speicherlösungen. Untertage-Gasspeicher sind bereits heute sichere und verlĂ€ssliche großvolumige Energiespeicher. Die Power-to-Gas-Technologie macht die Umwandlung ĂŒberschĂŒssiger elektrischer Energie in Wasserstoff bzw. synthetisches Methan möglich. Im Forschungsprojekt „Underground Sun Storage“ wird die SpeicherfĂ€higkeit von Wasserstoff als Beimengung zu Erdgas/synthetischem Methan in PorenlagerstĂ€tten erforscht.

Leitfaden zum Bau und Betrieb von Windenergieanlagen in Wasserschutzgebieten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2014)
Die Landesregierung Rheinland-Pfalz unterstĂŒtzt den Ausbau der Stromerzeugung durch Windkraft als Maßnahme zur Minderung des Klimawandels. Mindestens zwei Prozent der LandesflĂ€che sollen fĂŒr die Nutzung von Windenergie ausgewiesen werden. Im Bereich windhöffiger Standorte kann es zu Interessenkonflikten zwischen dem Grund- und Trinkwasserschutz und der Errichtung von Windenergieanlagen (WEA) kommen. Ein Leitfaden des Umweltministeriums zeigt auf, unter welchen Voraussetzungen Bau und Betrieb von WEA in Wasserschutzgebieten möglich sind.

Rohstoffbedarf der Energiewende
© DGAW - Deutsche Gesellschaft fĂŒr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wird mittlerweile nicht nur in Deutschland stark vorangetrieben. Auch wirtschaftlich aufstrebende Nationen wie China und Indien setzen vermehrt auf Wind- und Sonnenenergie. Dabei gilt es zu beachten, dass fĂŒr einen globalen Ausbau dieser Technologien in den nĂ€chsten Jahrzehnten viele Tonnen Rohstoffe benötigt werden.

Sammlung von Materialdaten entlang der Produktionskette am Beispiel Rotorblatt
© DGAW - Deutsche Gesellschaft fĂŒr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Zum effektiven Recycling von End-of-Life Produkten, ist eine genaue Kenntnis der verwendeten Materialien notwendig. In einigen Industriezweigen wird der Materialeinsatz offen gelegt, anders in der Windindustrie. FĂŒr eine nachhaltige Verwertung von Windkraftanlagen ist es jedoch wichtig die anfallenden Materialfraktionen und deren RecyclingfĂ€higkeit zu kennen. Am Bauteilbeispiel Rotorblatt wurden im Rahmen des DGAW Stipendiums Informationen ĂŒber die Zusammensetzung und Verteilung der Materialien im Rotorblatt entlang der Produktionskette recherchiert und durch Firmenbefragungen ergĂ€nzt.

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