Neue Dieselkomponenten aus Glycerin
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (10/2010)
In einem Eintopf-Verfahren werden aus Olefinen durch Hydroformylierung mit Synthesegas (CO/H2 = 1/1) und nachfolgender Säurekatalysierte Umsetzung mit Glycerin langkettige Acetale in Ausbeuten > 95 % hergestellt. Die erhaltenen Gemische von 5- und 6-Ringverbindungen stellen neuartige potenzielle Kraftstoffkomponenten dar. Die Acetale wurden im1 kg- im Labor und bis zu 20-kg-Maßstab im Technikum hergestellt, so dass die Verbrennungseigenschaften bis hin zur Testung in einem Kolbenmotor erfolgte.

Voll unter Strom: Bis 2050 Versorgung durch Erneuerbare Energien möglich – vielleicht:
© Deutscher Fachverlag (DFV) (8/2010)
Die Europäische Klimastiftung (ECF) hat eine von McKinsey erstellte Studie zur Stromversorgung der Zukunft veröffentlicht.

Potentiale der Treibstoffeinsparung durch Fahrertraining
© Universität Kassel (6/2010)
Der Gesamtkraftstoffverbrauch des Straßengüterverkehrs aller in Deutschland fahrenden in- und ausländischen Nutzfahrzeuge lag 2008 bei rund 15 Mio. Tonnen flüssigem, konventionellem Dieselkraftstoff. Biokraftstoffe, die Diesel ersetzen bzw. ergänzen hatten 2008 nur noch einen marginalen Anteil von ca.5%. Der Straßengüterverkehr hat damit 2008 rd. 47 Mio. Tonnen CO2 imitiert[1]. Neuere Untersuchungen zeigen, dass selbst bei ambitionierten Nutzfahrzeugentwicklungen und Effizienzverbesserungen CO2- Emissionen weiter steigen werden, da Verkehrs- und Fahrleistungen des Straßengüterverkehrs Fortschritte bei den spezifischen Verbräuchen mehr als kompensieren.

Blockade an der falschen Stelle: Biodiesel lässt sich gut aus tierischen Altfetten gewinnen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Er gilt als der nachhaltigste, im industriellen Umfang hergestellte Kraftstoff und liegt konkurrenzlos gut in den Ökobilanzen. Doch nach anfänglich vom Gesetzgeber angefeuerter Euphorie und erheblichen Investitionen droht Biodiesel aus tierischen Fetten (TME) in Deutschland bis 2012 zum Auslaufmodell zu werden, bevor das große Potential überhaupt ausgeschöpft ist.

Generationswechsel - Eine Gemeinde im Burgenland läutet die Energiewende ein
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Güssing, eine kleine Gemeinde im österreichischen Burgenland, probt den Aufstand. Nicht mit großem Getöse sondern heimlich, still und leise wird hier die tägliche Energie-Revolution gelebt – mit Ökostrom, Ökogas und Biokraftstoffen aus Holz – und vielleicht bald aus Müll.

Regional verbunden - Biogasanlage arbeitet nach dem Prinzip der Trockenfermentation
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Die Biopower Nordwestschweiz AG betreibt in Ormalingen im Großraum Basel eine Biogasanlage, in der aus regionalen Abfällen regional genutzte Energie in Form von Strom und (Fern-)Wärme entsteht. Der dreistufige Prozess sorgt für ein Maximum an Effizienz. Ein Praxisbericht aus der Schweiz.

Biomasseerzeugung als Regelungsgegenstand des Naturschutz-, Landwirtschafts- und Forstwirtschaftsrechts?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2010)
Biomasse ist zunächst eine Sammelbezeichnung für organisches Material, das von der Natur erzeugt wird, also die Masse aller Lebewesen (Phyto- und Zoomasse), einschließlich deren Folge- und Nebenprodukte, Rückstände sowie Abfälle (vgl. im einzelnen § 2 BiomasseV1). Pflanzen wandeln die Sonnenenergie in Biomasse um; sie sind der Speicher der Natur für Sonnenenergie. Biomasse ist an sich ein CO2-neutraler Energieträger. Auch heute noch sind etwa 3 Milliarden Menschen in Entwicklungsländern ausschließlich auf Energie aus Biomasse in Form von Brennholz, Holzkohle oder Dung angewiesen.2 Diese Biomassenutzung „alter Prägung“ spielt in fortgeschrittenen Volkswirtschaften keine bedeutende Rolle mehr. Von zunehmender Relevanz ist Biomassenutzung „neuer Prägung“, insbesondere in Form von speziell kultivierten „Energiepflanzen“ und schnellwüchsigem „Plantagenholz“.

Das Recht der Biokraftstoffe
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2010)
Die Produktion und der Verkauf von Biokraftstoffen scheinen eine einzigartige Erfolgsgeschichte zu sein. Gerade im Verkehrsbereich setzen der deutsche und der europäische Gesetzgeber aus Gründen des Umweltschutzes und der Versorgungssicherheit verstärkt auf regenerative Energiequellen in Form von Biodiesel, Bioethanol oder synthetischen Kraftstoffen aus fester Biomasse.

bifa-Text Nr. 47: Ökoeffiziente Verwertung von Bioabfällen und Grüngut in Bayern
© bifa Umweltinstitut GmbH (2/2010)
Ergebnisse der bifa-Studie

Biomassebasierte Synthesegaserzeugung und -reinigung
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (1/2010)
Aus Gründen des Klimaschutzes wird von der Politik verstärkt der Einsatz erneuerbarer Energien gefordert und gefördert, um eine CO2-Minderung zu erreichen. In Deutschland ist der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch – Strom, Wärme, Kraftstoffe – in den vergangenen zehn Jahren um das Dreifache auf etwa 10 % angestiegen [1], wobei nach Zielen der Bundesregierung bis 2020 dieser Anteil auf 18 % gesteigert werden soll. Bereits heute wird durch den Einsatz aller erneuerbaren Energien eine CO2-Minderung von etwa 117 Millionen Tonnen pro Jahr erreicht.

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