Regionalspezifische Treibhausgasbilanz f√ľr den Rapsanbau in Mecklenburg-Vorpommern
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2014)
Um dem Klimawandel zu begegnen gibt es auf europ√§ischer Ebene mit der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (EU-RED, 2009/28/EG) einen gemeinschaftsrechtlichen Rahmen erneuerbare Energien in den Bereichen Strom und Verkehr einzusetzen um Treibhausgas (THG)- Emissionen zu mindern. Ziel der EU-RED ist es bis 2020 20 % der verbrauchten Gesamtenergie durch erneuerbare Energien zu ersetzen. F√ľr den Verkehrssektor wurde zus√§tzlich festgelegt, dass mindestens 10 % der verbrauchten Gesamtenergie aus erneuerbaren Energien stammen m√ľssen. Die EU-RED macht bereits seit 2009 verbindliche Vorgaben bez√ľglich des verminderten Aussto√ües an Treibhausgasen bei der Verwendung von Biokraftstoffen gegen√ľber dem fossilen Kraftstoff. Die Umsetzung der EU-RED erfolgt in Deutschland im Rahmen der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung (Biokraft-NachV). Biokraftstoffe k√∂nnen nur in Verkehr gebracht werden und auf die Biokraftstoff- bzw. ab 2015 auf die THG-Minderungsquote angerechnet werden, wenn die Nachhaltigkeitsanforderungen der Biokraft-NachV erf√ľllt werden.

Bilanzierung der Treibhausgasemissionen einer Biogasanlage - Ergebnisse aus der Praxis
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2014)
Die Erzeugung von Biogas steht h√§ufig unberechtigt in der √∂ffentlichen Kritik. Um dieser mit handfesten Zahlen entgegenzuwirken, kann die Berechnung einer Treibhausgasbilanz hilfreich sein. Der landwirtschaftliche Sektor war im Jahr 2011 f√ľr 7,7 % der in Deutschland emittierten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die in diesem Zusammenhang wichtigsten Treibhausgase (THG) sind Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O).

√Ėkobilanzielle Bewertung von Holzascheausbringung im Alpinen Raum
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Das starke Wachstum bei der Errichtung von Biomasseheizwerken in den letzten Jahren, hat zeitgleich zu einem rasch steigenden Anfall an Pflanzenasche gef√ľhrt. Aufgrund der bodenverbessernden Wirkung und N√§hrstoffgehalte von Pflanzenaschen, stellt die R√ľckf√ľhrung in den Wald eine m√∂gliche sinnvolle Verwertung dar.

EU-Emissionshandel: Auswirkungen der dritten Handelsphase f√ľr EVU in Deutschland
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2014)
Europarecht, deutsche Umsetzung und √Ąnderungen der Zertifikatvergabe

Gas-Plus-Technologien f√ľr eine nachhaltige Gaswirtschaft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Gas-Plus-Technologien als Motor der energetischen Gebäudesanierung zur Umsetzung der energie- und klimapolitischen Ziele

Auswirkung der flexiblen Stromproduktion aus Biogas auf den konventionellen Kraftwerkspark und dessen CO2 -Emissionen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2013)
Die Stromerzeugung aus Biogas erfolgt derzeit, bedingt durch die Verg√ľtungsstruktur des vorrangegangenen EEG und dem damit verbundenen √∂konomisch optimierten Betrieb, im Jahresverlauf gleichm√§√üig. Diese Stromerzeugungsstruktur entspricht in etwa den Grundlastkraftwerken der historischen fossilen Erzeugungsstruktur. Dieses Erzeugungsprofil spiegelt zunehmend nicht mehr den Bedarf wider, da die fluktuierenden erneuerbaren Erzeugungsformen, die Residuallast in ihrer Struktur stark beeinflussen.

Treibhausgasbilanz verschiedener Pflanzenkohlenutzungspfade
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
Die Vermeidung weiterer Treibhausgase ist zur Sicherung der globalen Durchschnittstemperatur unabdingbar. Durch den Einsatz von pyrolysierter Biomasse in der Landwirtschaft als Bodenhilfsstoff oder als Co-Substrat in der Energieerzeugung ist dieses unter anderem m√∂glich. So kann abh√§ngig vom Nutzungspfad zwischen 555 kg CO2eq MgHolzhackschnitzel -1 und 1.384 kg CO2eq MgHolzhackschnitzel -1 eingespart werden. Die ma√ügeblichen Faktoren in der Landwirtschaft f√ľr eine positive Klimabilanz sind der stabile Kohlenstoffanteil, die energetische Nutzung der Synthesegase und die damit verbundene Verdr√§ngung fossiler Energietr√§ger. Die Co-Verbrennung der Pflanzenkohlen zeigt kurzfristig das h√∂chste Minderungspotenzial, jedoch wird dadurch die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosph√§re nicht gesenkt.

Gewerbeabfallaufbereitung ‚Äď Entscheidung: Wertstoff-, Brennstoffgewinnung oder direkt in die MVA?
© IWARU, FH M√ľnster (2/2013)
In Deutschland sind im Jahr 2007 ca. 6,4 Mio. Mg gemischte Gewerbeabf√§lle angefallen. Neben der direkten Zuf√ľhrung in energetische Verwertungsanlagen kann zuvor eine mechanische Abfallaufbereitung erfolgen, um die Abfallpotenziale im Sinne einer hochwertigen Verwertung gezielt zu nutzen. Die Korrelation zwischen der Art der mechanischen Aufbereitung und den damit verbundenen Kosten sowie der entstehenden klimarelevanten Emissionen ist aufgrund der Heterogenit√§t der Abfallzusammensetzung und der mehrstufigen Stoffstromteilung in Aufbereitungsanlagen sehr komplex. Es fehlen geeignete Entscheidungshilfsmittel zur Optimierung der mechanischen Abfallaufbereitung vor dem Hintergrund der Einhaltung von Outputqualit√§ten, des wirtschaftlichen Betriebes der Aufbereitungsanlage und der Reduktion klimarelevanter Emissionen.

Carbon Footprint von Wasserversorgungsunternehmen - Entwicklung und Erprobung einer Bilanzierungssystematik
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (2/2013)
Im Hinblick auf die nationalen Klimaschutzziele sind auch die Unternehmen der Wasserwirtschaft daran interessiert, die Treibhausgasemissionen ihrer Prozesse zu minimieren. Voraussetzung daf√ľr ist, dass diese bekannt sind und den Teilprozessen zuge ordnet werden k√∂nnen, um gezielte Minderungsma√ünahmen ergreifen zu k√∂nnen. Vor diesem Hintergrund wurde ein wissenschaftlich fundierter, ausreichend umfassender und robuster Bilanzierungsansatz f√ľr Wasserversorgungsunternehmen entwickelt sowie an bestehenden Versorgungssystemen angewandt. Die Bilanzierungssystematik basiert sowohl auf internationalen Standards als auch auf einheitlichen branchenspezifischen Festlegungen und Vereinfachungen, die gemeinsam mit den beteiligten Wasserversorgungsunternehmen erarbeitet und angewendet wurden. Die Pilotanwendung mit drei Wasserversorgern zeigte eine gute √úbereinstimmung des Carbon Footprint auf Unternehmensebene (top-down-Ansatz) und auf Wasserwerksebene (bottom-up). Wichtigste Steuerungsgr√∂√üen sind neben dem eingesetzten Strommix (Anteil erneuerbarer Energien) das energetisch-optimierte Prozessdesign und die eingesetzten Aufbereitungsstoffe.

Vergleich der CCU Verfahren am Beispiel der österreichischen Industrie
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
Die stoffliche Nutzung von Kohlendioxid basiert auf dessen Verwendung als Kohlenstoffquelle f√ľr chemische und biochemische Umsetzungen in Produkten die eine Wertsch√∂pfung erzielen (Aresta 2010). Vergleicht man die gesamten CO2 Emissionen mit dem Bedarf an Kohlendioxid f√ľr die unterschiedlichen Nutzungsoptionen wird schnell - aufgrund des relativ geringen Men-genpotentials dieser Verfahren - sichtbar, dass diese nur als eine zus√§tzliche CO2-Senke dienen k√∂nnen (Ausfelder et al. 2008). Das Interesse an der Nutzung von Kohlendioxid liegt vielmehr darin begr√ľndet, dass mit CO2 ein potenzieller Wertstoff mit einem interessanten Wertsch√∂p-fungspotential f√ľr die Industrie vorliegt, dessen wirtschaftliche Verwendung sich auch positiv auf die Bewertung von Strategien zur Reduktion von CO2-Emissionen auswirken kann.

<  1  2  3  4 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?