Hochwasserschutz - Segen und Grenzen f√ľr die Bev√∂lkerung
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
Im Juni 2013 ist ein au√üergew√∂hnliches und besonders gro√ür√§umiges Hochwasserereignis mit katastrophalen Folgen aufgetreten. An vielen Fl√ľssen in Bayern traten Abfl√ľsse auf, die ein 100-j√§hrliches Hochwasser erreichten oder stellenweise sogar deutlich √ľberschritten haben. So wurde in Passau z. B. der h√∂chste Wasserstand seit 1501 erreicht. Betroffene sind traumatisiert und werden noch lange brauchen, bis sie die Folgen verarbeitet haben.

Versuch einer neuen Definition kommunaler Daseinsvorsorge
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
Wir leben in einer Zeit immer komplexerer, un√ľbersichtlicher werdender Lebensumst√§nde. Sie fordern dazu heraus, wichtige Grundprinzipien neu zu √ľberdenken oder gar neu zu definieren. Aber ist das wirklich hilfreich oder gar notwendig? Gen√ľgt es nicht, auf die Wurzeln solcher Grundprinzipien zur√ľckzugehen und daraus eine Orientierung f√ľr die moderne Welt von heute abzuleiten?

Untersuchungen zur Begleitfauna und -flora der Flussperlmuschel ‚Äď Vergleich von zwei Mittelgebirgsb√§chen im Fichtelgebirge und zwei Tieflandb√§chen in der L√ľneburger Heide
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2014)
Die Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) ist eine Indikator-, Schl√ľssel-, Ziel- und Leitart der Gew√§sser√∂kologie und des Naturschutzes. Ihre Best√§nde gehen in Europa weiter stark zur√ľck. Zur Biologie und Aut√∂kologie dieser Art liegen zahlreiche Untersuchungen vor, jedoch mangelt es an genauen Informationen zur Begleitfauna und -flora in Perlmuschelgew√§ssern.

Untersuchungen zum Erhalt des FFH-Lebensraumtyps 6 510 ‚ÄěMagere Flachlandm√§hwiesen‚Äú im Naturpark Dr√∂mling
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Im Naturpark Dr√∂mling (Sachsen-Anhalt) ergab sich aus dem Verschlechterungsverbot des FFH-Lebensraumtyps (LRT) 6 510 ‚ÄěMagere Flachlandm√§hwiesen‚Äú und der durchgef√ľhrten Wiedervern√§ssung zum Erhalt des f√ľr ein Niedermoor typischen Torfk√∂rpers ein Zielkon_ ikt. Dieser bestand darin, dass es durch Wiedervern√§ssungsma√ünahmen zu einem irreversiblen Verlust der sich dort w√§hrend der Entw√§sserungsperiode etablierten ‚ÄěMageren Flachlandm√§hwiesen‚Äú kommen kann. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wird auf zwei Standorten im Dr√∂mling modellhaft untersucht, ob der Erhalt des LRT 6 510 trotz Einleitung von Renaturierungsma√ünamen in Form einer Wiedervern√§ssung m√∂glich ist. Es wurden auf einem Referenz- (A) und einem wiedervern√§ssten Standort (B) die Makron√§hrstoffe in den B√∂den und die dort aufgewachsene pflanzliche Biomasse analysiert. Begleitend wurden die nach FFH-Richtlinie vorgesehenen Vegetationskartierungen durchgef√ľhrt. Die Entwicklung der Vegetation und der dadurch bedingte Erhaltungszustand dieses Lebensraumtyps wurden im Hinblick auf die im Versuchszeitraum erhobenen N√§hrstoffverh√§ltnisse unter differenzierten hydrologischen Bedingungen ausgewertet. Es wurde festgestellt, dass die N√§hrstoffe Phosphor und Kalium im Minimum vorlagen und eine abnehmende Tendenz im Versuchsverlauf aufwiesen. Zum Erhalt des LRT 6 510 sind diese Elemente jedoch essentiell; Phosphor und Kalium m√ľssen deshalb dem Boden in Form von Minerald√ľnger auf der Grundlage des Pflanzenentzuges wieder zugef√ľhrt werden. Nach dem gegenw√§rtigen Forschungsstand ist auf wiedervern√§ssten Standorten der LRT 6 510 langfristig nicht zu erhalten. Es ist mit einer Umschichtung der Vegetation zu einer Flutrasengesellschaft zu rechnen.

Bewusstsein und Bildung f√ľr den Neckar und seine Renaturierung ‚Äď Herausforderungen und Aufgaben f√ľr die Umweltbildung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Der Mensch kann nur das sch√ľtzen, was er kennt und sch√§tzt. Angesichts der Wissenserosion in Sachen Natur kann der Schutz unserer Gew√§sser nur durch eine breite Bildung f√ľr eine nachhaltige Entwicklung auch im Bereich Gew√§sserwissen gelingen. Gerade am Neckar, im Spannungsfeld von Natur und Kultur, von Landschaft und Wirtschaft, gilt es durch entsprechende Umweltbildungsinitiativen, die Bereitschaft der B√ľrgerinnen und B√ľrger zu st√§rken, sich aktiv f√ľr gr√ľne Infrastruktur einzusetzen. Durch eine Vielzahl von Initiativen und Projekten entstand am gesamten 367 km langen Flusslauf des Neckars ein regelrechter Wettbewerb um gute Ideen und Konzepte. Die Umweltakademie Baden-W√ľrttemberg hat schon fr√ľhzeitig verschiedene Initiativen zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung gestartet, um die Neckar-Natur den Menschen zu vermitteln. Den stark ver√§nderten, ab dem Mittellauf kanalisierten Fluss aufwerten und dort auch neue Naherholungsgebiete zu schaffen, sind wichtige gesellschaftliche Aufgaben. Noch warten viele Standorte darauf, dass am Neckar wieder sein lebendiges gr√ľnes Band in Form von Auw√§ldern, Altw√§ssern und anderen Refugien neu entstehen kann.

Erfahrungen beim Bau von Fischaufstiegsanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Fischaufstiegsanlagen sollen die Biotope der Gew√§sserfauna l√§ngs des Gew√§ssers miteinander verbinden. Vorgaben f√ľr Planung und Ausf√ľhrung sind zwar vorhanden, sie m√ľssen aber an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden.

Die fischfreundliche Turbine ‚Äď ein¬†innovativer L√∂sungsansatz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2013)
F√ľr die Migration von Fischbest√§nden in Flie√ügew√§ssern bilden Querbauwerke, insbesondere solche mit Turbinenanlagen, oft un√ľberwindliche oder t√∂dliche Hindernisse. Sch√§tzungen gehen von Mortalit√§tsraten von 25 bis 80¬†% beim Durchschwimmen von Niederdruckturbinen aus. Neben einigen anderen Ursachen gilt eine Kollision der Fische mit den schnell rotierenden Turbinenschaufeln als Hauptverursacher von fatalen Verletzungen. Dieser Artikel stellt die Entwicklung sowie die Testergebnisse einer fischfreundlichen Niederdruckturbine dar und beschreibt die dabei zu Grunde gelegten theoretischen Betrachtungen.

Neubau der Wasserkraftanlage Willstätt mit Fischschutz und vollständiger Fischwechselanlage
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2013)
In der Vergangenheit war das Schwarzwaldgew√§sser Kinzig ein sehr bedeutendes Laichge¬≠biet f√ľr Lachse. Nach dem Bau von zahlreichen Stauanlagen w√§hrend der Industrialisierung konnte ein Gro√üteil der Laichgebiete nicht mehr erreicht werden. Die unterste dieser Stau¬≠anlagen befindet sich in Willst√§tt. Dort wird seit √ľber 100 Jahren die Wasserkraft genutzt. Die alte Wasserkraftanlage in der Ortsmitte war 2007 so stark sanierungsbed√ľrftig, dass der Betreiber sich f√ľr einen Neubau au√üerhalb der Ortschaft entschied. Dadurch wurde die M√∂g¬≠lichkeit geschaffen, neben der Installation modernster Wasserkrafttechnik auch die hohen Anforderungen an die flussauf¬≠ und flussabw√§rts gerichtete Durchg√§ngigkeit sowie des Fischschutzes an diesem Standort zu realisieren.

Ethohydraulik ‚Äď Grundlagen, Einsatzm√∂glichkeiten, Befunde
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2013)
Der Beitrag erl√§utert die wesentlichen Arbeitsschritte bei ethohydraulischen Untersuchungen. Es wird aufgezeigt, mit welchen Methoden und Instrumenten im Rahmen ethohydraulischer Versuche das Verhalten von Fischen in simulierten hydraulischen Situationen beobachtet, analysiert und belastbar auf die Natur √ľbertragen werden kann. Anhand der Befunde wird deutlich, dass ethohydraulische Untersuchungen bestens geeignet sind, um bestehende Wissensl√ľcken zu schlie√üen, Grenz- und Richtwerte zu definieren oder die Funktion von fischpassierbaren Anlagen zu untersuchen und zu optimieren.

Fischschutz und Fischabstieg im Dialog ‚Äď Forum ‚ÄěFischschutz und Fischabstieg‚Äú
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2013)
Das Thema Fischschutz und Fischabstieg ist seit l√§ngerem Gegenstand umweltpolitischer, umweltrechtlicher und fachlicher Diskussionen, wobei deren Intensit√§t in den letzten Jahren zugenommen hat. Dies war Veranlassung zur Gr√ľndung des ‚ÄěForums Fischschutz und Fischabstieg‚Äú. Grunds√§tzliches Ziel ist es, in den Jahre 2012 bis 2014 einen offenen Austausch zu den verschiedenen Aspekten des Themas zu erm√∂glichen und ein gemeinsames, bundesweit einheitliches Verst√§ndnis dar√ľber zu f√∂rdern, welche Anforderungen und L√∂sungen nach dem derzeitigen Stand des Wissens und der Technik dem Fischschutz und Fischabstieg und dem Erhalt und der Etablierung von Fischpopulationen zu Grunde zu legen sind. In diesem Beitrag wird der aktuelle Stand dieses Prozesses dargestellt.

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