Kosten und Gebühren der Abfallwirtschaft in Bayern 2006© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (2/2006)
Die Abfallgebühren für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt wurden auf Basis der aktuellen Gebührensatzungen ermittelt. In Bayern wurden dabei erstmals die Abfallgebühren aller öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger aus 86 Landkreisen und kreisfreien Städten erfasst.
Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz – ElektroG© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2005)
Buchstäblich von A wie Anrufbeantworter bis Z wie Zitruspresse sind Elektro- und Elektronikgeräte zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Alltags geworden. Sie sorgen für Arbeitsentlastung und gestalten Arbeitsprozesse rationeller, bieten vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten und weltweiten Zugang zu Informationen.
Anforderungen und Voraussetzungen an die logistische Umsetzung des ElektroG© IWARU, FH Münster (5/2005)
Die Logistik von Elektroaltgeräten (EAG) umfasst folgende Prozesse:
· Einsammlung durch gemeinsame (zusätzliches Fahrzeug zum Sperrmüllpreßfahrzeug)
oder separate Abholung
· Annahme an Wertstoffhöfen
· Annahme an Schadstoffmobilen (Kleingeräte)
· Weitertransport zu Demontage-/Verwerterbetrieben
· Bereitstellung von EAG in Containern zur Abholung durch Verwerter
Entsorgung nicht verwertbarer Outputströme der MBA in die MVA© IWARU, FH Münster (5/2005)
In wenigen Monaten beginnt ein neues Zeitalter in der Abfallwirtschaft. Die Diskussion wird beherrscht durch die Frage - reichen die Entsorgungskapazitäten? Aber auch andere Aspekte werden an Bedeutung gewinnen. Die LAGA [1] hat ermittelt, dass in 2005 eine gesicherte Behandlungskapazität bei MVA´n und MBA´n i.H.v. 22,6 Mio. t zur Verfügung stehen. Dies würde ausreichen, um Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle zur Beseitigung i.H.v. 20,4 Mio. t zumindest rein rechnerisch aufzunehmen. Berücksichtigt man hingegen auch die Abfälle aus anderen Abfallbehandlungsanlagen (Sortier- und Aufbereitungsanlagen, Kompostwerke), nicht mehr ablagerungsfähige produktionsspezifische Abfälle und das weite Feld der Ersatzbrennstoffe, können an der Entsorgungssicherheit Zweifel aufkommen.
Verwertung von hochkalorischen Abfällen der MBA in der Praxis© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2005)
Die Grundlagen des heutigen Abfallbehandlungskonzeptes der Kreise Warendorf und Gütersloh wurden bereits 1991 gelegt, nachdem man aufwendig sämtliche technischen Möglichkeiten und deren Kombinationen in einer System-Umweltverträglichkeitsuntersuchung“ auf ihre Tauglichkeit hin überprüft hatte (vgl. 2004, Fachbuchreihe Witzenhausen-Institut Bd. VIII, S. 118 ff.).
Einsatz von Wechselcontainern für den Transport von Bioabfall und Sperrmüll© Universität Kassel (1/2005)
Nach ersten Testphasen zu Beginn der 90-er Jahre wurde 1995 mit Inbetriebnahme des Kompostwerkes Langes Feld (KWLF) im Gebiet der Stadt Kassel ein großer Abfallstrom aus dem Restabfall separat erfasst und in einer ortsnahen Entsorgungsanlage in ein sinnvoll verwertbares Produkt umgewandelt. Eine landwirtschaftliche Verwertung des entstandenen Kompostes konnte nach vorab erfolgter Marktanalyse innerhalb und außerhalb der Stadt Kassel realisiert werden.
Integration der Abfallaufbereitungs- und Sortieranlage für Haus- und Sperrmüll in das Abfallwirtschaftskonzept von Wien
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (12/2004)
Die Stadt Wien verfügt mit der Abfallaufbereitungs- und Sortieranlage für Hausund Sperrmüll in der Abfallbehandlungsanlage (ABA) der Stadt Wien im XXII. Wiener Gemeindebezirk über eine der modernsten und größten mechanischen Aufbereitungsanlagen für Restmüll in Europa. Hier sollen kurz die Gründe für die Errichtung dieser Anlage und ihr derzeitiges und künftiges Einsatzgebiet, also ihre Stellung im Rahmen des Wiener Abfallwirtschaftskonzeptes erläutert werden.
Risiken der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (11/2004)
In diesem Beitrag werden in erster Linie unter Bezug auf die eingangs genannten wesentlichen Ziele und auf den Stand der mechanisch-biologischen Verfahren, Probleme diskutiert. Auf das vorhandene Entwicklungspotential und auf den erforderlichen Untersuchungsbedarf wird hingewiesen.
Mülltransportlogistik der NÖ Abfallverbände© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (9/2004)
Bereits vor Erlassung der Deponieverordnung haben sich die NÖ Abfallverbände über die künftige Form der Restabfallverwertung Gedanken gemacht.