Novelle der Klärschlammverordnung und Phosphorrückgewinnung – Hat dies auch Konsequenzen für andere organische Abfälle?
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Wie in den Ausführungen deutlich gemacht werden soll, soll mit der Novelle der Klärschlammverordnung ein Beitrag für die langfristige Versorgungssicherheit mit Phosphor aus der Kreislaufwirtschaft geschaffen werden, der einen adäquaten Übergangszeitraum zur Planung und Umsetzung der Pflicht zur Phosphorrückgewinnung beinhaltet. Gleichzeitig werden kleine und mittlere Kläranlagen zumindest zunächst von dieser Pflicht ausgenommen.

Neuordnung der Klärschlammverwertung: Sind wir auf dem richtigen Weg zur Schonung der Phosphor-Ressourcen?
© IWARU, FH MĂĽnster (2/2017)
Das Bundesumweltministerium plant, noch in dieser Legislaturperiode die Verordnung zur Neuordnung der Klärschlammverwertung zu verabschieden. Der Entwurf greift eine Forderung aus dem Koalitionsvertrag auf und sieht einen Ausstieg aus der stofflichen Klärschlammverwertung vor, verbunden mit einer Pflicht für den Klärschlammerzeuger, Phosphor technisch zurückzugewinnen.

Recycling von TrĂĽbwasserinhaltsstoffen mittels Ionentauscher-Loop-Stripping
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Ammonium entsteht an kommunalen Kläranlagen im Zuge der anaeroben Stabilisierung von Klärschlamm. Es findet sich aufgrund hoher Löslichkeit vorwiegend in der Flüssigphase aus der mechanischen Klärschlammentwässerung wieder (Trübwasser), welche zum Ammoniumabbau meist in die biologische Stufe der Kläranlage rückgeführt wird. Dadurch entsteht eine „Stickstoffrückbelastung“, welche zu betrieblichen Problemen und höheren Belüftungskosten speziell beim Einsatz stickstoffhaltiger Co-Substrate führt.

Phosphor-Recycling aus Abwasser und Klärschlamm
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2016)
Phosphor ist ein essentieller Rohstoff, weshalb er gerade in der Wasserwirtschaft in den vergangenen Jahren Gegenstand zahlreicher und umfangreicher Forschungsvorhaben war. Insbesondere vor dem Hintergrund der Endlichkeit natürlicher Phosphorvorkommen wird der Rückgewinnung von Phosphor aus verschiedenen Reststoffen zunehmend ein höheres Gewicht beigemessen.

Novelle Klärschlammverordnung „Ante Portas“
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2016)
Im Jahr 2015 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) einen Referentenentwurf zur Neuordnung der Klärschlammverwertung in Deutschland vorgelegt. Die früher verfolgten Vorschläge zur Änderung der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) und für eine gesonderte Phosphorrecyclingverordnung (AbfPhosV) wurden dabei erneut überarbeitet und zu einem einheitlichen Verordnungsentwurf zusammengeführt. Mit dem nun vorliegenden Entwurf steht die Klärschlammverwertung in Deutschland vor einem Paradigmenwechsel.

Rohstoffrecycling bei der Abwasserreinigung - PhosphorrĂĽckgewinnung mit dem REMONDIS TetraPhos-Verfahren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2016)
Mit dem REMONDIS TetraPhos-Verfahren ist es erstmalig möglich, den in Klärschlammaschen enthaltenen Wertstoff Phosphor wirtschaftlich zurück zu gewinnen. Das Endprodukt, die Phosphorsäure ist ein hochwertiges und universell einsetzbares Produkt. Es entspricht den Anforderungen der Industrie an einen Sekundärrohstoff.

Innovative Verfahren zur Klärschlammbehandlung – Eine Auswahl
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2016)
Betreiber von kleineren Kläranlagen sollten aufgrund der zu erwartenden Verschärfungen der umweltrechtlichen Rahmenbedingungen alternative Entsorgungsstrategien entwickeln und hierbei auch innovative Verfahren zur thermischen Klärschlammbehandlung in Betracht ziehen.

Energetische Nutzung von biogenen Reststoffströmen durch thermo-katalytisches Reforming TCR®
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Die TCR®-Technologie kann bei der stofflichen und energetischen Verwertung von biogenen Reststoffen, wie Gärresten, Klärschlamm, Bioabfall, Grünschnitt, Siebüberläufen und vielen weiteren, die Wertschöpfung erhöhen. Am Beispiel von Klärschlamm werden die Produktqualitäten in diesem Artikel dargestellt.

Der Referentenentwurf zur Novellierung der Klärschlammverordnung (AbfKlärV)
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (12/2015)
Paradigmenwechsel fĂĽr mehr Umwelt- und Ressourcenschutz

Phosphorquellen optimal nutzen
© Rhombos Verlag (9/2015)
Die hydrothermale Carbonisierung verspricht energetische Vorteile gegenüber der thermischen Trocknung und ermöglicht auch zukünftig eine Mitverbrennung von Klärschlamm

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