Perspektiven fĂŒr zentrale MonoklĂ€rschlammverbrennungsanlagen© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Aus der Novellierung der KlĂ€rschlammverordnung heraus ergibt sich fĂŒr die Betreiber von KlĂ€ranlagen mit einer GröĂe von > 100.000 EW (Klasse 5) ab 2029 bzw. > 50.000 EW (Klasse 4b) ab 2032 die Pflicht, den KlĂ€rschlamm thermisch zu behandeln. Bereits zum 31.12.2023 mĂŒssen die KlĂ€ranlagenbetreiber berichten, wie sie die Vorgaben zur Umsetzung der KlĂ€rschlammverordnung umsetzen werden. FĂŒr die Betreiber von KlĂ€ranlagen der GröĂenklasse 5 und hĂ€ufiger noch fĂŒr Betreiber der GK 4b, die noch keine thermische Behandlung durchfĂŒhren, stellt sich daher aktuell die Frage nach einem passenden Entsorgungskonzept fĂŒr ihren KlĂ€rschlamm. Entscheidend fĂŒr den wirtschaftlichen Betrieb einer thermischen Verwertungsanlage ist dabei die anfallende KlĂ€rschlammmenge.
Vollzug der KlĂ€rschlammverordnung© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Die Behandlung des kommunalen Abwassers zĂ€hlt zur Daseinsvorsorge und ist eine Pflichtaufgabe der Kommunen. HierfĂŒr haben sie Abwasserbehandlungsanlagen errichtet und betreiben sie nach den Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes und der auf dieser Basis erlassenen Rechtsverordnungen. Bei der Behandlung des Abwassers fĂ€llt zwangsweise KlĂ€rschlamm als Abfall an. FĂŒr den KlĂ€rschlamm gelten nicht die Vorgaben des Wasserrechts, sondern die Vorgaben des Abfallrechts und der auf dieser Basis erlassenen Rechtsverordnungen.
DĂŒngewirkung von P-Rezyklaten© Rhombos-Verlag (3/2019)
Bei der AbschĂ€tzung der PflanzenverfĂŒgbarkeit und agronomischen Effizienz klĂ€rschlammbasierter RecyclingdĂŒnger ergeben sich methodische Schwierigkeiten und mögliche Alternativen
Breites Leistungsspektrum
© Rhombos-Verlag (3/2019)
FĂŒr die PhosphorrĂŒckgewinnung aus Abwasser und KlĂ€rschlamm stehen aus technischer und ökonomischer Sicht verschiedene Verfahren zur VerfĂŒgung
Stoffliche Verwertung von KlĂ€rschlammaschen in der DĂŒngemittelindustrie© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Phosphor ist ein essentieller und gleichzeitig nicht substituierbarer
NĂ€hrstoff fĂŒr das Leben auf der Erde. Die Phosphor-LagerstĂ€tten konzentrieren sich auf geopolitisch instabile Regionen und die verfĂŒgbaren Phosphor Reserven werden zunehmend knapp. Eine wesentliche Senke fĂŒr Phosphor in der AntroposphĂ€re sind KlĂ€rschlĂ€mme, aus diesem Grund wird laut Bundesabfallwirtschaftsplan 2017 (BAWP) eine PhosphorrĂŒckgewinnung aus KlĂ€rschlammaschen aus der Monoverbrennung angestrebt.
Kompostierversuche mit KlĂ€rschlamm und Substraten aus der Speisepilzproduktion© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Im Zuge des Forschungsprojektes sollen neuartige Deponieersatzbaustoffe
hergestellt werden. HierfĂŒr wurde in einem ersten Versuch Kompost
aus KlÀrschlamm und Pilzsubstraten angefertigt. Betrachtet wurde die Kompostierung von Frischkompost mit Strukturmaterial und entwÀssertem KlÀrschlamm. Mit Ausnahme der Kontrollgruppe wurde bei jedem Kompost entweder Champignonsubstrat oder KrÀuterseitlingsubstrat beigemischt.