Bioabfallstrategie f√ľr das Saarland ‚Äď Weiterentwicklung der Bio- und Gr√ľngutverwertung im Saarland
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Nach der saarl√§ndischen Abfallgesetzgebung ist der Entsorgungsverband Saar (EVS) ab 2018 f√ľr den Transport und die Verwertung des privaten Gr√ľnguts im Saarland zust√§ndig. Die Erfassung der Gr√ľngutmengen verbleibt weiterhin in kommunaler Verantwortung. Ein Ergebnis der gesetzlich geforderten Gr√ľngutkonzeption war der Vorschlag zur Integration von Gr√ľngutteilmengen in ein Biomasse-Zentrum, in dem das gesamte saarl√§ndische Biogut stofflich und energetisch verwertet wird. Bei der Standortfindung f√ľr ein solches Biomasse-Zentrum im Saarland sind der EVS und das von ihm beauftragte Witzenhausen-Institut hinsichtlich Informationsverhalten und Transparenz gegen√ľber der √Ėffentlichkeit sehr sensibel vorgegangen. Eine offensive und fr√ľhzeitig angelegte Informationskampagne hat bislang daf√ľr gesorgt, dass dem Gro√üprojekt kein Widerstand entgegengebracht wird.

Anlagenumstellung und Stoffstromoptimierung im Entsorgungszentrum Gescher
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Entsorgungsgesellschaft Westm√ľnsterland mbH verwertet seit 1995 die kreiseigenen Bioabf√§lle in ihrem Kompostwerk in Gescher. Im Jahr 2000 wurde am gleichen Standort eine MBA in Betrieb genommen, die 2004 um eine Nachrottehalle erweitert wurde. Die MBA wurde zwischen 2012 und 2014 in zwei Stufen auf die Behandlung von Bioabf√§llen umgestellt. 2004 wurde am Entsorgungszentrum Gescher eine Kl√§rschlammverg√§rungsanlage errichtet, die als Ergebnis eines Forschungsvorhabens inzwischen ebenfalls auf die Verarbeitung von Bioabf√§llen umgestellt wurde. Mittlerweile sind alle Stoffstr√∂me zwischen den Anlagen vernetzt, um ein hohes Ma√ü an Betriebssicherheit und Kosteneffizienz zu erreichen. Der Anlagenpark wird aktuell um eine Gr√ľngutverwertungsanlage erg√§nzt.

Wertstoffhöfe als Beitrag zum nachhaltigen Recycling in Berlin
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die einschl√§gigen Gesetze und Verordnungen verpflichten den √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§ger, nicht aber den privaten Abfallerzeuger, den Anteil der stofflich recycelten Fraktionen von den √ľberlassenen Abf√§llen zu steigern oder einer h√∂herwertigen Stufe der Abfallhierarchie zuzuf√ľhren. Der √∂rE kann zwischen verschiedenen Abfallerfassungs- und Behandlungsverfahren w√§hlen, um die abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben zu erreichen. In dem folgenden Beitrag werden verschiedene M√∂glichkeiten verglichen, die dem √∂rE zur Verf√ľgung stehen. Der Wertstoff- oder Recyclinghof ist eine dieser M√∂glichkeiten der Erfassung.

Erfahrungen bei der Erfassung von Bioabf√§llen im Landkreis Vorpommern-R√ľgen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Betrachtung der unterschiedlichen Erfahrungen bei der Einf√ľhrung der Biotonne im Landkreis R√ľgen (1996) sowie in dem nach der vollzogenen Kreisgebietsreform neu entstandenen Landkreis Vorpommern-R√ľgen (2016). Bedeutung einer umfangreichen Begleitung der Einf√ľhrung der Biotonne durch eine gut und langfristig geplante √Ėffentlichkeitsarbeit. Darstellung der Entwicklung der unterschiedlichen Abfallmengen, insbesondere der nach der Einf√ľhrung der Biotonne eingesammelten und verwerteten Biogutmengen.

Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg ‚Äď Zentrum f√ľr Ressourcen und Energie
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Auf dem Standort der ehemaligen M√ľllverbrennungsanlage Stellinger Moor in Hamburg wird ein neues Zentrum f√ľr Ressourcen und Energie (ZRE) errichtet. Das ZRE ist ein Zusammenschluss von f√ľnf Teilanlagen, die das gesamte Hausm√ľllaufkommen der Stadtteile im Hamburger Nordwesten verarbeiten. In einem ersten Schritt werden der Abfall sortiert, Wertstoffe gewonnen und eine abfallst√§mmige Biofraktion sowie ein Ersatzbrennstoff erzeugt. Die einzelnen Stoffstr√∂me werden in nachgeschalteten Anlagen weiterbehandelt und Biogas, Fernw√§rme und elektrische Energie erzeugt. Das ZRE wird seinen vollst√§ndigen Betrieb Ende des 1. Quartals 2023 aufnehmen.

Optionen der Stoffstromseparation im Abfallwirtschaftszentrum L√ľbeck
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Im Abfallwirtschaftszentrum L√ľbeck entstehen bei der Verarbeitung von Restabfall und Bioabfall zahlreiche Stoffstr√∂me, die √ľberwiegend einer Verwertung zugef√ľhrt werden k√∂nnen. Durch eine gezielte Stoffstromseparation k√∂nnen in wesentlichen Teilstr√∂men erhebliche Einsparungen erreicht werden. In Zusammenarbeit mit einem Hersteller wurden die M√∂glichkeiten einer Stoffstromseparation mittels NIR-Trenner in einer Versuchsanlage getestet. Dabei konnten insbesondere bei der Separierung von Papier aus dem Ersatzbrennstoff gute Ergebnisse erzielt werden. Auch die Separierung von St√∂rstoffen aus dem Sieb√ľberlauf bei der Verarbeitung von Bioabf√§llen zeigte gute Ergebnisse.

Umr√ľstung der im Deponiepark Brandholz vorhandenen NawaRo-Anlage in eine Bioabfallverg√§rungsanlage
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Der Deponiepark Brandholz auf der Gemarkung der Stadt Neu-Anspach ist eine ehemalige Hausm√ľlldeponie, die zum 31.12.1999 stillgelegt wurde. Aus der ehemaligen Abfalldeponie ist ein Abfallwirtschaftsstandort f√ľr das Recycling und die Aufbereitung von Abf√§llen, aber auch f√ľr die Erzeugung von √Ėkostrom entstanden.

Das neue EEG 2017 ‚Äď Chancen f√ľr die Bioenergie durch Ausschreibungsverfahren
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Nach Verabschiedung der EEG-Novelle muss sich die Bioenergiebranche wieder einmal auf neue Rahmenbedingungen einstellen. Im Gegensatz zu den vorherigen Novellen betreffen die Neuerungen nicht nur den Neubau von Anlagen, sondern insbesondere auch Bestandsanlagen. Denn im EEG 2017 wurden erstmals Nachfolgeregelungen f√ľr den Zeitraum nach Ablauf der 20-j√§hrigen Verg√ľtung festgelegt. Das er√∂ffnet neue Perspektiven, aber auch gro√üe Herausforderungen, insbesondere f√ľr Abfallverg√§rungsanlagen. Die verpflichtende Teilnahme an der Ausschreibung f√ľr Anlagen mit einer installierten Leistung gr√∂√üer 150 kWel stellt dabei die gr√∂√üte Umstellung dar. Ob unter diesen Bedingungen neue Biogutverg√§rungsanlagen in Deutschland gebaut werden k√∂nnen, wird sich in Zukunft noch zeigen m√ľssen.

Stoffspezifische Behandlung biogener Abfälle im Biomassekompetenzzentrum Kapiteltal mit der MB2A der ZAK
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Die B√ľndelung von rund 60.000 Mg/a Bioabf√§llen im Rahmen einer interkommunalen Kooperation bedingte die Konversion und Weiterentwicklung der Restabfall-MBA der ZAK zu einer Bioabfall-MBA, in der die Bioabf√§lle stoffspezifisch in einer Kaskadennutzung recycelt und verwertet werden.

Energetische Nutzung von biogenen Reststoffstr√∂men durch thermo-katalytisches Reforming TCR¬ģ
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Die TCR¬ģ-Technologie kann bei der stofflichen und energetischen Verwertung von biogenen Reststoffen, wie G√§rresten, Kl√§rschlamm, Bioabfall, Gr√ľnschnitt, Sieb√ľberl√§ufen und vielen weiteren, die Wertsch√∂pfung erh√∂hen. Am Beispiel von Kl√§rschlamm werden die Produktqualit√§ten in diesem Artikel dargestellt.

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