Erfahrungen bei der Erfassung von Bioabf√§llen im Landkreis Vorpommern-R√ľgen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Betrachtung der unterschiedlichen Erfahrungen bei der Einf√ľhrung der Biotonne im Landkreis R√ľgen (1996) sowie in dem nach der vollzogenen Kreisgebietsreform neu entstandenen Landkreis Vorpommern-R√ľgen (2016). Bedeutung einer umfangreichen Begleitung der Einf√ľhrung der Biotonne durch eine gut und langfristig geplante √Ėffentlichkeitsarbeit. Darstellung der Entwicklung der unterschiedlichen Abfallmengen, insbesondere der nach der Einf√ľhrung der Biotonne eingesammelten und verwerteten Biogutmengen.

Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg ‚Äď Zentrum f√ľr Ressourcen und Energie
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Auf dem Standort der ehemaligen M√ľllverbrennungsanlage Stellinger Moor in Hamburg wird ein neues Zentrum f√ľr Ressourcen und Energie (ZRE) errichtet. Das ZRE ist ein Zusammenschluss von f√ľnf Teilanlagen, die das gesamte Hausm√ľllaufkommen der Stadtteile im Hamburger Nordwesten verarbeiten. In einem ersten Schritt werden der Abfall sortiert, Wertstoffe gewonnen und eine abfallst√§mmige Biofraktion sowie ein Ersatzbrennstoff erzeugt. Die einzelnen Stoffstr√∂me werden in nachgeschalteten Anlagen weiterbehandelt und Biogas, Fernw√§rme und elektrische Energie erzeugt. Das ZRE wird seinen vollst√§ndigen Betrieb Ende des 1. Quartals 2023 aufnehmen.

Optionen der Stoffstromseparation im Abfallwirtschaftszentrum L√ľbeck
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Im Abfallwirtschaftszentrum L√ľbeck entstehen bei der Verarbeitung von Restabfall und Bioabfall zahlreiche Stoffstr√∂me, die √ľberwiegend einer Verwertung zugef√ľhrt werden k√∂nnen. Durch eine gezielte Stoffstromseparation k√∂nnen in wesentlichen Teilstr√∂men erhebliche Einsparungen erreicht werden. In Zusammenarbeit mit einem Hersteller wurden die M√∂glichkeiten einer Stoffstromseparation mittels NIR-Trenner in einer Versuchsanlage getestet. Dabei konnten insbesondere bei der Separierung von Papier aus dem Ersatzbrennstoff gute Ergebnisse erzielt werden. Auch die Separierung von St√∂rstoffen aus dem Sieb√ľberlauf bei der Verarbeitung von Bioabf√§llen zeigte gute Ergebnisse.

Umr√ľstung der im Deponiepark Brandholz vorhandenen NawaRo-Anlage in eine Bioabfallverg√§rungsanlage
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Der Deponiepark Brandholz auf der Gemarkung der Stadt Neu-Anspach ist eine ehemalige Hausm√ľlldeponie, die zum 31.12.1999 stillgelegt wurde. Aus der ehemaligen Abfalldeponie ist ein Abfallwirtschaftsstandort f√ľr das Recycling und die Aufbereitung von Abf√§llen, aber auch f√ľr die Erzeugung von √Ėkostrom entstanden.

Das neue EEG 2017 ‚Äď Chancen f√ľr die Bioenergie durch Ausschreibungsverfahren
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Nach Verabschiedung der EEG-Novelle muss sich die Bioenergiebranche wieder einmal auf neue Rahmenbedingungen einstellen. Im Gegensatz zu den vorherigen Novellen betreffen die Neuerungen nicht nur den Neubau von Anlagen, sondern insbesondere auch Bestandsanlagen. Denn im EEG 2017 wurden erstmals Nachfolgeregelungen f√ľr den Zeitraum nach Ablauf der 20-j√§hrigen Verg√ľtung festgelegt. Das er√∂ffnet neue Perspektiven, aber auch gro√üe Herausforderungen, insbesondere f√ľr Abfallverg√§rungsanlagen. Die verpflichtende Teilnahme an der Ausschreibung f√ľr Anlagen mit einer installierten Leistung gr√∂√üer 150 kWel stellt dabei die gr√∂√üte Umstellung dar. Ob unter diesen Bedingungen neue Biogutverg√§rungsanlagen in Deutschland gebaut werden k√∂nnen, wird sich in Zukunft noch zeigen m√ľssen.

Stoffspezifische Behandlung biogener Abfälle im Biomassekompetenzzentrum Kapiteltal mit der MB2A der ZAK
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Die B√ľndelung von rund 60.000 Mg/a Bioabf√§llen im Rahmen einer interkommunalen Kooperation bedingte die Konversion und Weiterentwicklung der Restabfall-MBA der ZAK zu einer Bioabfall-MBA, in der die Bioabf√§lle stoffspezifisch in einer Kaskadennutzung recycelt und verwertet werden.

Energetische Nutzung von biogenen Reststoffstr√∂men durch thermo-katalytisches Reforming TCR¬ģ
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Die TCR¬ģ-Technologie kann bei der stofflichen und energetischen Verwertung von biogenen Reststoffen, wie G√§rresten, Kl√§rschlamm, Bioabfall, Gr√ľnschnitt, Sieb√ľberl√§ufen und vielen weiteren, die Wertsch√∂pfung erh√∂hen. Am Beispiel von Kl√§rschlamm werden die Produktqualit√§ten in diesem Artikel dargestellt.

Gr√ľngutkonzeption des EVS f√ľr das Saarland ‚Äď hochwertige stoffliche und energetische Verwertung
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Nach der saarl√§ndischen Abfallgesetzgebung ist ab 2018 der Entsorgungsverband Saar (EVS) f√ľr die Gr√ľngutverwertung und den Transport zu den Verwertungsstellen zust√§ndig. Die Erfassung der Gr√ľngutmengen verbleibt weiterhin bei den Kommunen. Vor diesem Hintergrund hat der EVS die Arbeitsgemeinschaft IZES gGmbH/Witzenhausen-Institut GmbH mit der Erstellung des Gr√ľngutkonzeptes f√ľr das Saarland beauftragt. Zielvorgabe f√ľr die Konzeption war, dass eine hochwertige rechtskonforme Verwertung unter wirtschaftlichen Bedingungen sowie unter Einbeziehung bestehender kommunaler Strukturen im Saarland sichergestellt wird. Insgesamt wurden vier verschiedene Konzeptvarianten untersucht. Der erwartete Kostenrahmen lag je nach Variante zwischen 44 bis 55 ‚ā¨/Mg bzw. zwischen 6,60 ‚ā¨ bis 8,25 ‚ā¨/m¬≥ Gr√ľngut.

Optimierung der Energieeffizienz bei der Kaskadennutzung von Bioabfällen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Die effektive Nutzung biogener Reststoffe leistet einen wichtigen Beitrag zur Schonung von Ressourcen und zum Klimaschutz. Hierzu gehören auch Biomasseprodukte, die als Nebenprodukt, Reststoff oder Abfall/Abwasser in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen neben dem eigentlichen Produkt entstehen.

Welche Rolle spielt holziges Gr√ľngut bei der Erfassung und Verwertung sekund√§rer Energieh√∂lzer?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Die bundesweiten Ziele zum Ausbau der erneuerbaren W√§rmeversorgung (Anteil von 14 % im Jahr 2020) werden bei Fortschreibung der gegenw√§rtigen Entwicklung voraussichtlich verfehlt. Aufgrund ungen√ľgender Anreize zum Ausbau der Kraft-W√§rme-Kopplung liegen die Ausbaupotenziale derzeit vor allem bei Biomasse-Heizwerken zur Nahw√§rmeversorgung. Im Bereich biogener Festbrennstoffe bestehen bislang ungenutzte Potenziale neben nachwachsenden Rohstoffen und Reststoffen aus der Landwirtschaft nur noch bei sekund√§ren Energieh√∂lzern. Den gr√∂√üten Anteil unter diesen machen holziges Gr√ľngut und holzige Materialien aus der Landschaftspflege aus. W√§hrend Letztere jedoch h√§ufig nur mit hohem finanziellem und logistischem Aufwand als Brennstoff zu mobilisieren und verwerten sind, stellt Ersteres ein vergleichsweise leicht zu erschlie√üendes Brennstoffpotenzial dar.

<  1  2  3  4  5 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

SIUS GmbH
der Spezialist f√ľr biologische
und mechanisch-biologische
Verwertung organischer Stoffe