Wertstoffhöfe als Beitrag zum nachhaltigen Recycling in Berlin
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die einschl√§gigen Gesetze und Verordnungen verpflichten den √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§ger, nicht aber den privaten Abfallerzeuger, den Anteil der stofflich recycelten Fraktionen von den √ľberlassenen Abf√§llen zu steigern oder einer h√∂herwertigen Stufe der Abfallhierarchie zuzuf√ľhren. Der √∂rE kann zwischen verschiedenen Abfallerfassungs- und Behandlungsverfahren w√§hlen, um die abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben zu erreichen. In dem folgenden Beitrag werden verschiedene M√∂glichkeiten verglichen, die dem √∂rE zur Verf√ľgung stehen. Der Wertstoff- oder Recyclinghof ist eine dieser M√∂glichkeiten der Erfassung.

Der Markt f√ľr Altholz bis 2030
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Entsorgung von Altholz in Deutschland ist im Wesentlichen von der thermischen Verwertung in Biomasseheizkraftwerken bzw. Altholzkraftwerken gepr√§gt. Hier hat sich in den letzten 15 Jahren ein stabiles System etabliert, welches eine sichere und konstante Entsorgung des Altholzes garantiert. Das System ist ma√ügeblich gepr√§gt durch die F√∂rderung der Biomasseheizkraftwerke durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches den Betreibern der Anlagen eine fixe Verg√ľtung f√ľr den ein-gespeisten Strom garantiert. Durch das Auslaufen dieser Verg√ľtung ab 2020 (nach 20 Jahren gesicherter Verg√ľtung), wird sich der Markt ver√§ndern, es werden erheb-lich steigende Kosten f√ľr die Entsorgung erwartet und auch bei den Verwertungswe-gen ist mit Verschiebungen zu rechnen. Der folgende Beitrag beschreibt die Rahmenbedingungen dieses Marktes und deren Ver√§nderung, die aktuellen Mengen und Verwertungswege sowie einen Ausblick auf die zuk√ľnftigen Entwicklungen, die im Altholzmarkt bis 2030 zu erwarten sind.

Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg ‚Äď Zentrum f√ľr Ressourcen und Energie
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Auf dem Standort der ehemaligen M√ľllverbrennungsanlage Stellinger Moor in Hamburg wird ein neues Zentrum f√ľr Ressourcen und Energie (ZRE) errichtet. Das ZRE ist ein Zusammenschluss von f√ľnf Teilanlagen, die das gesamte Hausm√ľllaufkommen der Stadtteile im Hamburger Nordwesten verarbeiten. In einem ersten Schritt werden der Abfall sortiert, Wertstoffe gewonnen und eine abfallst√§mmige Biofraktion sowie ein Ersatzbrennstoff erzeugt. Die einzelnen Stoffstr√∂me werden in nachgeschalteten Anlagen weiterbehandelt und Biogas, Fernw√§rme und elektrische Energie erzeugt. Das ZRE wird seinen vollst√§ndigen Betrieb Ende des 1. Quartals 2023 aufnehmen.

Optionen der Stoffstromseparation im Abfallwirtschaftszentrum L√ľbeck
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Im Abfallwirtschaftszentrum L√ľbeck entstehen bei der Verarbeitung von Restabfall und Bioabfall zahlreiche Stoffstr√∂me, die √ľberwiegend einer Verwertung zugef√ľhrt werden k√∂nnen. Durch eine gezielte Stoffstromseparation k√∂nnen in wesentlichen Teilstr√∂men erhebliche Einsparungen erreicht werden. In Zusammenarbeit mit einem Hersteller wurden die M√∂glichkeiten einer Stoffstromseparation mittels NIR-Trenner in einer Versuchsanlage getestet. Dabei konnten insbesondere bei der Separierung von Papier aus dem Ersatzbrennstoff gute Ergebnisse erzielt werden. Auch die Separierung von St√∂rstoffen aus dem Sieb√ľberlauf bei der Verarbeitung von Bioabf√§llen zeigte gute Ergebnisse.

Stoffstromorientierte Verwertung von qualitätsgesichertem Altholz
© IWARU, FH M√ľnster (2/2017)
Der Einsatz von Altholz bei der Herstellung von Holzwerkstoffen wird in Europa weiter gesteigert. Hintergrund ist nicht nur das gelebte Prinzip der Kaskadennutzung, sondern vor allem wirtschaftliche Vorteile.

Altholz in der Kaskadennutzung ‚Äď eine Bestandsaufnahme f√ľr Deutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Die mehrmalige stoffliche Nutzung von Rohstoffen vor einer finalen energetischen Verwertung (Kaskadennutzung) leistet einen Beitrag f√ľr ein ressourceneffizientes Wirtschaften. Holz gilt als eine Ressource, bei der eine Kaskadennutzung relativ leicht umsetzbar ist. Der Beitrag zeigt gegenw√§rtige Nutzungsstrukturen von Altholz auf und untersucht, inwieweit der geltende Rechtsrahmen dessen stoffliche Verwertung f√∂rdert.

Voraufbereitung von Altholz f√ľr das stoffliche Recycling
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
In √Ėsterreich wurden 2015 620.000 Tonnen Altholz gesammelt, die f√ľr die Aufbereitung zum stofflichen Recycling in der Plattenindustrie in Frage kommen. Bei der Aufbereitung kann zwischen Vor- und Nachaufbereitung unterschieden werden. Komptech, Hersteller von Zerkleinerungs- und Siebtechnik, hat unterschiedliche Voraufbereitungsverfahren in Hinblick auf Produktausbeute und Betriebskosten untersucht.

Kreislaufwirtschaft im Bereich Holz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2016)
Rechtliche Bestandsaufnahme und Reformvorschl√§ge f√ľr Kaskadennutzungen

Entsorgungswege f√ľr Holzaschen ‚Äď Stand und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Rost- und Kesselaschen aus der Verbrennung von naturbelassenem Holz k√∂nnen, sofern sie die abfall- und d√ľngemittelrechtlichen Voraussetzungen erf√ľllen, als D√ľngemittel(ausgangsstoff) Verwendung finden.

Kreislauff√ľhrung von Holzaschen - Verwertung im alpinen Wald
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Das Projekt ‚ÄúAshTreaT‚ÄĚ untersuchte das Ausbringungspotential von unbehandelter Holzasche in alpinen W√§ldern, um durch die R√ľckf√ľhrung der Holzasche in den Wald den N√§hrstoff- und Verwertungskreislauf zu schlie√üen. Eine √∂konomisch und √∂kologisch sinnvolle Verwertung der anfallenden Pflanzenasche im alpinen Raum ist gegenw√§rtig aufgrund von fehlenden Verfahrenstechnologien zur Ascheaufbereitung und mangelnden Logistik- und Ausbringungskonzepten nicht gegeben. Ziel war die Entwicklung eines regional umsetzbaren Verwertungskonzeptes, welches Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik mit einbezieht.

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