Hochtemperaturprozesse beim recycling von Rohstoffen
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (5/2010)
Trotz eines Ausbaus regenerativer Energien wurden bis 2007 √ľber achtzig Prozent der j√§hrlichen, gesamten Prim√§renergie der Bundesrepublik durch fossile Energietr√§ger gedeckt. Der Gesamtaussto√ü an CO2 hat sich von 1998 bis 2007 von 832 Millionen Tonnen CO2/a auf 770 Millionen Tonnen CO2/a reduziert. Dies entspricht einer prozentualen Abnahme von etwa sieben Prozent (Bild 2). Bezogen auf das Jahr 1992 betrug die Abnahme im Jahr 2007 zw√∂lf Prozent. Diese Reduktion l√§sst sich sowohl auf eine Erweiterung regenerativer Energien als auch auf eine fortschreitende Minderung des fossilen Energieeinsatzes durch Verbesserung von verfahrenstechnischen Prozessen zur√ľckf√ľhren.

Methanemissionen abgeschlossener Deponien in Abhängigkeit unterschiedlicher Bewirtschaftungsmaßnahmen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2010)
Der maximale spezifische Emissionsvolumenstrom von Deponiegas liegt in Abh√§ngigkeit der Gr√∂√üe einer Deponie zwischen etwa 20 und 60 l/m¬≤¬∑h. Danach geht er mehr oder weniger kontinuierlich zur√ľck. Ab einem bestimmten Zeitpunkt nimmt die Methankonzentration ab und es tritt Schwachgas aus einer Mischung von Deponiegas und Luftgasen auf.

Sickerwasserbehandlung abgeschlossener Deponien im Verbund ‚Äď Technik, Logistik, Wirtschaftlichkeit
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2010)
Die Beendigung der Deponieablagerung und die damit verbundenen Sicherungsma√ünahmen, wie u. a. die Abdeckung, haben eine allm√§hliche, aber trotzdem merkliche √Ąnderung von Sickerwassermenge und - Beschaffenheit zur Folge. Trotz der Schlie√üung fallen √ľber einen l√§ngeren Zeitraum noch erhebliche Sickerwassermengen an. Zwar sind diese Mengen in der Regel geringer als in der Betriebszeit der Deponie und nehmen allm√§hlich ab. Trotzdem ergibt sich f√ľr eine betr√§chtliche Zeit noch ein Behandlungsbedarf, der den √Ąnderungen Rechnung tragen muss.

Aufkommen und Qualität von Sickerwasser aus abgeschlossenen Deponien
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2010)
Nachdem man sich √ľber einige Jahrzehnte, z. T. etwas m√ľhsam an die Existenz von Sickerw√§ssern aus Abfallablagerungen und dabei insbesondere an die nur schwer vorhersagbaren Mengen und Belastungen gew√∂hnt hat, tritt jetzt als zus√§tzlicher Faktor der Deponieabschluss auf.

In-Situ-Aerobisierung auf der Deponie Konstanz-Dorfweiher
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2010)
Der Landkreis Konstanz will die Nachsorgezeit seiner Deponie durch eine in-situ Behandlung verk√ľrzen und testet das neuartige Verfahren auf einem Deponieabschnitt der Deponie Konstanz-Dorfweiher. Die Universit√§t Stuttgart, ISWA, ist mit der Planung und der Durchf√ľhrung des Projekts beauftragt und mit dessen wissenschaftlicher Begleitung und Auswertung. In dem Forschungsprojekt mit dem Akronym ‚ÄěTANIA‚Äú (Totale Aerobisierung zur Nachsorgeverk√ľrzung durch extensive Intervallbel√ľftung von Abfalldeponien) werden die bisher bekannten Methoden zur Stabilisierung von Deponien kombiniert und weiterentwickelt.

Anwendung der Bilanzenmethode zur Bestimmung des biogenen Anteils in Ersatzbrennstoffen
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (3/2010)
Abf√§llen produzierte Ersatzbrennstoffe bestehen in der Regel aus einer unbekannten Mischung biogener und fossiler Materialien. Auf Grund verschiedener gesetzlicher Vorgaben, insbesondere der Emissionshandelsrichtlinie 2003/87/EG, sind Betreiber von M√ľll- bzw. Mitverbrennungsanlagen in denen Abf√§lle als Brennstoffe eingesetzt werden, am Gehalt an biogenen bzw. fossilen Kohlenstoff des eingesetzten Brennstoffs interessiert.

Ersatzbrennstoffe Analyse der Verbrennungseigenschaften
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (3/2010)
Ersatzbrennstoffe aus Abfällen und biogenen Reststoffen haben in den letzten Jahren vielfältige Anwendung zur Substitution fossiler Brennstoffe gefunden. Bekannte Anwendungen sind die Zufeuerung im Kohlekraftwerk, der Einsatz im Calcinator und in der Drehrohrfeuerung bei der Zementherstellung oder auch die Wärmebereitstellung durch den Einsatz hochkalorischer Fraktionen in der Wirbelschicht oder auf Rostfeuerungen. Hierdurch ist der Bedarf an einer detaillierten Bestimmung der Verbrennungseigenschaften solcher Brennstoffe gewachsen.

Einfl√ľsse von chemisch-analytischen Aufbereitungsverfahren auf die Bewertung von heterogenen Ersatzbrennstoffen
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (3/2010)
Wie in umfangreichen Projektstudien am Umweltbundesamt gezeigt werden konnte, ist das Probenahmeverfahren nicht die einzige Hauptquelle f√ľr die Streuungen der Daten f√ľr Schwermetalle und Chlor in Ersatzbrennstoffen. Ein gut ausgearbeiteter Probenahmeplan, der die Mindestmengen in Abh√§ngigkeit der Heterogenit√§t der Proben ausreichend ber√ľcksichtigt, ist relativ leicht in die Praxis umsetzbar. Die Schwierigkeit besteht in der weiteren Folge darin, die Charakteristik des Ersatzbrennstoffes aus den ausreichend bemessenen ‚ÄěVor-Ort-Proben‚Äú auch √ľber alle weiteren Stufen der Probenzerkleinerung und Teilprobenentnahmen, letztendlich bis zur Einwaage f√ľr den Aufschluss zu erhalten!

Bestimmung von Leitparametern in Abf√§llen durch Einsatz eines tragbaren R√∂ntgenfluoreszensger√§tes LAGA Project L.2.08 / 2008 ‚Äď 2010
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (3/2010)
In der Folge verschiedener EU-Richtlinien (u. a. Deponierichtlinie, 1999/31/EG; Richtlinie √ľber die Verbrennung von Abf√§llen, 2000/76/EC; RoHS-Richtlinie, 2002/95/EG) besteht steigender Bedarf an schnellen und f√ľr die Routine praktikablen Verfahren der Identifizierung gef√§hrlicher Stoffe bzw. des sicheren Ausschlusses von deren Vorhandensein.

Praktische Erfahrungen mit dem EBS-Schnelltest-Demonstrator
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (3/2010)
Seit Jahren ist die Herstellung und Verwertung von Ersatzbrennstoffen (EBS) ein viel diskutiertes Thema in der Abfall- und Energiewirtschaft. Aktuell werden in Deutschland mehrere Millionen Tonnen EBS in Mechanisch-Biologischen Aufbereitungsanlagen (MBA) sowie mittels Aufbereitung von Gewerbeabf√§llen hergestellt und einer thermischen Verwertung zugef√ľhrt. Die Kapazit√§ten zur EBS-Verwertung steigen zudem sukzessive [11]. EBS unterscheiden sich dabei erheblich in Art und Umfang des Aufbereitungsprozesses sowie in ihren physikalischen, chemischen und verbrennungstechnischen Eigenschaften [2].

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