Verformungsuntersuchungen der Deponie Rautenweg mittels 3D-FE-Modellierung
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2014)
Die Deponie Rautenweg, die von der Stadt Wien betrieben wird und Österreichs grĂ¶ĂŸte Deponie ist, wird zum Schutz des Grundwassers mit dem sogenannten Wiener- Dichtwandkammersystem seitlich umschlossen. Es ist vorgesehen, die Deponie auch in den nĂ€chsten Jahren weiter zu betreiben und damit auf 45 m ĂŒber GelĂ€nde aufzuhöhen. Die damit verbundenen zu erwartenden Verformungen des Dichtwandkammersystems können nur mit einer 3D-Modellierung der gesamten Deponie und einer dementsprechenden Berechnung mit der Finite-Elemente-Methode prognostiziert werden. Es wird die dafĂŒr erforderliche dreistufige Vorgehensweise erlĂ€utert. Berechnungsablauf sowie weitere maßgebliche Angaben zur Modellierung, wie z.B. verwendete Stoffmodelle werden ebenfalls beschrieben.

Anwendung von Unmanned Aerial Vehicle Technologien bei der Planung und Bewirtschaftung von Deponien
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2014)
Die Planung, der Bau und die Bewirtschaftung von Deponien und Deponiekompartimenten erfordert als Grundlage eine Vielzahl von Vermessungsdaten und Geoinformationen. FĂŒr die Planungsphase ist die Standorteignung gemĂ€ĂŸ Deponieverordnung, die Kenntnis der GelĂ€ndetopographie als auch die Rahmenbedingungen in Bezug auf den Immissionsschutz fĂŒr Anrainer von wesentlicher Bedeutung. In der Bau- und Betriebsphase stehen bautechnische und logistische Anforderungen der Materialdisposition im Vordergrund. Als Instrument der strategischen und wirtschaftlichen Planung als auch zur ErfĂŒllung der rechtlichen Rahmenbedingungen ist die regelmĂ€ĂŸige Feststellung der Ablagerungs- bzw. Restkubatur der Kompartimente von wesentlicher Bedeutung. Die Erfassung von GelĂ€ndedaten und geographischen Informationen erfolgt derzeit meist auf Basis von terrestrischen Vermessungen.

Wasserhaushalt einer geschichteten mineralischen Deponieabdeckung
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2014)
Mit dem vorgestellten Monitoring System kann die FunktionsfĂ€higkeit der einzelnen Komponenten des temporĂ€ren OberflĂ€chenabdeckungssystems in Rastorf (Schleswig- Holstein) dauerhaft unter In-Situ-Bedingungen ĂŒberwacht und bewertet werden. Die Bodeneigenschaften und klimatischen Randbedingungen haben in Verbindung mit der Vegetationsentwicklung einen ĂŒbergeordneten Einfluss auf den Wasserhaushalt. Gleichzeitig ist mit jahreszeitlich bedingten und permanenten StrukturĂ€nderungen in Form von Schrumpfung und Setzung zu rechnen und eine damit einhergehende kritische Rissbildung nicht auszuschließen (Heerten 2007).

Eliminierung von H2S aus Biogas unter Verwendung von Aschen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2014)
Aschen aus der Biomassefeuerung (Holzasche), MVA-Rostasche aus der Abfallverbrennung und aufbereitete (entmetallisierte) MVA-Rostasche besitzen die FĂ€higkeit, CO2und H2S chemisch zu fixieren. Inwiefern ein einfaches statisches System technisch fĂŒr die Eliminierung von H2S geeignet ist, wurde in insgesamt 20 Tests im Technikums-Maßstab im Labor untersucht. In grĂ¶ĂŸerem Maßstab wurden bereits fĂŒnf Tests erfolgreich durchgefĂŒhrt. Unter Verwendung von nicht aufbereiteter MVA-Rostasche aus Italien wurde dabei eine Reinigungsleistung von ≄ 98% erzielt. Weitere Tests in semiindustriellem Maßstab werden ab Juli 2014 mit Biomasseaschenproben aus Tirol durchgefĂŒhrt.

Green Efficiency of Waste Treatment Machines
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2014)
WĂ€hrend frĂŒher die Investitionskosten in eine Maschine im Vordergrund der Überlegungen von Betreibern von Recyclinganlagen gestanden sind, stehen heute die Betriebskosten in Form von Energie-, Verschleiß- und Personalkosten sowie die MaschinenverfĂŒgbarkeit im Fokus der Aufmerksamkeit. Die genannten Kosten werden maßgeblich durch die VerfahrensablĂ€ufe innerhalb der Materialaufbereitung, durch die Wartungsstrategie und durch die eingesetzte Maschinentechnik beeinflusst. Im Rahmen der Technologieoffensive „Green Efficiency“ erarbeitet Komptech gemeinsam mit universitĂ€ren Forschungspartnern neue und innovative VerfahrensansĂ€tze und Maschinentechnologien zur Reduktion des Energieverbrauchs und der Abgas- und LĂ€rmemissionen. Dieses Paper stellt verfahrenstechnische und maschinenbauliche LösungsansĂ€tze vor und zeigt Verbesserungspotentiale auf.

RestmĂŒllanalysen in der Steiermark
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2014)
Vom Amt der SteiermĂ€rkischen Landesregierung, A14 Referat Abfallwirtschaft und Nachhaltigkeit, wurde die ARGE Ingenieurgemeinschaft Innovative Umwelttechnik GmbH (IUT) und Fa. Saubermacher Dienstleistungs AG (SDAG) beauftragt, landesweite Sortieranalysen von RestmĂŒll durchzufĂŒhren. Um die saisonalen Unterschiede zu berĂŒcksichtigen, wurden die Analysen in drei DurchgĂ€ngen durchgefĂŒhrt. FĂŒr die Stichprobenplanung wurden Teilgebiete aus allen Bezirken der Steiermark berĂŒcksichtigt, die einzelnen Stichprobengemeinden wurden einer lĂ€ndlichen oder stĂ€dtischen Struktur zugeordnet.

Auslaufmodell MBA? – Ein Situationsbericht aus der Steiermark
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2014)
Durch bestehende ÜberkapazitĂ€ten im Bereich der thermischen Abfallbehandlung und dem damit einhergehenden Preisverfall bei der MĂŒllverbrennung, ist in der Steiermark zuletzt ein starker Trend zur Umstellung der bestehenden MBA-Anlageninfrastruktur vom ĂŒblichen Endrottebetrieb zu einem Trocknungsbetrieb zu beobachten. Ziel der mechanisch-biologischen Behandlung ist damit nicht mehr die Erzeugung eines deponiefĂ€higen stabilisierten Abfalles, sondern lediglich dessen Trocknung fĂŒr die nachfolgende thermische Verwertung. Von den sieben in der Steiermark in Betrieb befindlichen MBA-Anlagen haben vier auf reinen Trocknungsbetrieb umgestellt.

Bioabfallerfassung 2.0 – Stand und Perspektiven vor dem Hintergrund der Kaskadennutzung
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2014)
Mit 9,1 Mio. Mg erfasstem Bio- und GrĂŒngut blieb die Erfassungsmenge 2012 gegenĂŒber dem Vorjahr unverĂ€ndert. Somit stellen die BioabfĂ€lle die grĂ¶ĂŸte separat erfasste Wertstofffraktion in Deutschland dar. Hierbei stammen ca. 4,4 Mio. Mg aus der Biotonne (Biogut) und ca. 4,7 Mio. Mg aus der separaten GrĂŒngutsammlung. Wie hoch die Erfassungsrate von BioabfĂ€llen aus dem privaten Bereich tatsĂ€chlich ist, lĂ€sst sich nicht ableiten. Umgekehrt kann man nur festhalten, dass im Mittel noch ĂŒber 40 % unseres HausmĂŒlls (ohne GeschĂ€ftsmĂŒll) aus nativ-organischen AbfĂ€llen besteht. Dies sind die Ergebnisse umfangreicher HausmĂŒllanalysen, die das Witzenhausen-Institut in ca. 25 Landkreisen bzw. kreisfreien StĂ€dten in acht BundeslĂ€ndern in Deutschland durchgefĂŒhrt hat.

Optimierte QualitÀtssicherung
© Rhombos Verlag (12/2013)
Eine neue Methode ermöglicht mittels Nahinfrarottechnik Echtzeit-Massenstromanalysen bei der Aufbereitung von Kunststoffen

Biogaspark GroßenlĂŒder: Biomethan- und DĂŒngemittelerzeugung mittels Nass- und TrockenvergĂ€rung
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2013)
Die Biothan GmbH ist eine Tochter der RhönEnergie Fulda GmbH, der Gas- und Wasserversorgung Osthessen GmbH sowie der Stadt Fulda. Das Unternehmen wurde im Oktober 2009 mit Sitz in Fulda gegrĂŒndet. Die Anlage befindet sich in der Gemeinde GroßenlĂŒder (Ortsteil KleinlĂŒder) und wurde auf einem ehemaligen MilitĂ€rgelĂ€nde errichtet.

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