Störstoffabscheidung aus Biogut und Komposten
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Aufbereitung von Biogut und Komposten ist von zwei sehr gegensĂ€tzlichen Entwicklungen bestimmt: Auf der einen Seite eine starke Zunahme in der Fremd- und Störstoffbelastung des Inputs, auf der anderen Seite die inzwischen sehr hohen QualitĂ€tsanforderungen an die Endprodukte, wie Kompost sowie flĂŒssige und feste GĂ€rreste.

Anforderung der aktuellen Rechtsprechung an die Satzungsgestaltung sowie ordnungsrechtliche Möglichkeiten zur Sicherstellung der WertstoffqualitÀt
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Das Abfallrecht hĂ€lt auf verschiedenen Ebenen Möglichkeiten bereit, um eine gewisse WertstoffqualitĂ€t zu sichern. Von entscheidender Bedeutung sind die Getrennthaltungsanforderungen sowohl im KrWG als auch in den jeweiligen Landesgesetzen. Diese ermöglichen es den öffentlich-rechtlichen EntsorgungstrĂ€gern, in ihren Satzungen konkretisierte Anforderungen an die Abfalltrennung und damit an die Einhaltung von QualitĂ€tsstandards zu setzen. Flankiert werden diese Instrumente durch die Möglichkeit, bei VerstĂ¶ĂŸen erhöhte GebĂŒhren zu erheben. ErgĂ€nzend können auch Bußgelder verhĂ€ngt werden, wobei es im Sinne einer positiven Akzeptanz sicherlich wenig zielfĂŒhrend sein dĂŒrfte, eine WertstoffqualitĂ€t durch Bußgelder erreichen zu wollen.

BiogutRADAR – Bonitierung von Biotonnen zur Prognose von Fremdstoffgehalten im Biogut
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Biotonnen werden vor der regulĂ€ren Abfuhr hinsichtlich enthaltener Fremdstoffe begutachtet und bewertet (bonitiert). Durch die ergĂ€nzende Sortierung der bonitierten Stichprobeneinheiten ist es möglich, fĂŒr jeden bonitieren Wert auch einen realen Fremdstoffgehalt zu ermitteln. Der Fremdstoffgehalt variiert erheblich in AbhĂ€ngigkeit von Siedlungs- und Bebauungsstruktur sowie der dominierenden Biogutfraktion (garten- oder kĂŒchenstĂ€mmige BioabfĂ€lle). Durch die Korrelation von bonitierten Werten mit den Sortierergebnissen wurde ein Prognosemodell erarbeitet, das die erwarteten Fremdstoffgehalte in Erfassungsgebieten relativ genau prognostizieren kann. Das BiogutRADAR ist somit ein wirksames Instrument zur Bewertung und Prognose von Fremdstoffgehalten im Biogut.

Intensives Störstoffmanagement bei der Erfassung und Behandlung von Bioabfall im Landkreis Vechta
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Die Abfallwirtschaftsgesellschaft Landkreis Vechta mbH (AWV) betreibt am Standort Vechta-Tonnenmoor seit 2009 eine Trockenfermentationsanlage (TFA) mit nachgeschalteter Kompostierung der GÀrreste. Die VergÀrungsstufe arbeitet nach dem Prinzip der Garagenfermenter, (Batchverfahren, Typ BEKON). Die Anlage verarbeitet in vier Fermentern zwischen 10.000 und 11.000 Mg Bioabfall pro Jahr.

Schadstoff-Screening von BioabfÀllen
© UniversitĂ€t Stuttgart - ISWA (9/2016)
Im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und des Abfallgesetzes sollen StoffkreislĂ€ufe weitgehend geschlossen werden. Dies trifft auch auf organische Reststoffe zu, die aus Haushalten ĂŒber die Sammlung in der Biotonne anfallen. In Deutschland sind das mehr als 4.3 Millionen Tonnen AbfĂ€lle aus der Biotonne, in Baden-WĂŒrttemberg mehr als 1.2 Millionen Tonnen. Da bisher nur weniger als die HĂ€lfte der Bevölkerung in Deutschland eine Biotonne nutzt und damit ein erheblicher Anteil des Bioabfalls ĂŒber die Restabfallbehandlung entsorgt wird, liegt hier noch ein erhebliches Potenzial an Bioabfall das einer stofflichen Verwertung zugefĂŒhrt werden sollte.

EinflussgrĂ¶ĂŸen und Maßnahmen zur Reduzierung von Fremdstoffen bei der Bioabfallverwertung
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Im Hinblick auf die geforderte flĂ€chendeckende Erfassung (§ 11, Abs. 1, KrWG) und damit steigenden Bioabfallmengen steht die Bioabfallbehandlung und -verwertung vor der Herausforderung im Sinne eines versorgungsorientierten Kreislauf- und Ressourcensystems eine gleichmĂ€ĂŸige und hohe QualitĂ€t ihrer Produkte zu gewĂ€hrleisten. Allerdings haben manche Anlagen mit Verunreinigungen im angelieferten Bioabfall zu kĂ€mpfen. Hier sind verschiedene Akteure gefordert diese Situation zu verbessern. Neben den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern am Ort der Abfallentstehung, sind auch Verantwortliche der Bereiche Erfassung sowie Planung und Betrieb von Bioabfallverwertungsanlagen in der Pflicht.

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium fĂŒr Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prĂ€mierten Wertstoffhöfen der PreistrĂ€ger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsĂ€tzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

bifa-Text Nr. 55: Wertstoffhöfe, Gelber Sack und Wertstofftonne
© bifa Umweltinstitut GmbH (11/2011)
Eine Ökoeffizienz- und Akzeptanzanalyse fĂŒr Bayern am Beispiel Zweckverband fĂŒr Abfallwirtschaft Kempten

REDWAVE XRF-Röntgenfluoreszenzverfahren fĂŒr Wertstoffsortierung in der Abfallwirtschaft
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2010)
REDWAVE XRF ist ein sensorgestĂŒtztes Sortierverfahren mit dem physikalischen Prinzip der Röntgenfluoreszenz. Das zu sortierende Material wird ĂŒber eine Vibrationsförderrinne auf ein Förderband gleichmĂ€ĂŸig verteilt aufgegeben, gescannt und je nach Bedarf ĂŒber Hochgeschwindigkeits-DruckluftdĂŒsen mittels Druckluft ausgebracht.

Schreddern im Labor - MĂŒllzerkleinerung fĂŒr Laboruntersuchungen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2010)
Abfalldeponien nehmen zur QualitĂ€ts- und Prozesskontrolle fortlaufend Untersuchungen von MĂŒllproben vor. Diese mĂŒssen fĂŒr eine reibungslose Analyse zunĂ€chst zerkleinert und homogenisiert werden. In der Praxis fĂŒhrt dies allerdings zu einigen Schwierigkeiten, die ein Laborschredder vermeiden möchte.

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