Brauchen wir demnächst Hartz IV für die Abfallwirtschaft?
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (1/2014)
Mit dem Begriff Hartz IV assoziieren wohl die meisten BundesbĂĽrger nicht viel Gutes. Dabei hatte doch alles so verheiĂźungsvoll angefangen:

Wer profitiert von einer Gebührensenkung für die Entsorgung von Bioabfällen?
© Institut fĂĽr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Das am 01.06.2012 in Kraft getretene Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) legt in § 6 für Maßnahmen der Vermeidung und der Abfallbewirtschaftung die Rangfolge 1. Vermeidung, 2. Vorbereitung zur Wiederverwendung, 3. Recycling, 4. sonstige Verwertung, insbesondere energetische Verwertung und Verfüllung und 5. Beseitigung fest. Ausgehend von dieser Rangfolge soll diejenige Maßnahme Vorrang haben, die den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen unter Berücksichtigung des Vorsorge- und Nachhaltigkeitsprinzips am besten gewährleistet. Außerdem stärkt das neue Gesetz die Rolle der Abfallvermeidung und fordert im § 8 eine hochwertige Verwertung anzustreben.

Getrennte Sammlung - Lösungen im Geschosswohnungsbau
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (6/2013)
Bereits 1992 lag ein Stadtratsantrag an die Verwaltung vor, in einem geeigneten Bereich vesuchsweise die getrennte Erfassung von Bio- und Restmüll zu erproben. Die getrennte Erfassung wurde als sinnvoll und machbar angesehen und sollte deswegen im gesamten Stadtgebiet eingeführt werden. Die Große Kreisstadt Neu-Ulm hatte seinerzeit ca. 50.000 Einwohner. Die 14 Stadtteile sind ländlich bis städtisch strukturiert.

Getrennte Sammlung von Bioabfall im städtischen Bereich; Sammlungsturnus, Bürgerakzeptanz
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (6/2013)
Die Stadt Fürth ist eine der vier bayerischen Großstädte mit ca. 120.000 Einwohnern (1.890 E/qkm). Neben der dicht bebauten Alt- und Südstadt gibt es dörflich geprägte Vororte und Stadtteile mit hohem Mehrgeschosswohnungsbauanteil. Die Abfallwirtschaft wird innerhalb der Stadtverwaltung als Regiebetrieb geführt und sammelt über die Müllabfuhr Rest- und Bioabfall sowie Altpapier im Holsystem ein.

Mehrkosten - Mehreinnahmen; Möglichkeiten der Gestaltung der Abfallwirtschafts- und Gebührensatzung
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (6/2013)
In Verbindung mit der Diskussion um die Einführung der Biotonne – nennen wir sie hier die Biotonne der zweiten Generation – ist grundsätzlich immer von Mehrkosten die Rede. Nie oder selten wird von Mehreinnahmen gesprochen. Dieser aus vielerlei Hinsicht wenig naheliegende Aspekt soll hier vorgestellt und erörtert werden.

Nutzen und Kosten der deutschen Verpackungsverordnung
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (6/2013)
Die mittlerweile über 20 Jahre alte Verpackungsverordnung in Deutschland gilt Vielen als Erfolgsgeschichte. Im Folgenden soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit dies einer gesamtwirtschaftlichen Bewertung standhält. Zum diesem Zweck werden nach einer kurzen Einordnung die wesentlichen Nutzen und Kosten der Verpackungsverordnung und mithin des dualen Entsorgungsregimes aufgezeigt. Nach einigen weiterführenden Überlegungen schließt der Text mit einem Fazit.

Kostenstrukturen der Abfallwirtschaft – Ergebnisse aus dem Benchmarking von über 50 öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
Für die seit den letzten vier Jahren an diesem regelmäßigen Kosten-Leistungsvergleich in ForumZ mitwirkenden Kommunen ist der Mittelwert der Ergebnisse zum „Ungedeckten Finanzbedarf“– das sind alle Kosten abzüglich aller direkten und indirekten Einnahmen – immer wieder das Herzstück der Untersuchung. Auch wenn er sich – bezogen auf ein weitgehend identisches, auch in den Vorjahren mitwirkendes Teilnehmerfeld – mit den aktuellen Werten aus 2011 von knapp unter 60 Euro pro Einwohner und Jahr nur wenig verändert zeigt. Ein erster Benchmark, der auch international als ein Orientierungswert für Kostenstrukturen in der deutschen Abfallwirtschaft dienen kann.

Ă–ffentliches Preisrecht und AbfallgebĂĽhren
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2013)
Die nachfolgende Darstellung knüpft an das KAG NRW an und stellt auf der Basis der Rechtsprechung des OVG NRW zunächst den Prüfungsmaßstab, den diese an eine Kalkulation von Abfallgebühren anlegt, dar. Daran schließt sich die Einbindung des öffentlichen Preisrechts in das Abfallgebührenrecht an, wobei sich der Schwerpunkt der Ausführungen mit den Kosten, die durch die Einschaltung einer MVA in die Abfallentsorgung entstehen, befasst. Die Abhandlung endet mit einem Hinweis auf eine bereits seit längerer Zeit angedachte Änderung der zentralen Bestimmungen des öffentlichen Preisrechts.

Deponieneubau als Chance der Standortsicherung – Praxiserfahrungen aus Konzeptionierung, Planung und Bau von Deponien auf Deponien
© Wasteconsult International (12/2012)
An verschiedenen Praxisbeispielen werden die Erfahrungen zur Planung und zum Bau von Deponien auf Deponien dargestellt. Berichtet wird über unterschiedliche Genehmigungsverfahren und einzelne technische Besonderheiten gegenüber dem „herkömmlichen“ Deponiebau.

Modellierung und Simulation der Gewerbeabfallaufbereitung vor dem Hintergrund der Kosteneffizienz und hochwertiger Verwertungsstrategien
© DGAW - Deutsche Gesellschaft fĂĽr Abfallwirtschaft e.V. (3/2012)
Im vorliegenden Beitrag wird eine Methodik zur Nutzung von Simulationen innerhalb der Aufbereitungsoptionen von Gewerbeabfällen beschrieben. Auf Basis einer umfassenden Systemanalyse wird ein Modell entwickelt, welches es ermöglicht, die Kosten und die klimarelevanten Emissionen von Anlagen zur Aufbereitung von Gewerbeabfällen anhand definierter Szenarien zu simulieren und damit den Betrieb von Aufbereitungsanlagen zu optimieren. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Verwertungskosten der Aufbereitung von Abfällen aus der Gastronomie und dem Verwaltungsbereich geringer sind als die Verwertungskosten von Abfällen anderer untersuchter Branchen.

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