Kommunale Kooperation – Ein Praxisbeispiel aus Mecklenburg-Vorpommern© VKU Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit VKS - Landesgruppe KĂĽstenländer (11/2008)
Ende 1990 wurde in Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit den Landkreisen und kreisfreien Städten begonnen, durch Deponien verursachte Umweltbelastungen systematisch abzubauen. Damit sollte die 1990 von der EG gesetzte Übergangsfrist 31.12.1995 zur Angleichung der abfallwirtschaftlichen Verhältnisse an westeuropäische Normen umgesetzt werden. Auf dieser Grundlage durften von den ursprünglich 1314 Hausmülldeponien in Mecklenburg-Vorpommern nur noch weniger als 50 sog. Übergangsdeponien bis Ende 1995 weiter betrieben werden.
Tauschähnlicher Umsatz in der Entsorgungswirtschaft – Ein Problemaufriss© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2008)
Nach der Umsatzsteuerrichtlinie 2008 (Abschnitt 153 Absatz 2 Sätze 5) sollen die Grundsätze des tauschähnlichen Umsatzes auf den gesamten Entsorgungsbereich angewandt werden. Die Art des Abfalls ist nicht spezifiziert. Auch der Auftraggeber (kommunal, gewerblich) kann variieren. Voraussetzung soll sein, dass es sich um werthaltige Abfallstoffe handelt. Nach dieser umsatzsteuerlichen Regelung ist es den Entsorgungsunternehmen nicht mehr erlaubt, den Entsorgungspreis mit den Verwertungserlösen zu saldieren. Dies ist noch im erheblichen Umfang gängige Praxis und wurde zumindest bis 2005 Finanzverwaltung nicht thematisiert.
Kosten und GebĂĽhren der Abfallwirtschaft in Bayern 2008© Bayerisches Staatsministerium fĂĽr Umwelt und Verbraucherschutz (6/2008)
Gebührenvergleich aller 86 örE in Bayern; Abfallgebühren in den einzelnen Bundesländern; Strategien der Zusammenarbeit von Privatwirtschaft und Kommunen - Handlungsfelder und Beispiele
Die Strukturierung von Energie-Contractingmodellen© ThomĂ©-Kozmiensky Verlag GmbH (5/2008)
Energie ist ein wesentlicher Kostenfaktor in der Industrie. Unabhängig, ob diese Energie in Form von Wärme oder Strom benötigt wird, führen Preissteigerungen der Energieversorgungsunternehmen in der Regel zu wesentlichen Planabweichungen. Daher denken immer mehr Unternehmen darüber nach, sich von den großen Energieversorgungsunternehmen abzukoppeln und die benötigte Energie über eine dezentrale Einheit, also unmittelbar am Produktionsstandort, zu beziehen.
Finanzierung von Abfallbehandlungsanlagen© ThomĂ©-Kozmiensky Verlag GmbH (5/2008)
Banken – und nicht nur sie – beschäftigt seit ein bis zwei Jahren verstärkt die Frage, ob Überkapazitäten bei Müll- und insbesondere bei EBS-Verbrennungsanlagen zu erwarten sind. Der vorliegende Beitrag berücksichtigt deshalb schwerpunktmäßig die Konsequenzen möglicher Überkapazitäten aus Bankensicht.
Wirkungsvolle Vorkehrung© Rhombos-Verlag (4/2008)
Das Öko-Audit kann in der Unternehmenspraxis die Risiken einer strafrechtlichen Verfolgung senken
Die steuerliche Behandlung der Abfallentsorgung aus der Sicht der Finanzverwaltung© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (4/2008)
Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger haben gem. § 15 Abs. 1 KrW-/AbfG die in ihrem Gebiet angefallenen Abfälle
– aus privaten Haushaltungen zu verwerten oder zu beseitigen und
– aus anderen Herkunftsbereichen (z.B. Industrie- und Gewerbemüll) zu beseitigen, soweit nicht Dritten oder privaten Entsorgungsträgern Pflichten übertragen worden sind.
In der Regel sind die Städte und Gemeinden für das Einsammeln und Befördern sowie die Kreise für die Endbeseitigung der Abfälle im Sinne des jeweiligen Landesabfallgesetzes zuständig.