Mehrweginitiativen im to go GetrĂ€nke- und Lebensmittelbereich – Beispiele fĂŒr aktuelle Entwicklungen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Der Verbrauch von Einwegverpackungen, um GetrĂ€nke- und Lebensmittel unterwegs zu genießen, ist in den letzten Jahren enorm gestiegen, und damit haben sich auch die negativen Folgen, wie der Ressourcenverbrauch und das Littering durch weggeworfene Verpackungen, stark erhöht.

Entwicklung einer vollstĂ€ndigen Wertschöpfungskette fĂŒr Lithium-Ionen-Batterierecycling in Österreich
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Die Bedeutung von Elektrofahrzeugen, wie z.B. Batterie-Elektro-fahrzeuge, Pedelecs und Elektroroller, und damit die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien (LIB) wird in Zukunft zunehmen, womit die RĂŒckgewinnung wertvoller Me-talle (z.B. Cu, Co, Al, Ni) sowie Sicherheitsthemen im Rahmen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft an Bedeutung gewinnen.

Circular by Design (CbD) - Ressourcenwende ĂŒber nachhaltiges Produktdesign am Fallbeispiel KĂŒhl-/GefriergerĂ€te
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Um zukĂŒnftig eine stabile Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Rohstoffen sicherzustellen, bedarf es dringend eines Umdenkens in der Rohstoffnutzung und beim lebenszyklusweiten Stoffstrommanagement. Im Jahr 2010 wurden beispielsweise nur 14 Prozent der in Deutschland eingesetzten Rohstoffe aus Schrott gewonnen, bei Recyclingkosten von ĂŒber 50 Milliarden Euro. FĂŒr Metalle wie Aluminium, Stahl oder Kupfer, die sich in vielen KonsumgĂŒtern befinden, lag der Anteil an SekundĂ€rrohstoffen bei der Gesamtproduktion in Deutschland im Jahr 2016 gerade einmal bei 40 Prozent (EuropĂ€ische Kommission, 2016). Eine wesentliche Ursache dafĂŒr ist, dass bei der Herstellung bzw. Neukreation von Produkten (Produktdesign) die Kreislauf- und RecyclingfĂ€higkeit am Lebenszyklusende (EoL) bisher kaum mitgedacht wird. Hier setzt das Projekt „Circular by Design“ an, um an einem konkreten Haushaltsprodukt zu zeigen, welche Materialeffizienzpotenziale im Hinblick auf die RĂŒckgewinnung der enthaltenen Rohstoffe, sowohl bezĂŒglich des konstruktiven Produktdesigns als auch der Materialauswahl, vorhanden sind.

Leistungen der österreichischen Reparaturszene fĂŒr Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
RepaNet koordiniert nun seit 2017 das Netzwerk der österreichischen Reparaturinitiativen und unterstĂŒtzt seine Entwicklung, um gemeinschaftlich organisierte Möglichkeiten fĂŒr Reparatur im Sinne von DIY („Do It Yourself“) zu fördern und das gesellschaftliche Bewusstsein fĂŒr achtsamen Umgang mit Ressourcen zu stĂ€rken.

Erfahrungen mit der biologischen Abbaubarkeit von kompostierbaren Kaffeekapseln
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
In Österreich kommen verstĂ€rkt Kaffeekapseln auf den Markt, die als „kompostierbar“ bzw. „biologisch abbaubar“ gekennzeichneten werden. Diese Entwicklung wird von Konsumenten als positiv wahrgenommen, ist jedoch aus abfallwirtschaftlicher und umwelttechnischer Sicht als kritisch zu betrachten. Denn in bisherigen Studien (van der Zee & Molenveld 2020; Rameder 2018; Shrestha et al. 2020), war die Desintegration der zumeist aus PLA bestehenden Kapseln in Labor-versuchen und in der Praxis nach den Anforderungen der EN 13432 nicht in ausrei-chendem Maße gegeben. Die bisherigen Erkenntnisse werden durch die eigenen Ergebnisse der experimentellen Untersuchungen an vier am österreichischen Markt erhĂ€ltlichen „kompostierbaren“ Kaffeekapseln nur bestĂ€tigt. Erfahrungen der österreichischen AbfallwirtschaftsverbĂ€nde zu dieser Thematik stĂŒtzen im Wesentlichen die Erkenntnis, dass die derzeitige Entwicklung in Richtung biologisch abbaubare Kunststoffe fĂŒr das Produkt Kaffeekapsel nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse und Erfahrungen nicht sinnvoll erscheint.

Technische Möglichkeiten der Abfallvermeidung in der Stahlproduktion
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Bei der Stahlproduktion fallen verfahrensbedingt große Mengen an Nebenprodukten und AbfĂ€llen wie Stahlwerksschlacken, FilterstĂ€ube und Gichtgas schlĂ€mme an. Hohe Anteile dieser Stoffströme werden aufgrund ihrer Zusammensetzung immer noch deponiert, obwohl sie ein hohes Wertstoffpotential aufweisen. An der Bundesanstalt fĂŒr Materialforschung und -prĂŒfung (BAM) werden Verfahren untersucht und entwickelt, welche eine Verwertung und KreislauffĂŒhrung dieser Materialströme ermöglichen.

Schluss mit der Ökomoral
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2020)
INTERVIEW - Klimaschutz und weitere ökologische Themen besitzen in der aktuellen politischen Debatte einen großen gesellschaftlichen Stellenwert. Hierbei geht es vorrangig um die Frage, auf welchem Weg und durch welche Maßnahmen die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung tatsĂ€chlich erreicht werden können. Kommt es auf individuelle VerhaltensĂ€nderungen oder auf eine VerĂ€nderung der VerhĂ€ltnisse an? Die Redaktion von WASSER UND ABFALL hat hierzu Dr. Michael Kopatz interviewt, der sich seit LĂ€ngerem mit diesem Themenkomplex intensiv befasst.

Hochwertige Verwertung
© Rhombos Verlag (9/2019)
Wirkungsvolle Anforderungen an die Behandlung von ElektroaltgerĂ€ten helfen, Rohstoffe im Kreislauf zu fĂŒhren und Schadstoffe auszuschleusen

Wichtige Impulse gesetzt
© Rhombos Verlag (9/2019)
Mit dem deutschlandweit ersten Abfallvermeidungskonzept an einer Hochschule verfĂŒgt die UniversitĂ€t Kiel ĂŒber einen weiteren Baustein fĂŒr den Klimaschutz

FĂŒr mehr Recycling in der deutschen Industrie
© Rhombos Verlag (9/2019)
Forschungsinstitute der Zuse-Gemeinschaft arbeiten an Verfahren fĂŒr einen sparsameren Umgang mit Rohstoffen

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