Ressourceneffizienz in der Behandlung von Metallspänen und Schleifschlämmen
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2012)
Ressourceneffizienz ist angesichts der globalen Grenzen eine aktuelle Herausforderung, deren Umsetzung im Bereich Metallrecycling umfassendes Know-how sowohl in der Logistik als auch in der Verfahrens- und Anlagentechnik erfordert. Die Gültigkeit des 1. und 2. Hauptsatzes der Thermodynamik ist auch im Bereich Rohstoffwirtschaft und Nachhaltigkeit naturgemäß absolut gültig und zu beachten. In den Leitlinien zur Abfallwirtschaft 1988 steht bereits „… da Abfallvermeidung nie vollständig sein kann, muss ein zielführendes Abfallwertungssystem aufgebaut werden“ sowie „Verwertbar ist ein Stoff, wenn es für ihn sowohl eine Technik der Aufbereitung wie auch einen Markt für die Produkte gibt, wobei vorhersehbare künftige Entwicklungen zu berücksichtigen sind“, sowie „Ein Abfall ist einer Verwertung zuzuführen, wenn dadurch eine kleinere Umweltbelastung entsteht, als bei der entsprechenden Produktion unter Verwendung von Primärrohstoffen“.

Thermal Treatment of Sewage Sludge – State of the Art and Evaluation of the Variants –
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (10/2012)
The future disposal of sewage sludge in agriculture or on landfills will no longer prevail due to environmental impacts which will enforce legal restrictions. Therefore, sustainable and environmentally friendly alternatives are required. The thermal treatment of sewage sludge has been established successfully in Central Europe and offers such an alternative. In an evaluation of different process variants which are offered today, it has been shown, that the most preferred system for large scale mono-combustion of sewage sludge is the incineration in stationary fluidized bed system. An effective means of sludge pre-treatmentand energy recovery from the drying process can increases the energy benefits of the procedure significantly.

Angriff auf die Zellstrukturen: Effiziente Abwasserbehandlung
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Der finanzielle Druck auf die Betreiber von Klärschlammanlagen wächst. Große Erwartungen wurden durch Vorbehandlungsmethoden zur Desintegration von Klärschlämmen geweckt, doch wissenschaftliche Untersuchungen haben die Effizienz solcher Verfahren in Frage gestellt. Die norwegische Firma Cambi hat diese Einschätzungen erfolgreich widerlegt.

Hochfrequente Wellen helfen den Mikroorganismen: Schlammbehandlung mit Hochleistungs-Ultraschall
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Heute wird auf der Kläranlage Bamberg aus der anaeroben Vergärung des Klärschlamms mehr Strom produziert als durch Reinigung des Abwassers verbraucht. Einen wesentlichen Beitrag leisten die beiden Hochleistungs-Ultraschallsysteme von Ultrawaves, durch die der Klärschlamm besser von den Mikroorganismen im Faulprozess verwertet werden kann.

Entwicklung eines Verwertungsverfahrens für nanoskaligen Kieselsäureschlamm aus der Industrieabwasserbehandlung
© DGAW - Deutsche Gesellschaft fĂĽr Abfallwirtschaft e.V. (3/2012)
Bei Kieselsäureproduzenten fällt bei der Neutralisation der Produktionsabwässer ein nanoskaliger Kieselsäureschlamm aus, der nach dem Eindicken und Abpressen in einer schollenartigen Konsistenz vorliegt. Jährlich entstehen auf diese Weise ca. 5 bis 10 Tausend Tonnen Kieselsäureschlamm mit einem Wassergehalt von ca. 50 bzw. 85 % je Produktionsstandort. Die Entsorgung dieser Kieselsäureschlämme erfolgt zurzeit kostenpflichtig auf Deponien. Insbesondere im Sinne einer ressourcenschonenden und nachhaltigen Produktion ist es aus wirtschaftlicher und auch aus ökologischer Sicht sinnvoll, den Reststoff einer Verwertung zu zuführen.

Zukünftiges Klärschlamm-Management
© Rhombos Verlag (12/2011)
Die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm wird die Auswahl einer optimalen Lösung für die Schlammbehandlung beeinflussen

DĂĽnger aus Asche
© Rhombos Verlag (12/2011)
Bei der Verwertung und Entsorgung von Klärschlamm in der Schweiz erlangt die Rückgewinnung des Phosphors zunehmende Bedeutung

PYROLYSETECHNIK ZUR KLĂ„RSCHLAMMBEHANDLUNG
© ANS e.V. HAWK (10/2011)
Die Pyrolyse als thermisches Verfahren fĂĽr die Entsorgung von Klärschlamm wurde von der Firma EISENMANN erstmalig im Jahr 2005 in SĂĽdtirol in Form des PYROBUSTORS® erfolgreich umgesetzt. Eine zweite PYROBUSTORS® -Anlage wurde 2007 fĂĽr die KSV GmbH der Stadtwerke Crailsheim errichtet. Durch diese beiden Anlagen konnte eindruckvoll bewiesen werden, dass die Klärschlammpyrolyse ein stabil arbeitendes und wirtschaftlich darstellbares Verfahren ist.

Stabilisierung der Biogasproduktion aus Reststoffen der milchverarbeitenden Industrie durch unterschiedliche Vorbehandlungsverfahren
© Institut fĂĽr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2011)
Im Jahr 2006 wurden ca. 93 % der im Bundesland Sachsen anfallenden Klärschlämme entsorgt, wobei ca. 10 % thermisch verwertet wurden. Der größte Teil der Klärschlämme wurde in landschaftsbaulichen Maßnahmen wie z.B. der Kompostierung und der Rekultivierung, eingesetzt (ca. 90 %). Lediglich 5 % der Schlämme wurden landwirtschaftlich verwertet (Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, 2008). Die Verwertung der Klärschlämme in der Landwirtschaft ist durch die Restriktion zur maximal zulässigen Aufbringungsmenge je Fläche begrenzt (Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, 2008; AbfKlärV, 1992).

Bioleaching von Schwermetallen und selektive Biorückgewinnung von Phosphat aus Klärschlammasche
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (6/2011)
Die Deponierung schwermetallbelasteter Feststoffe, insbesondere Verbrennungsaschen, wird im zunehmenden Maße problematisch, da ein Einsatz der Aschen in der Landwirtschaft oder Bauindustrie oft nicht möglich ist. Das aus der Erzlaugung bekannte Bioleaching soll als alternatives Sanierungskonzept zur Schwermetallabreicherung und -festlegung in der Asche eingesetzt werden. Die Bioleachingbakterien der Acidithiobacillus Spezies oxidieren Metallsulfide, wodurch Metallionen in Lösung gebracht werden. Gleichzeitig produzieren die Bakterien Schwefelsäure, die säurelösliche Schwermetalle in Lösung bringt.

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