Stoffliche Verwertung von Gewerbeabf√§llen in √Ėsterreich
© Rhombos Verlag (12/2011)
Gemischte Abfälle aus Industrie und Gewerbe besitzen vielfach ein großes Potential an Wertstoffen

Die Gefahrstoffverordnung 2010 ‚Äď Neue Pflichten und ver√§ndertes Haftungsregime beim Umgang mit CMR-Stoffen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2011)
Am 1.12.2010 ist die novellierte Fassung der Gefahrstoffverordnung (GefStoffVO 2010) in Kraft getreten. Mit dieser Neufassung wurden zuvorderst die notwendigen Anpassungen an die CLP-Verordnung2 und die REACHVerordnung vorgenommen. W√§hrend die Anpassungen an die REACH-Verordnung √ľberwiegend redaktioneller Natur sind, machte die Anpassung an die CLP-Verordnung auch inhaltliche √Ąnderungen erforderlich. Gleichzeitig wurde die Gefahrstoffverordnung auf der Basis der Erfahrungen mit der bislang g√ľltigen Gefahrstoffverordnung (GefStoffVO 2005) und der Empfehlungen des Ausschusses f√ľr Gefahrstoffe4 sowie sonstiger europarechtlicher Vorgaben und nationaler √úberlegungen weiterentwickelt. Dieser Beitrag untersucht die neuen rechtlichen Bestimmungen der GefStoffVO 2010, identifiziert neue Pflichten und erl√§utert das ver√§nderte haftungsrechtliche Regime, insbesondere beim Umgang mit krebserregenden, erbgutver√§ndernden oder reproduktionstoxischen Stoffen (CMRStoffe).

Gift im Blut: Behörden versagen bei der Kontrolle des Transformatoren-Entsorgers Envio
© Deutscher Fachverlag (DFV) (7/2011)
Jahrelang betrieb die Dortmunder Firma Envio die Verwertung PCB-verseuchter Transformatoren mit fragw√ľrdigen Methoden. Trotz fr√ľhzeitiger Hinweise auf Unregelm√§√üigkeiten unterlie√üen es die Beh√∂rden, wesentliche Informationen √ľber das Unternehmen einzuholen und es zu kontrollieren. Jetzt sind das Firmengel√§nde und die Umgebung hochgradig mit PCB belastet.

Untersuchungen zur Metallr√ľckgewinnung und Hilfsmittelkreislauff√ľhrung zur Verbesserung des Stoffstrommanagements eines Verfahrens zur Phosphorr√ľckgewinnung
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (6/2011)
Zur Herstellung von Minerald√ľngern ist der Abbau von Rohphosphaten notwendig, deren Vorkommen und Verf√ľgbarkeit jedoch begrenzt ist (USGS, 2011). Phosphor ist jedoch auch in vielen organischen Abf√§llen wie z.B. Kl√§rschlamm oder Tiermehl enthalten, jedoch immer in Verbindung mit sch√§dlichen organischen Komponenten und Schwermetallen (SRU, 2008). Um das Phosphorpotenzial nachhaltig nutzen zu k√∂nnen ist die Entwicklung von Phosphorr√ľckgewinnungsverfahren anzustreben.

Technische Möglichkeiten der Nahinfrarotsortierung von gemischten Industrie- und Gewerbeabfällen
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (6/2011)
Die getrennte Sammlung von Altstoffen und die daran angeschlossene stoffliche Verwertung der unterschiedlichen Materialen werden im kommunalen Bereich seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert. Ein gro√ües Potential liegt auch im Recycling von Stoffstr√∂men, die aus gemischten Gewerbe- und Industrieabf√§llen zusammengesetzt sind. Das Ausbringen von wertstofflich verwertbaren Materialien aus sehr heterogen zusammengesetzten (Abfall-) Gemischen erweist sich in vielfacher Hinsicht als problematisch, da die enthaltenen Wertstoffe oftmals aufgrund von ung√ľnstigen Rahmenbedingungen (gro√ües Korngr√∂√üenspektrum, Verschmutzung, Anhaftungen etc.) nur schwer direkt r√ľckgewinnbar sind und dies z.T. nur mit erh√∂htem technischen Aufwand m√∂glich ist. Aus diesem Grund kommt der Voraufbereitung (Abfallsplitting) eine entscheidende Rolle zu.

Erfolgreicher Kampf gegen Windm√ľhlen: Zerkleinerungstechnik erm√∂glicht die Entsorgung ausgedienter Rotorbl√§tter
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
Auch Rotorblätter von Windgeneratoren haben ein endliches Leben. In Deutschland ist das Deponieren ausgedienter Rotorblätter verboten. Und die Verbrennung der GFK-Teile, die es auf eine Länge gut 46 Meter und ein Einzelgewicht von neun bis zehn Tonnen bringen können, ist nicht ganz einfach. Da bedarf es einer besonderen Zerkleinerungstechnik.

Ungel√∂ste Probleme: Elektronische Signatur f√ľr Abfallerzeuger
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
Auch nach der verbindlichen Einf√ľhrung des elektronischen Nachweisverfahren (eANV) stehen noch immer viele Unternehmen vor Problemen. Reiner Wagner, Gesch√§ftsf√ľhrer des Aachener Ingenieurb√ľros Dikon, kennt aus seiner Beratungst√§tigkeit die N√∂te von Abfallerzeugern angesichts der administrativen und technischen Herausforderungen. Denn im Gegensatz zu anderen betrieblichen Gesch√§ftsprozessen, die elektronisch vernetzt aufgebaut sind, beruht das Management der betrieblichen Entsorgung noch immer gewisserma√üen auf Handarbeit.

Die Frist ist um: Abfallnachweise nur noch elektronisch
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
Wer in Deutschland gef√§hrliche Abf√§lle erzeugt, transportiert oder entsorgt, muss dies l√ľckenlos dokumentieren. Hierf√ľr verlangt das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) bereits seit April 2010 digitale Nachweis- und Begleitscheine. Seit dem 1. Februar 2011 brauchen neben den Entsorgern nun auch alle Erzeuger und Bef√∂rderer gef√§hrlicher Abf√§lle Signaturkarten. Die bislang g√ľltige √úbergangsfrist f√ľr unterschriebene Quittungsbelegverfahren lief im Januar ab.

Dioxinendlager Mensch: Auf der Suche nach Entsorgungsmöglichkeiten
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
Keiner hat sie absichtlich hergestellt und keiner will sie haben, doch die toxischen Dioxine und die chemisch sehr √§hnlichen Furane, die h√§ufig bei Verbrennungsprozessen entstehen, sind in Spuren √ľberall vorhanden. Die Vermeidung von Dioxin-Emissionen und die Entsorgung von Produkten, die mit Dioxin belastet sind, ist aufw√§ndig und teuer.

Aufbau einer Deponie f√ľr Industrieabf√§lle bei ‚ÄěNeochim‚ÄĚ AG, in Dimitrovgrad, Bulgarien
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2010)
Als ein Ergebnisder mehr als ein Halbjahrhundert dauernden Tätigkeit der Firma Neochim AG, Std. Dimitrovgrad, haben sich große Mengen an gefährlichen Produktionsabfällen angehäuft.

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