Ressourceneffizienz der R√ľckgewinnung von Indium mittels chlorhaltiger Abf√§lle auf der "Chlor-Plattform"
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Messgr√∂√üen f√ľr Technologien und Ma√ünahmen, die zu einer Steigerung ressourceneffizienten Handelns f√ľhren, k√∂nnen ebenso mannigfaltig sein, wie die Wege zu einer Steigerung der Ressourceneffizienz selbst. Um Empfehlungen f√ľr unternehmerische und politische Entscheidungsprozesse aussprechen zu k√∂nnen ist jedoch eine Vergleichbarkeit solcher Messgr√∂√üen relevant. Vor diesem Hintergrund wurde eine f√ľr √Ėkobilanzen nutzbare Methodik entwickelt, die den abiotischen Ressourcenverbrauch ganzheitlich messbar macht. Am Beispiel der R√ľckgewinnung von Indium mittels chlorhaltiger Abf√§lle vom Projekt ‚ÄěChlor-Plattform‚Äú wird die Ressourceneffizienz und eine √Ėkobilanzierung in der Kategorie Treibhauspotential aufgezeigt.

FAQs zum Re-Use von Gebäudekomponenten
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Das Poster behandelt die g√§ngigen Diskussionspunkte bei der Umsetzung von Re-Use von Geb√§udekomponenten. Die 14, als FAQs, ausgef√ľhrten Punkte kombinieren die Projekterfahrungen mit den Ergebnissen einer Interviewreihe unter √∂sterreichischen Stakeholdern des R√ľckbausektors und einem Quellenstudium. In der Zusammenschau entsteht ein umfassendes Bild der Herausforderungen, die beim Re-Use von Geb√§udekomponenten entstehen. Gleichzeitig beleuchten die Autor:innen Optionen zu deren √úberwindung.

Sicherung ausreichender Deponiekapazit√§ten in Baden-W√ľrttemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Sp√§testens seit 2015 zeichnete sich auch in Baden-W√ľrttemberg eine zunehmende Verknappung der Deponiekapazit√§ten ab. Daher erarbeitete das Land in Zusammenarbeit mit den √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§gern und den kommunalen Spitzenverb√§nden eine landesweite Gesamtbetrachtung der Deponiesituation, um ausreichende Deponiekapazit√§ten f√ľr Baden-W√ľrttemberg sicherzustellen.

Entsorgung von Abf√§llen mit k√ľnstlichen Mineralfasern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
K√ľnstliche Mineralfasern (KMF), auch als Glaswolle, Steinwolle oder Mineralwolle bekannt, k√∂nnen lungeng√§ngige Fasern freisetzen. Aufgrund der damit einhergehenden Gesundheitsgef√§hrdung gelten f√ľr den Umgang mit KMF und die Entsorgung von Abf√§llen strenge Anforderungen.

Produktion von Mikroalgen unter Nutzung von Abfällen aus Biogasanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Die Koppelung landwirtschaftlicher Biogasanlagen mit einer Mikroalgenproduktion f√ľhrt zu einer energie- und klimaeffizienten Nutzung von Abf√§llen, n√§mlich Abw√§rme und AbCO2 aus der Verstromung des Methans im Blockheizkraftwerk. Hinzu kommt, dass keine Teller-Tank-Diskussion zu f√ľhren ist, da die Mikroalgenproduktion auch auf devastierten Fl√§chen oder D√§chern erfolgen kann. Die Mikroalge Spirulina bietet als nachhaltiges Nahrungs- und Futtererg√§nzungsmittel vielseitige Einsatzzwecke und deutliche ern√§hrungsphysiologische Vorteile.

BauKarussell: Social Urban Mining in Kooperation mit der Bundesimmobiliengesellschaft mbH
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Rund 70 % der √∂sterreichischen Abf√§lle sind Bauaktivit√§ten zuzuordnen und daher widmet sich auch das Abfallvermeidungsprogramm diesem Sektor. BauKarussell arbeitet seit 2015 an der Integration von Kreislaufwirtschaft in den R√ľck-bau und zielt mit Social Urban Mining auf Wiederverwendung und hochwertige stoffliche Verwertung von Bauteilen und Baumaterialen ab. In der Planung werden die Potentiale geortet und in der operativen Phase werden die ausgew√§hlten Bauteile von sozialwirtschaftlichen Partnern f√ľr die Verwendung oder Verwertung bereitgestellt. Mit dem Bauherrn Bundesimmobiliengesellschaft mbH (BIG) wurde im Projekt MedUni Campus Mariannengasse Social Urban Mining umgesetzt. Zwischen Oktober 2019 und Juni 2020 wurden insgesamt 42.384 kg Bauteile (bzw. 1.106 Einheiten) in die Wiederverwendung gebracht.

Energieversorgung 2050 ‚Äď Herausforderungen f√ľr die Abfallwirtschaft
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die Erreichung der Ziele des Pariser Klima√ľbereinkommens be-dingt in verschiedenen Bereichen gro√üe √Ąnderungen, etwa in der Energieaufbringung, im Verkehrswesen oder im Geb√§udesektor. Bei der Energieaufbringung wird von einem massiven Ausbau der Windkraft sowie der Photovoltaik ausgegangen, bei der Mobilit√§t von einem weitgehenden Umstieg auf Elektromobilit√§t. Dies wird auch massiven Einfluss auf das Abfallaufkommen in der Zukunft haben. In einem Szenario des Umweltbundesamtes steigt die installierte Leistung von Photovoltaikanlagen zwischen 2017 und 2050 von 1.270 MW auf 26.400 MW, jene von Windkraftanlagen von 2.844 auf 10.500 MW und die Anzahl an batteriegetriebenen Pkws von 18.500 auf 5,3 Mio. St√ľck. Entsprechend werden nach der Nutzungsdauer zunehmend gr√∂√üere Mengen an Abf√§llen anfallen, f√ľr die teilweise Recyclingtechnologien noch in Entwicklung sind.

Systemkonzeptionierung von Schredderanlagen im Metall- und Schrottrecycling
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die vorliegende Systemkonzeptionierung von Schredderanlagen unter dem Einfluss umweltschutzrechtlicher √Ąnderungen, untersucht sowohl formal-rechtliche, verfahrenstechnische als auch wirtschaftswissenschaftliche Aspekte des wertstromorientierten Schredderprozesses. Sie ist ein systemtheoretischer Ansatz, um die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Weiterentwicklung von Schredderanlagen im Metall- und Schrottrecycling in einem Kreislaufmodell darzustellen. Der Fokus liegt dabei in der Analyse und Gewichtung technischer Herausforderungen in Folge der Anwendung des europ√§ischen und nationalen Regelwerks in Zeiten volatiler Marktstrukturen, im konjunkturellen Abw√§rtstrend der industriellen Wirtschaft und unter einem anwachsenden Wertstoffverfall des Inputstroms am Gro√üschredder.

Optimierte Vorzerkleinerung gemischter Gewerbeabfälle auf Basis empirischer Modelle
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
In der mechanischen Aufbereitung gemischter Gewerbeabf√§lle stellen Vorzerkleinerer f√ľr gew√∂hnlich den ersten Verfahrensschritt dar und sorgen nicht nur f√ľr den n√∂tigen Aufschluss, sondern wirken auch als prim√§res Dosierag-gregat. Entsprechend gro√ü ist ihr Einfluss auf das Verhalten des Gesamtprozesses. Aufgrund der hohen Variabilit√§t der Gewerbeabf√§lle erscheint die Gewinnung theo-retischer Modelle nicht sinnvoll, um solche Vorzerkleinerer zu optimieren, da die n√∂-tigen Informationen √ľber das Material f√ľr solche Modelle in der Praxis nicht wirt-schaftlich gewonnen werden k√∂nnen. Zugleich erfordert die Ermittlung signifikanter empirischer Modelle den Aufwand von viel Arbeit und Geld und wurde daher bisher f√ľr die Vorzerkleinerung gemischter Gewerbeabf√§lle noch nicht gemacht. Diese Arbeit gibt einen √úberblick sowohl √ľber die Forschungst√§tigkeiten bez√ľglich der Datenqualit√§t aufgrund der Probenahme bei Zerkleinerungsversuchen mit Gewerbeabf√§llen, als auch √ľber Arbeiten zur Beeinflussung und potentiellen Optimierung der Zerkleinerung hinsichtlich Durchsatzverhalten, Energieverbrauch und Materialqualit√§t mittels einstellbarer Parameter. Abschlie√üend werden erste √úberlegungen und Forschungen zur dynamischen Prozessf√ľhrung der Vorzerkleinerung vorgestellt.

Aktives Vorbeugen von Bränden durch beschädigte Akkus in der Ersatzbrennstoffproduktion mit dem Lindner Feuer-Präventionssystem
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Eines der aktuellsten Probleme in der Aufbereitung von Abf√§llen zu Ersatzbrennstoffen (EBS) ist das hohe Brandrisiko, gr√∂√ütenteils bedingt durch die st√§ndig steigende Anzahl an Lithiumbatterien im Restm√ľll. Werden diese besch√§digt, kann eine chemische Reaktion in Gang gesetzt werden, welche zu enorm hohen Temperaturen f√ľhrt. Dieser Umstand kann einerseits zu schweren Besch√§digungen der Anlage und schlimmstenfalls zu einem Gro√übrand f√ľhren. Um diese Gefahrenquellen zu minimieren, erkennt das Lindner FPS (Feuer-Pr√§ventionssystem) √ľberhitzte Partikel im Materialstrom, k√ľhlt diese auf ein ungef√§hrliches Niveau oder erm√∂glicht die sichere manuelle Entnahme von nicht k√ľhlbaren Objekten.

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