Vergärung von Reststoffen (Bagasse, Vinasse, Filterkuchen) aus der Ethanolerzeugung
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Die Zuckerrohrindustrie ist eine der wichtigsten Branchen in Brasilien. Weltweit hat sich Brasilien mit einem Umsatz von rund 36 Mrd. USD pro Jahr als zweitgr√∂√üter Hersteller positioniert. Etwa 590 Millionen Tonnen Zuckerrohr wurden w√§hrend der Saison 2012/2013 geerntet und daraus 38,2 Millionen Tonnen Zucker und 23,2 Milliarden Liter Bioethanol produziert. Aus der Produktion von Zucker und Ethanol resultieren enorme Mengen organischer Abf√§lle und Reststoffe, wie Bagasse, Zuckerohrstroh, Filterkuchen und Vinasse. Die Nutzung findet bereits in einer Reihe von Zuckerrohr-Bioraffinerien statt, die Teile der Abf√§lle als D√ľnger in der Landwirtschaft verwenden und/oder Bagasse als Brennstoff in KWK-Anlagen.

Co-Vergärung auf kommunalen Kläranlagen: Praxiserfahrungen und rechtliche Regelungen
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Die gemeinsame Vergärung von Klärschlamm (Basis-Substrat) und organischen Industrieabfällen, Gewerbeabfällen oder biogenen Abfällen aus der getrennten Sammlung (Co-Substrate) in Faulbehältern kommunaler Kläranlagen wird als Co- Fermentation bzw. Co-Vergärung bezeichnet. Sie wird bereits auf einer Reihe von Kläranlagen in Deutschland und im Ausland praktiziert.

Co-Vergärung von Speiseresten auf kommunalen Kläranlagen: Vergleich von Laborergebnissen und Erfahrungen aus der Praxis
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Durch die Zugabe von ca. 10% Lebensmittelabf√§llen in die Schlammfaulung der Kl√§ranlage Garching/Alz wurde die Methanproduktivit√§t der Anlage verdoppelt. Der Methanmehrertrag √ľbertraf jenen, der anhand der Laborversuche im Batchverfahren erzielt wurde.

Aufbereitung von Bioabfall-Gärresten zur Nutzung als Bodenverbesserer
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Die Charakterisierung der festen G√§rr√ľckst√§nde aus der Bioabfallverg√§rung hat gezeigt, dass diese ein √§hnliches N√§hrstoffpotential wie Gr√ľnd√ľnger oder Frischkompost besitzt.

Umsetzung der Umstellung einer Kompostieranlage aus (Vorschalt-) Vergärung
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Bereits seit Jahrhunderten werden f√ľr die Abfallwirtschaft vielf√§ltige Technologien und Strategien entwickelt und zunehmend auch kommerziell umgesetzt, um die organischen Abfallfraktionen sowohl umweltvertr√§glich als auch √∂konomisch sinnvoll zu behandeln und m√∂glichst auch zu verwerten.

Biokunststoffe in Verg√§rungsanlagen ‚Äď St√∂rstoff oder Energiepotenzial
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Eine Steigerung der Hygiene bei der separaten Sammlung von Bioabf√§llen kann u.a. durch die Verwendung von Bioabfallsammelbeuteln aus biobasierten, biologisch abbaubaren Biokunststoffen erfolgen. Deren Nutzung wird in einigen Entsorgungsregionen in Deutschland (z.B. Straubing, Bad D√ľrkheim und Berlin) bereits vom √∂ffentlich- rechtlichen Entsorgungstr√§ger (√∂rE) empfohlen.

Sind Nassvergärungsverfahren zur Restabfallbehandlung geeignet?
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Anfang 2013 wurde das vom BMU gef√∂rderten Forschungsvorhaben ‚ÄěSteigerung der Energieeffizienz in der Verwertung biogener Reststoffe‚Äú (FKZ-Nr. 03KB022) abgeschlossen. Im Rahmen des FuE-Vorhabens sollte der Status quo und das Entwicklungs- und Optimierungspotenzial bei der Verg√§rung von fester Abfallstoffe ermittelt werden. Der Fokus lag hierbei in den Segmenten Stoffstrommanagement, Konzeption und Technik.

Stand und Zukunftsaussichten der Vergärung biogener Abfälle
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Deutschland hat in der getrennten Erfassung von Bioabf√§llen und deren Verwertung in den letzten Jahren einen guten Standard erreicht: Durchschnittlich werden im Rahmen der Abfallentsorgung durch √∂ffentlich-rechtliche Entsorgungstr√§ger und deren Beauftragte je Einwohner ca. 100 kg Bio- und Gr√ľnabf√§lle getrennt erfasst. Das j√§hrliche Gesamtaufkommen betr√§gt ca. 9 Mio. Tonnen. Zus√§tzlich werden etwa 3 Mio. Mg Bioabf√§lle aus dem gewerblichen Bereich (Nahrungsmittelindustrie, Lebensmittelverarbeitung, Einzelhandel) der Bioabfallbehandlung in Kompostierungs- und Verg√§rungsanlagen zugef√ľhrt.

N√§hrstoffr√ľckgewinnung aus G√§rresten im Rahmen des GoBi-Vorhabens
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Die Anzahl der Biogasanlagen in Deutschland stieg zwischen 2000 und 2013 von 1050 auf 7850 an (Statista 2015). Damit einher geht eine immer gr√∂√üer werdende Menge an entstehenden G√§rresten, welche verwertbare Anteile an Phosphor und Stickstoff enthalten. Die bisherige Verwertung dieser n√§hrstoffreichen G√§rreste erfolgt durch Ausbringung auf landwirtschaftliche Nutzfl√§chen als Wirtschaftsd√ľnger.

Kurz vor dem Gipfel
© Rhombos Verlag (9/2015)
Die Totalrevision der Schweizerischen Technischen Verordnung √ľber Abf√§lle erreicht die entscheidende Phase

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Physikalische und biologische
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