Dritte Ausbaustufe der Bioabfallbehandlungsanlage Borgstedt
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Anfang der 80er Jahre begannen ein Hochschulprofessor, vier Studenten und ein Unternehmer im hessischen St√§dtchen Witzenhausen ein zukunftsweisendes Projekt: die fl√§chendeckende Sammlung und Verarbeitung von Bioabf√§llen aus privaten Haushalten. Damit erfuhr nun auch die unansehnlichste und oft √ľbelriechende Fraktion der festen Siedlungsabf√§lle wissenschaftliche und abfallwirtschaftliche Relevanz.

Vermarktungspraxis von Gärresten und Komposten am Beispiel des Wetteraukreises
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Im Wetteraukreis werden ca. 35.000 t/Jahr Bio- und Gr√ľnabfall im Humus- und Erdenwerk Niddatal-Ilbenstadt verarbeitet. Durch die Teilstromverg√§rung (21.000 t/Jahr) im Kompogasverfahren entstehen rund 9.000 m¬≥ fl√ľssige G√§rreste und insgesamt 13.000 m¬≥ feste Komposte.

Umr√ľstung der im Deponiepark Brandholz vorhandenen NawaRo-Anlage in eine Bioabfallverg√§rungsanlage
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Der Deponiepark Brandholz auf der Gemarkung der Stadt Neu-Anspach ist eine ehemalige Hausm√ľlldeponie, die zum 31.12.1999 stillgelegt wurde. Aus der ehemaligen Abfalldeponie ist ein Abfallwirtschaftsstandort f√ľr das Recycling und die Aufbereitung von Abf√§llen, aber auch f√ľr die Erzeugung von √Ėkostrom entstanden.

Das neue EEG 2017 ‚Äď Chancen f√ľr die Bioenergie durch Ausschreibungsverfahren
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Nach Verabschiedung der EEG-Novelle muss sich die Bioenergiebranche wieder einmal auf neue Rahmenbedingungen einstellen. Im Gegensatz zu den vorherigen Novellen betreffen die Neuerungen nicht nur den Neubau von Anlagen, sondern insbesondere auch Bestandsanlagen. Denn im EEG 2017 wurden erstmals Nachfolgeregelungen f√ľr den Zeitraum nach Ablauf der 20-j√§hrigen Verg√ľtung festgelegt. Das er√∂ffnet neue Perspektiven, aber auch gro√üe Herausforderungen, insbesondere f√ľr Abfallverg√§rungsanlagen. Die verpflichtende Teilnahme an der Ausschreibung f√ľr Anlagen mit einer installierten Leistung gr√∂√üer 150 kWel stellt dabei die gr√∂√üte Umstellung dar. Ob unter diesen Bedingungen neue Biogutverg√§rungsanlagen in Deutschland gebaut werden k√∂nnen, wird sich in Zukunft noch zeigen m√ľssen.

Leitfaden Gärrestverwertung
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (9/2016)
Oft wird bei der Planung von Verg√§rungsanlagen f√ľr Biogut der Fokus alleine auf das Produkt Biogas gelegt. √Ėkonomisch und √∂kologisch von mindestens gleicher Bedeutung f√ľr einen erfolgreichen Anlagenbetrieb ist die Nutzung der entstehenden G√§rreste. Aufkommen, Qualit√§t und Nutzungsoptionen sind neben dem Inputmix von der eingesetzten Verg√§rungs- und Aufbereitungstechnik abh√§ngig. Das Aufkommen an G√§rresten aus der Verg√§rung separat erfassten Bioguts liegt in Deutschland aktuell bei 1,5 Mio. Mg pro Jahr, die aus etwa 80 Anlagen generiert werden.

Kaskadische Nutzung von Speiseabf√§llen zur Gewinnung von fl√ľssigen und gasf√∂rmigen Energietr√§gern
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (7/2016)
In der Verwertungsanlage Biogas Wien werden unterschiedliche Reststoffe kommunalen und industriellen Ursprungs verwertet. Dieses Substrat dient als Ausgangsstoff f√ľr den 3-stufigen KASAV Prozess, wobei in der ersten Prozessstufe Wasserstoff und CO2 sowie kurzkettige Fetts√§uren, wie Butter- oder Essigs√§ure gebildet werden, die als Ausgangssubstrat in der 2. Stufe zu den entsprechenden Alkoholen reduziert werden.

Differenzielle Analytik zur Charakterisierung hydrolytischer Aktivit√§t in Fermenterproben ‚Äď Vitalit√§tstest
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2016)
Die effiziente Prozessf√ľhrung einer Biogasanlage bzw. des gesamten Biogasanlagenparks ist sowohl betriebs- als auch volkswirtschaftlich von Bedeutung. Neben technischen geh√∂ren auch biologische Optimierungsm√∂glichkeiten zu den Stellschrauben, welche die Effizienz einer Anlage beeinflussen.

Optionen zur Reduktion von Fremdstoffen bei Biogutvergärungen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
‚ÄěAm Ende anfangen!‚Äú ‚Äď Getreu diesem, vom Witzenhausen-Institut gepr√§gten Leitsatz ist die stoffliche Verwertung der in Biogutverg√§rungsanlagen erzeugten Produkte eine wesentliche Grundlage f√ľr Anlagenplanung und -betrieb /1/. Basis f√ľr die stoffliche Verwertung ist die hohe Qualit√§t der erzeugten Produkte. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem Fremdstoffgehalt, wie Kunststoffen und Glasscherben. Gesteigerte Brisanz erh√§lt dieses Thema vor allem aufgrund der ge√§nderten gesetzlichen Rahmenbedingungen und den damit einhergehenden versch√§rften Anforderungen.

Stoffspezifische Behandlung biogener Abfälle im Biomassekompetenzzentrum Kapiteltal mit der MB2A der ZAK
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Die B√ľndelung von rund 60.000 Mg/a Bioabf√§llen im Rahmen einer interkommunalen Kooperation bedingte die Konversion und Weiterentwicklung der Restabfall-MBA der ZAK zu einer Bioabfall-MBA, in der die Bioabf√§lle stoffspezifisch in einer Kaskadennutzung recycelt und verwertet werden.

bifa-Text Nr. 65: Eigenverwertung von Bioabfällen - Eigenkompostierung, Eigendeponierung, illegale Eigenentsorgung
© bifa Umweltinstitut GmbH (12/2015)

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