GrundsÀtze zur Entlassung von Deponien aus der Nachsorge
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Mit dem im Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) formulierten „Abschluss der Nachsorgephase“ hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, den Deponiebetreiber aus seinen abfallrechtlichen Verpflichtungen zu entlassen. Die hierzu unter anderem in der Deponieverordnung (DepV) aufgefĂŒhrten Kriterien fĂŒhren in der Praxis zu Fragestellungen, insbesondere vor dem Hintergrund der allgemeinen Rechtsfolgen einer Nachsorgeentlassung. Aufgrund dieser Fragestellungen wurde ein LAGA Ad-hocAusschuss eingerichtet, der 2018 GrundsĂ€tze zur Entlassung von Deponien aus der Nachsorge erarbeitet hat. Diese umfassen zum einen wesentliche HinderungsgrĂŒnde, die einer Entlassung aus der Nachsorge grundsĂ€tzlich entgegenstehen, zum anderen die dazu abgegrenzten nicht deponiespezifischen Unterhaltungs- und Kontrollerfordernisse, die einer Entlassung nicht entgegenstehen, wenn deren ErfĂŒllung anderweitig sichergestellt ist. Weiterhin wurden die maßgeblichen Kriterien im Anhang 5 DepV fĂŒr die Feststellung des Abschlusses der Nachsorgephase inhaltlich prĂ€zisiert, um grundlegende Bedingungen zur ErfĂŒllung dieser Anforderungen ableiten zu können.

Kalkulation von Nachsorgekosten – Grundlagen und Eckpunkte
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
FĂŒr die erforderlichen Maßnahmen der Stilllegung und der Nachsorge von Deponien sind wĂ€hrend des aktiven Deponiebetriebs ausreichende RĂŒckstellungen zu bilden. Dabei sind ausreichende Kostensteigerungsraten wie auch ZinsertrĂ€ge aus den jeweiligen AnsparbetrĂ€gen bis zum jeweiligen Ausgabenzeitpunkt der Maßnahme einzukalkulieren.

Beitrag privater Unternehmen zur Sicherstellung der Entsorgung gering belasteter Baurestmassen.
© UniversitĂ€t Stuttgart - ISWA (3/2019)
Bodenaushub fĂ€llt bei den meisten Bauvorhaben an, gleich ob industrielle Neubauvorhaben oder Erschließung von Wohngebieten. Der Anfall von Bodenaushub geht einher mit dem Bevölkerungszuwachs, mit dem steigenden BedĂŒrfnis nach Wohnraum und insbesondere mit der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung.

Ein gemĂ€chlicher Weg hin zur zukĂŒnftigen Entlassung aus der Stilllegung einer alten DK II Deponie
© UniversitĂ€t Stuttgart - ISWA (3/2019)
Deponien, auch jene die sich nach der eigentlichen Deponierungsphase in der sogenannten Stilllegungsphase befinden, unterliegen dem wissenschaftlichen und technischen Wandel. Einen generellen Bestandsschutz fĂŒr planfestgestellte, genehmigte Deponien gibt es genauso wenig, wie einen Freibrief fĂŒr schon vor lĂ€ngerer Zeit getĂ€tigte Umweltschutzmaßnahmen, wie die Optimierung der Entgasung oder den Bau einer OberflĂ€chenabdichtung (OFA) nach damaligem Stand der Technik.

Mögliche quantitative Minderungen von Treibhausgasemissionen aus Deponien in der Nachsorge
© UniversitĂ€t Stuttgart - ISWA (3/2017)
Viele Deponiebetreiber mag es interessieren, welchen Beitrag deponietechniche Maßnahmen an ihren Deponien zur Verminderung des Ausstoßes klimaschĂ€dlicher Gase leisten. Insbesondere die Arbeiten im Rahmen der VDI Richtlinien machen es nun möglich, eine solche Bilanz relativ einfach zu erstellen. Es handelt sich dabei um VDI 3790 Blatt 2: Umweltmeteorologie - Emissionen von Gasen, GerĂŒchen, StĂ€uben aus diffusen Quellen – Deponien.

RĂŒckstellungen fĂŒr Deponienachsorge im Spannungsfeld zwischen Handels- und Kommunal(abgaben)recht
© Wasteconsult International (11/2016)
ZunĂ€chst wird auf die fĂŒr eine RĂŒckstellungsbildung relevanten begrifflichen und rechtlichen Grundlagen eingegangen. Schwerpunkte bilden dabei die im Handelsrecht und im Kommunalabgaben- und Haushaltsrecht im teilweise unterschiedlichen Sinn verwende-ten Begriffe „RĂŒckstellung“ und „RĂŒcklage“.

Prognose von Deponiegas bei Àlter werdenden Deponien, unter Einbeziehung des aktuellen Richtlinienentwurfs des VDI
© UniversitĂ€t Stuttgart - ISWA (3/2016)
Ziel war es, aufbauend auf den Daten ĂŒber Abfallmenge und -Zusammensetzung konkreter Deponien, die aufgrund einer OberflĂ€chenabdeckung einen nahezu 100 %igen Erfassungsgrad haben mĂŒssten, fĂŒr diese einen Parametersatz zu finden, der die Gasdaten der tatsĂ€chlichen Gaserfassung im Vergleich zu denen der Modellberechnung wiederspiegelt.

Neubau und Erweiterung von („eingeschrĂ€nkten“) DK 0 Deponien – Ohne spezifische Erfahrungen und BQS‐Kenntnisse Altlasten von morgen?
© UniversitĂ€t Stuttgart - ISWA (3/2016)
Nach gut einem knappen Jahrzehnt des Inkrafttretens der Verordnung zur Vereinfachung des Deponierechtes[1] im Jahr 2009 hat sich ein Paradigmenwechsel im Hinblick auf den Stand der Technik bei der Errichtung von Deponiebauwerken ergeben. Dies bedeutet nicht, dass die Anforderungen zum Stand der Technik aus den Regelwerken der TA‐Abfall [2] und der TA‐Siedlungsabfall [3] in den Boden gestampft wurden, sondern viel mehr eine weitreichende Entwicklung in Bezug auf die FlexibilitĂ€t und der Anwendungsmöglichkeit von neuen, innovativen aber letzten Endes gleichwertigen Dichtungskomponenten.

Vom Vergessen: Nachsorge zwischen Mythos und Wirklichkeit
© Wasteconsult International (12/2012)
Kennen Sie ein Amt, das stillgelegte Betriebe seit 100 Jahren ĂŒberwacht? Eben. Die Nachsorge geht vergessen. Daher mĂŒssen wir Deponien als zwar belastete, aber nicht ĂŒberwachungsbedĂŒrftige Standorte konzipieren. Das heisst: Schadstoffpotential herunterfahren, VerdĂŒnnung zulassen oder sanieren.

300.000 ha DeponieflĂ€chen in der EU – eine Ressource fĂŒr Wirtschaft, Freizeit und Naturschutz (EU-Projekt „SufalNet4EU“)
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2011)
SufalNet4EU - Der Projekttitle steht fĂŒr Sustainable Use of Former and Abandoned Landfills For You. Mit diesem Wortbandwurm wird ein Projekt beschrieben, bei dem unter Förderung durch die EuropĂ€ische Union in einem Netzwerk europĂ€ischer Deponiebetreiber nachhaltige Nutzungen frĂŒherer und stillgelegter Deponien entwickelt und als Modellvorhaben beschrieben werden sollen. In einem nĂ€chsten Schritt nach Projektende können die Partner dann diese Modellvorhaben im Rahmen der nationalen und regionalen Strukturfonds realisieren.

<  1  2  3  4  5 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?