Erfahrungen mit der Umsetzung der Methanoxidation an ausgef√ľhrten Beispielen
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
Die mikrobielle Methanoxidation in der Natur ist bereits seit langem bekannt. In der Deponietechnik spielt sie seit etwa Mitte der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts eine Rolle, nachdem Hoecks seine Erkenntnisse √ľber die Methanoxidation in der Umgebung von Lecks an Gasleitungen auf Deponien √ľbertrug. Bereits damals wurde bei eigenen Untersuchungen mit Abfallproben aus einer Abfalldeponie festgestellt, dass das Methanoxidationspotenzial in der Gr√∂√üenordnung von 12 l Methan pro Mg Abfall und Stunde liegt. Bei √úbertragung auf eine Abfallschicht an der Oberfl√§che einer Deponie und Annahme einer gewissen aktiven Schichtdicke w√ľrde sich daraus eine Oxidation des Methans von ca. 5 l/m¬≤.h ergeben.

Beurteilung der Methanoxidationskapazität von Deponieabdeckschichten im Zusammenhang mit der Berechnung von Emissionsminderungen bei Klimaschutzprojekten
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
Methan (CH4) tr√§gt zur Erw√§rmung der Erde bei. Anthropogene Quellen verursachen mehr als 70 % der globalen Methanemissionen, wobei hierin ca. 35 Mio. Tonnen CH4 aus Deponien und Altablagerungen (Anteil: ca. 12 %) enthalten sind. Eine Reduzierung dieser Emissionen stellt aufgrund der Vielzahl an Ablagerungsst√§tten sowie der infolge des Bev√∂lkerungs- und Wirtschaftswachstums weltweit steigenden Abfallproduktion eine signifikante Herausforderung f√ľr die Abfallwirtschaft dar.

Pilotprojekt zur Deponiebel√ľftung und Methanoxidation an der Deponie Konstanz-Dorfweiher, Ergebnisse nach 1 Jahr Betriebszeit
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
Zur Verk√ľrzung der Nachsorgezeit wird auf einem Teilbereich der Deponie Dorfweiher in Konstanz eine neue In situ Behandlungstechnik angewandt. Die Deponie wird auf verschiedenen Druckniveaus intervallartig bel√ľftet. Die Abluft wird passiv √ľber ein offenes Biofilter behandelt, das die Deponiefl√§che be-deckt. Die Bel√ľftung erfolgt √ľber 80 Bel√ľftungslanzen, die in einem Raster im Abstand von 10 Metern √ľber die Fl√§che verteilt sind. Die ben√∂tigte Feuchtig-keit f√ľr den biologischen Abbau des Abfalls kann durch R√ľckf√ľhrung von ge-sammeltem Sickerwasser aus dem Projektbereich √ľber Verteilereinheiten ausgeglichen werden. Der Bel√ľftungszeitraum ist auf drei Jahre angesetzt. Danach werden die Auswirkungen der aeroben Behandlung auf die Deponie in einer zweij√§hrigen Beobachtungsphase weiter ausgewertet.

Numerische 3 D-Simulation der Deponiegasbildung und Setzungen in Siedlungsabfalldeponien
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
Siedlungsabfalldeponien haben ein √§u√üerst komplexes und dazu lebendiges Innenleben. In ihnen sind Materialien unterschiedlichster Herkunft und Eigenschaft vertreten. Segen und Fluch f√ľr Deponiebetreiber und Umweltsch√ľtzer zugleich sind die organischen Bestandteile, welche durchschnittlich 18 Vol.-% des Abfalls ausmachen. Unter der Beteiligung verschiedener Bakterien wird das organische Material im Deponiek√∂rper f√ľr kurze Zeit aerob, danach die l√§ngste Zeit anaerob umgesetzt und das √ľber einen Zeitraum von bis zu 200 Jahren. Die Endprodukte dieser organischen Umsetzung sind neben Spurenelementen im Wesentlichen Kohlendioxid (40 %) und Methan (60 %). Beide Gase werden als Treibhausgase eingestuft, wobei das Methan im Vergleich zu Kohlendioxid eine √ľber das 20-fache h√∂here Wirkung auf die Klimaerw√§rmung hat.

Erfahrungen mit der Kostenentwicklung und der Betriebsstabilität von kompakten Entgasungs- und Fackelanlagen
© Wasteconsult International (12/2010)
Erfahrungsbericht √ľber den Einsatz von klassischen Entgasungs- und Fackelanlagen f√ľr die Nachsorgephase der Deponien. Ausger√ľstet mit zwei verschiedenen Systemen f√ľr eine Deponieentgasung.

Deponiegasverwertung bei sinkendem Gasdargebot - Möglichkeiten und Grenzen
© Wasteconsult International (12/2010)
Gasproduktion und Gasqualit√§t auf deutschen Hausm√ľlldeponien sinken, so dass vorhandene Gasverwertungsanlagen h√§ufig nicht mehr betrieben werden k√∂nnen. Weiterentwicklungen bei der Gasverwertungstechnik sowie neue Modelle f√ľr Investition und Betrieb der Anlagentechnik f√ľhren jedoch h√§ufig dazu, dass die Deponiegasverwertung trotzdem die √∂konomisch und √∂kologisch sinnvollste Variante der Deponiegasbehandlung darstellt.

Umstellung auf Deammonifikation einer Sickerwasseraufbereitungsanlage an einem Tag
© Wasteconsult International (12/2010)
Ist es m√∂glich, ohne gro√üen technischen Aufwand eine stabil deammonifizierende Biomasse in kurzer Zeit unter ge√§nderten Randbedingungen in neuer Umgebung zu etablieren? Wenn ja, wie sieht es mit der Langzeitstabilit√§t der Prozesses aus und welche Vor- bzw. Nachteile ergeben sich aus dieser Umstellung f√ľr den Betreiber?

SPLITTER TRACK - Deponieaufbereitung wirtschaftlich, praxisgerecht und kalkulierbar gestalten
© Wasteconsult International (12/2010)
Der Beitrag ‚ÄěSPLITTER TRACK‚Äú befasst sich mit der innovativen Technik des SPLITTERs, welcher das Separieren von schwer- und schwerstsiebbaren Deponieabf√§llen erm√∂glicht.

Erfahrungen bei Umlagerung und R√ľckbau von Deponien
© Wasteconsult International (12/2010)
R√ľckstandhalden wurden vereinzelt im Rahmen von Ma√ünahmen zum Fl√§chenrecycling aufbereitet und Rohstoffe konnten gewonnen werden. Die in den Jahrzehnten 1970 bis 2005 verf√ľllten Hausabfalldeponien haben in Einzelf√§llen Anforderungen an die Basisdichtung oder von Dichtungen zwischen unterschiedlichen Ablagerungsbereichen nicht erf√ľllt und erforderten infolgedessen, dass der Abfall umgelagert werden musste, um diese technischen Ma√ünahmen nachtr√§glich umzusetzen.

Folgenutzungen von Deponien - eine systematische Betrachtung
© Wasteconsult International (12/2010)
Abgeschlossene Deponien gelten f√ľr viele Nutzungen als problematische Standorte. H√§ufig handelt es sich um mehr oder weniger gro√üe Halden, die ggf. im Umfeld noch √ľber Infrastruktur und verschiedene Arten von Abfallbehandlungsanlagen verf√ľgen.

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