Aktueller Stand der Erarbeitung bundeseinheitlicher Qualit√§tsstandards, Eignungsbeurteilungen und Zulassungen f√ľr Komponenten der Deponieabdichtungssysteme
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2011)
Bis zum Inkrafttreten der Deponieverordnung (DepV) [2] sahen die abfallrechtlichen Vorschriften [3] bis [5] f√ľr die Basis- und Oberfl√§chenabdichtung von Deponien Regelabdichtungssysteme vor. F√ľr darin vorgesehene Kunststoffdichtungsbahnen und geotextile Schutzschichten hat die Bundesanstalt f√ľr Materialforschung und ‚Äďpr√ľfung (BAM) Zulassungen erteilt. F√ľr die √ľbrigen Komponenten der Regelabdichtungssysteme wurde die Eignung als grunds√§tzlich gegeben unterstellt.

Solare Deponieabdeckung ‚Äď Kraftwerk der Zukunft
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
Vorteile von Solar-Abdeckungen zur Deponieschlie√üung ‚Äď Faszination Flexibilit√§t Von M√ľll zu sauberer Energie ‚Äď drei L√∂sungswege Malagrotta, Italien ‚Äď Deponiesanierung Leppe, Deutschland - Testanlage San Antonio, Texas, USA Wirtschaftliche Vorteile solarer Abdeckungen auf Deponien

Voraussetzungen zur Genehmigung von Anlagen zur Sickerwasserinfiltration und Bel√ľftung an Deponien
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
F√ľr die Oberfl√§chenabdichtung von Deponien der Klasse II sind gem√§√ü Anhang 1 Nr. 2 Deponieverordnung grunds√§tzlich zwei Abdichtungskomponenten erforderlich. Gem√§√ü Fu√ünote 6 Tabelle 2 Anhang 1 DepV kann eine der beiden Abdichtungskomponenten durch eine Wasserhaushaltsschicht oder durch ein Dichtungskontrollsystem ersetzt werden. Bei Deponien, auf denen Hausm√ľll, hausm√ľll√§hnliche Gewerbeabf√§lle, Kl√§rschl√§mme oder andere Abf√§lle mit hohem organischen Anteil abgelagert wurden, wird dies aber an die Bedingung gekn√ľpft, dass der Deponiebetreiber Ma√ünahmen nach ¬ß 25 Abs. 4 zur Beschleunigung biologischer Abbauprozesse und zur Verbesserung des Langzeitverhaltens nachweislich erfolgreich durchf√ľhrt oder durchgef√ľhrt hat. Dieser Prozess wird in der Fachliteratur regelm√§√üig unter dem begriff ‚ÄěIn-situ-Stabilisierung‚Äú zusammengefasst.

Wege und Kriterien zur Entlassung aus der Deponienachsorge
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
√úbergeordnetes Ziel der Stilllegungs- und Nachsorgema√ünahmen auf Siedlungsabfalldeponien, wie sie in Deutschland insbesondere bis 2005 betrieben wurden, ist es, ihre langfristige Umweltvertr√§glichkeit zu gew√§hrleisten. Dazu sind sie in einen derart emissionsarmen Zustand zu √ľberf√ľhren, dass nicht nur eine an das Deponieverhalten angepasste Oberfl√§chenabdichtung aufgebracht werden kann, sondern auch eine Reduzierung des Nachsorgeaufwands und eine Entlassung aus der Nachsorge in √ľberschaubaren Zeitr√§umen erreicht wird.

Erfahrungen mit der Umsetzung der Methanoxidation an ausgef√ľhrten Beispielen
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
Die mikrobielle Methanoxidation in der Natur ist bereits seit langem bekannt. In der Deponietechnik spielt sie seit etwa Mitte der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts eine Rolle, nachdem Hoecks seine Erkenntnisse √ľber die Methanoxidation in der Umgebung von Lecks an Gasleitungen auf Deponien √ľbertrug. Bereits damals wurde bei eigenen Untersuchungen mit Abfallproben aus einer Abfalldeponie festgestellt, dass das Methanoxidationspotenzial in der Gr√∂√üenordnung von 12 l Methan pro Mg Abfall und Stunde liegt. Bei √úbertragung auf eine Abfallschicht an der Oberfl√§che einer Deponie und Annahme einer gewissen aktiven Schichtdicke w√ľrde sich daraus eine Oxidation des Methans von ca. 5 l/m¬≤.h ergeben.

Beurteilung der Methanoxidationskapazität von Deponieabdeckschichten im Zusammenhang mit der Berechnung von Emissionsminderungen bei Klimaschutzprojekten
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
Methan (CH4) tr√§gt zur Erw√§rmung der Erde bei. Anthropogene Quellen verursachen mehr als 70 % der globalen Methanemissionen, wobei hierin ca. 35 Mio. Tonnen CH4 aus Deponien und Altablagerungen (Anteil: ca. 12 %) enthalten sind. Eine Reduzierung dieser Emissionen stellt aufgrund der Vielzahl an Ablagerungsst√§tten sowie der infolge des Bev√∂lkerungs- und Wirtschaftswachstums weltweit steigenden Abfallproduktion eine signifikante Herausforderung f√ľr die Abfallwirtschaft dar.

Pilotprojekt zur Deponiebel√ľftung und Methanoxidation an der Deponie Konstanz-Dorfweiher, Ergebnisse nach 1 Jahr Betriebszeit
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
Zur Verk√ľrzung der Nachsorgezeit wird auf einem Teilbereich der Deponie Dorfweiher in Konstanz eine neue In situ Behandlungstechnik angewandt. Die Deponie wird auf verschiedenen Druckniveaus intervallartig bel√ľftet. Die Abluft wird passiv √ľber ein offenes Biofilter behandelt, das die Deponiefl√§che be-deckt. Die Bel√ľftung erfolgt √ľber 80 Bel√ľftungslanzen, die in einem Raster im Abstand von 10 Metern √ľber die Fl√§che verteilt sind. Die ben√∂tigte Feuchtig-keit f√ľr den biologischen Abbau des Abfalls kann durch R√ľckf√ľhrung von ge-sammeltem Sickerwasser aus dem Projektbereich √ľber Verteilereinheiten ausgeglichen werden. Der Bel√ľftungszeitraum ist auf drei Jahre angesetzt. Danach werden die Auswirkungen der aeroben Behandlung auf die Deponie in einer zweij√§hrigen Beobachtungsphase weiter ausgewertet.

Numerische 3 D-Simulation der Deponiegasbildung und Setzungen in Siedlungsabfalldeponien
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
Siedlungsabfalldeponien haben ein √§u√üerst komplexes und dazu lebendiges Innenleben. In ihnen sind Materialien unterschiedlichster Herkunft und Eigenschaft vertreten. Segen und Fluch f√ľr Deponiebetreiber und Umweltsch√ľtzer zugleich sind die organischen Bestandteile, welche durchschnittlich 18 Vol.-% des Abfalls ausmachen. Unter der Beteiligung verschiedener Bakterien wird das organische Material im Deponiek√∂rper f√ľr kurze Zeit aerob, danach die l√§ngste Zeit anaerob umgesetzt und das √ľber einen Zeitraum von bis zu 200 Jahren. Die Endprodukte dieser organischen Umsetzung sind neben Spurenelementen im Wesentlichen Kohlendioxid (40 %) und Methan (60 %). Beide Gase werden als Treibhausgase eingestuft, wobei das Methan im Vergleich zu Kohlendioxid eine √ľber das 20-fache h√∂here Wirkung auf die Klimaerw√§rmung hat.

Erfahrungen mit der Kostenentwicklung und der Betriebsstabilität von kompakten Entgasungs- und Fackelanlagen
© Wasteconsult international (12/2010)
Erfahrungsbericht √ľber den Einsatz von klassischen Entgasungs- und Fackelanlagen f√ľr die Nachsorgephase der Deponien. Ausger√ľstet mit zwei verschiedenen Systemen f√ľr eine Deponieentgasung.

Deponiegasverwertung bei sinkendem Gasdargebot - Möglichkeiten und Grenzen
© Wasteconsult international (12/2010)
Gasproduktion und Gasqualit√§t auf deutschen Hausm√ľlldeponien sinken, so dass vorhandene Gasverwertungsanlagen h√§ufig nicht mehr betrieben werden k√∂nnen. Weiterentwicklungen bei der Gasverwertungstechnik sowie neue Modelle f√ľr Investition und Betrieb der Anlagentechnik f√ľhren jedoch h√§ufig dazu, dass die Deponiegasverwertung trotzdem die √∂konomisch und √∂kologisch sinnvollste Variante der Deponiegasbehandlung darstellt.

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