Einsatz von Komposten im Biolandbau ‚Äď Anforderungen, Potenziale und Perspektiven aus Sicht der Kompostwirtschaft
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2017)
Das HUMUSWERK Main-Spessart hat sich das Ziel gesetzt, den gr√∂√ütm√∂glichen Anteil seiner Biogutkomposte mit Premiumqualit√§t in die √Ėkolandwirtschaft zu vermarkten.

Erste Praxiserfahrungen mit der Aufbereitung von Kompost mittels NIR- und Röntgentechnologie in der Bioabfallbehandlungsanlage der ZAK in Kaiserslautern
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2017)
Rund 60.000 Mg/a Bioabfall aus einer interkommunalen Kooperation werden in der MB2A der ZAK stoffspezifisch in einer Kaskadennutzung recycelt und verwertet.

Einsatz von Komposten und G√§rresten vor dem Hintergrund des neuen D√ľngerechtes
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2017)
Nach der Neuordnung des D√ľngerechts in Deutschland im Fr√ľhjahr 2017 ist die D√ľngung st√§rker am N√§hrstoffbedarf der Kulturpflanzen unter Ber√ľcksichtigung der Nachlieferung aus dem Boden auszurichten.

Praxiserfahrungen beim Einsatz von biologisch abbaubaren Bioabfallsammelbeuteln
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Verwendung von Biogutsammelbeuteln aus biologisch abbaubaren Werkstoffen (BAW-Beutel1) in Privathaushalten wird von vielen √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§gern (√∂rE) und Anlagenbetreibern sehr kontrovers diskutiert. In einem Praxisversuch wurde daher das Abbauverhalten von BAW-Beuteln in der gesamten Prozesskette von vier verschiedenen Biogutverg√§rungsanlagen in Deutschland untersucht. Hierbei handelt es sich um je zwei diskontinuierliche Batchverfahren sowie um zwei Pfropfenstromverfahren. Bei jeder Anlage wurden die anlagenspezifische Aufbereitung sowie die spezifische Aerobisierung/Intensivrotte und Nachrotte ber√ľcksichtigt. Am Ende der Nachrotte und der anlagen√ľblichen Behandlungsdauer konnte bei keiner der Anlagen mehr BAW-Material in den Stichproben nachgewiesen werden, sodass das Material vollst√§ndig abgebaut war.

Nahrungs- und K√ľchenabf√§lle ‚Äď Potenziale, Nutzung und Auswirkungen auf die Prozesskette Biogutverwertung (Forschungsvorhaben Bio-OPTI)
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Im Forschungsvorhaben Bio-OPTI wurden Optimierungsans√§tze zur Getrennterfassung von Nahrungs- und K√ľchenabf√§llen (NuK) privater Haushalte sowie zu deren Verwertung in integrierten Verg√§rungs- und Kompostierungsanlagen entwickelt. Das Gesamtpotenzial von NuK in Deutschland wurde auf rund 80 kg/E*a gesch√§tzt, von denen lediglich 20 % bereits √ľber die Biotonne erfasst werden. Daneben wurde die Erfassung von NuK in privaten Haushalten und durch die √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§ger (√∂rE) umfangreich dokumentiert und analysiert.

Bioabfallstrategie f√ľr das Saarland ‚Äď Weiterentwicklung der Bio- und Gr√ľngutverwertung im Saarland
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Nach der saarl√§ndischen Abfallgesetzgebung ist der Entsorgungsverband Saar (EVS) ab 2018 f√ľr den Transport und die Verwertung des privaten Gr√ľnguts im Saarland zust√§ndig. Die Erfassung der Gr√ľngutmengen verbleibt weiterhin in kommunaler Verantwortung. Ein Ergebnis der gesetzlich geforderten Gr√ľngutkonzeption war der Vorschlag zur Integration von Gr√ľngutteilmengen in ein Biomasse-Zentrum, in dem das gesamte saarl√§ndische Biogut stofflich und energetisch verwertet wird. Bei der Standortfindung f√ľr ein solches Biomasse-Zentrum im Saarland sind der EVS und das von ihm beauftragte Witzenhausen-Institut hinsichtlich Informationsverhalten und Transparenz gegen√ľber der √Ėffentlichkeit sehr sensibel vorgegangen. Eine offensive und fr√ľhzeitig angelegte Informationskampagne hat bislang daf√ľr gesorgt, dass dem Gro√üprojekt kein Widerstand entgegengebracht wird.

Anlagenumstellung und Stoffstromoptimierung im Entsorgungszentrum Gescher
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Entsorgungsgesellschaft Westm√ľnsterland mbH verwertet seit 1995 die kreiseigenen Bioabf√§lle in ihrem Kompostwerk in Gescher. Im Jahr 2000 wurde am gleichen Standort eine MBA in Betrieb genommen, die 2004 um eine Nachrottehalle erweitert wurde. Die MBA wurde zwischen 2012 und 2014 in zwei Stufen auf die Behandlung von Bioabf√§llen umgestellt. 2004 wurde am Entsorgungszentrum Gescher eine Kl√§rschlammverg√§rungsanlage errichtet, die als Ergebnis eines Forschungsvorhabens inzwischen ebenfalls auf die Verarbeitung von Bioabf√§llen umgestellt wurde. Mittlerweile sind alle Stoffstr√∂me zwischen den Anlagen vernetzt, um ein hohes Ma√ü an Betriebssicherheit und Kosteneffizienz zu erreichen. Der Anlagenpark wird aktuell um eine Gr√ľngutverwertungsanlage erg√§nzt.

Was sind biologisch abbaubare Werkstoffe (BAW)? ‚Äď Rohstoffe, Eigenschaften und biologischer Abbau
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Biologisch abbaubare Werkstoffe werden allgemein als Hoffnungsträger zur Bewälti-gung der zunehmend problematisch erkannten Umweltkontamination mit Kunststof-fen gesehen. Das mediale und das öffentliche Interesse sind aktuell enorm groß. Ma-terialien, die aus biogenen Rohstoffen hergestellt werden und auch außerhalb eines industriellen, thermophilen Kompostierungsprozesses rasch vollständig abbaubar sind, gelten als besonders vorteilhaft. Aber wie so oft, ist der Vorteil in einem Aspekt mit einem Nachteil in einem anderen verbunden. Ein ganzheitlicher Ansatz, der die Rohstoffherkunft, die Materialeigenschaften während der Verwendung, das Verhalten in der Umwelt und die Mehrfachverwendung bzw. das Materialrecycling gleichwertig in die Betrachtung einbezieht, ist notwendig.

Auswirkungen einer gesteigerten Wertstofferfassung ausgewählter Stoffe auf die MBA
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Umsetzung der Vorgaben aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz hat Auswirkungen auf die Stoffstr√∂me, die mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen (MBA) zugef√ľhrt werden. Gerade durch die Einf√ľhrung der fl√§chendeckenden Bioabfallsammlung sind √Ąnderungen in der Betriebsweise von MBA zu erwarten. Die Vorgaben der Verpackungsverordnung (VerpackV Anhang I (zu ¬ß 6)) mit den darin vorgegebenen stofflichen Verwertungsquoten f√ľhren zu einer Stoffstromlenkung, sodass Massenstr√∂me, wie z. B. Altpapier, Altkunststoff, Altglas und Alttextilien, nur noch in verminderten Mengen in den Restabfall gelangen. Der Trend der letzten Jahre wird sich also fortsetzen bzw. forcieren. Ebenso verringert sich durch die zunehmende Einf√ľhrung der Biotonne auch in kleineren St√§dten und Gemeinden der Anteil an Bioabfall im Restabfall. Bei konsequenter Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) wird f√ľr MBA mit r√ľckl√§ufigen Restabfallmengen durch die Erh√∂hung der Wertstoffsammlung zu rechnen sein. F√ľr die MBA gibt es mehrere M√∂glichkeiten darauf zu reagieren, da das Anlagenkonzept der mechanisch-biologischen Restabfallbehandlung eine hohe Flexibilit√§t aufweist.

Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg ‚Äď Zentrum f√ľr Ressourcen und Energie
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Auf dem Standort der ehemaligen M√ľllverbrennungsanlage Stellinger Moor in Hamburg wird ein neues Zentrum f√ľr Ressourcen und Energie (ZRE) errichtet. Das ZRE ist ein Zusammenschluss von f√ľnf Teilanlagen, die das gesamte Hausm√ľllaufkommen der Stadtteile im Hamburger Nordwesten verarbeiten. In einem ersten Schritt werden der Abfall sortiert, Wertstoffe gewonnen und eine abfallst√§mmige Biofraktion sowie ein Ersatzbrennstoff erzeugt. Die einzelnen Stoffstr√∂me werden in nachgeschalteten Anlagen weiterbehandelt und Biogas, Fernw√§rme und elektrische Energie erzeugt. Das ZRE wird seinen vollst√§ndigen Betrieb Ende des 1. Quartals 2023 aufnehmen.

<  1  2  3  4 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

SIUS GmbH
der Spezialist f√ľr biologische
und mechanisch-biologische
Verwertung organischer Stoffe