Envac und Optibag ‚Äď Ein station√§res und unterirdisches Abfallentsorgungssystem mit Vakuumtechnik
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Envac AB und Optibag AB sind zwei f√ľhrende Unternehmen im Bereich Abfallentsorgung und sind weltweit vertreten. Diese beiden Produktkategorien sollen in diesem Artikel vorgestellt werden. Envac hat im Jahr 1961 die vakuumbasierte Abfallentsorgung entwickelt und betreibt diese Systeme heute weltweit. Typische Anwendungsbeispiele sind Wohngebiete, B√ľroanlagen, innerst√§dtische Bereiche, Gro√ük√ľchen, Krankenh√§user und Flugpl√§tze. Envac Optibag AB ist Systemlieferant f√ľr Anlage zur M√ľlltrennung in Haushalten mittels farblich getrennter M√ľllbeutel. In √ľber 20 installierten Anlagen hat sich diese Technologie bew√§hrt und leistet somit einen Beitrag zur umweltgerechten Abfallentsorgung.

Auswirkungen einer gesteigerten Wertstofferfassung ausgewählter Stoffe auf die MBA
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Umsetzung der Vorgaben aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz hat Auswirkungen auf die Stoffstr√∂me, die mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen (MBA) zugef√ľhrt werden. Gerade durch die Einf√ľhrung der fl√§chendeckenden Bioabfallsammlung sind √Ąnderungen in der Betriebsweise von MBA zu erwarten. Die Vorgaben der Verpackungsverordnung (VerpackV Anhang I (zu ¬ß 6)) mit den darin vorgegebenen stofflichen Verwertungsquoten f√ľhren zu einer Stoffstromlenkung, sodass Massenstr√∂me, wie z. B. Altpapier, Altkunststoff, Altglas und Alttextilien, nur noch in verminderten Mengen in den Restabfall gelangen. Der Trend der letzten Jahre wird sich also fortsetzen bzw. forcieren. Ebenso verringert sich durch die zunehmende Einf√ľhrung der Biotonne auch in kleineren St√§dten und Gemeinden der Anteil an Bioabfall im Restabfall. Bei konsequenter Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) wird f√ľr MBA mit r√ľckl√§ufigen Restabfallmengen durch die Erh√∂hung der Wertstoffsammlung zu rechnen sein. F√ľr die MBA gibt es mehrere M√∂glichkeiten darauf zu reagieren, da das Anlagenkonzept der mechanisch-biologischen Restabfallbehandlung eine hohe Flexibilit√§t aufweist.

Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg ‚Äď Zentrum f√ľr Ressourcen und Energie
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Auf dem Standort der ehemaligen M√ľllverbrennungsanlage Stellinger Moor in Hamburg wird ein neues Zentrum f√ľr Ressourcen und Energie (ZRE) errichtet. Das ZRE ist ein Zusammenschluss von f√ľnf Teilanlagen, die das gesamte Hausm√ľllaufkommen der Stadtteile im Hamburger Nordwesten verarbeiten. In einem ersten Schritt werden der Abfall sortiert, Wertstoffe gewonnen und eine abfallst√§mmige Biofraktion sowie ein Ersatzbrennstoff erzeugt. Die einzelnen Stoffstr√∂me werden in nachgeschalteten Anlagen weiterbehandelt und Biogas, Fernw√§rme und elektrische Energie erzeugt. Das ZRE wird seinen vollst√§ndigen Betrieb Ende des 1. Quartals 2023 aufnehmen.

Optionen der Stoffstromseparation im Abfallwirtschaftszentrum L√ľbeck
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Im Abfallwirtschaftszentrum L√ľbeck entstehen bei der Verarbeitung von Restabfall und Bioabfall zahlreiche Stoffstr√∂me, die √ľberwiegend einer Verwertung zugef√ľhrt werden k√∂nnen. Durch eine gezielte Stoffstromseparation k√∂nnen in wesentlichen Teilstr√∂men erhebliche Einsparungen erreicht werden. In Zusammenarbeit mit einem Hersteller wurden die M√∂glichkeiten einer Stoffstromseparation mittels NIR-Trenner in einer Versuchsanlage getestet. Dabei konnten insbesondere bei der Separierung von Papier aus dem Ersatzbrennstoff gute Ergebnisse erzielt werden. Auch die Separierung von St√∂rstoffen aus dem Sieb√ľberlauf bei der Verarbeitung von Bioabf√§llen zeigte gute Ergebnisse.

Wirtschaftlicher Winterdienst: Mercedes-Benz Unimog der 300er-Baureihe ist das neue Topmodell
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2017)
Der Unimog U 318 von Mercedes-Benz hat als leichter Geräteträger mit elf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht besonders im Kommunaleinsatz einen ausgezeichneten Ruf.

Einsatz der elektrodynamischen Fragmentierung zum Recycling von Werkstoffverbunden
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Die zunehmende Stoffvielfalt moderner Produkte erfordert bei gleichzeitig sinkenden Stoffmengen und strengeren juristische Vorgaben, z.B. in Form steigender Verwertungsquoten, die Erforschung alternativer Recyclingverfahren.

Elektrodynamische Fragmentierung von Elektroschrott
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Durch den Einsatz von elektrodynamischer Fragmentierung (EDF) ist es nicht nötig, Material fein zu mahlen, es kann vielmehr durch seine selektive Auftrennung aufgeschlossen werden.

Erhöhung der Ressourceneffizienz durch Echtzeitanalytik
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (6/2015)
Der Begriff Ressourceneffizienz ist allgemein definiert als das Verh√§ltnis eines bestimmten Nutzens oder Ergebnisses zum daf√ľr notwendigen Ressourceneinsatz. Der Nutzen kann dabei sowohl politische, technische, √∂kologische, √∂konomische, soziale und/oder ethische Dimensionen haben.

Einsatz von LIBS inline-Elementanalysatoren in Recyclinganlagen
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (6/2015)
Der Verf√ľgbarkeit vieler Rohstoffe, die zur Herstellung von Industrieg√ľtern ben√∂tigt werden, ist heutzutage Grenzen gesetzt. Im Rahmen der Kreislaufwirtschaft wird seit vielen Jahren darauf reagiert und durch eine √∂konomische Abfallverwertung die R√ľckgewinnung vieler Rohstoffe erreicht. Der Einsatz sensorgest√ľtzter Messsysteme f√ľr die Sortierung im Recycling ist gegenw√§rtig Stand der Technik.

Sensortechnik f√ľr Kunststoffrecycling
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (6/2015)
Kunststoffe haben in den vergangenen Jahrhunderten die Welt verändert und sind heutzutage aus zahllosen Bereichen des alltäglichen Lebens und industriellen Anwendungen nicht mehr weg zu denken. Kunststoffe finden u.a. Verwendung in Bereichen der Verpackungsindustrie, der Bauwirtschaft, dem Automobilbau, der Elektro- und Elektronikindustrie, der Agrarwirtschaft, und anderen unzähligen Bereichen wie beispielsweise der Medizin, Kultur, Freizeit und Sport.

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