L√∂sungsvorschl√§ge f√ľr die Sanierung eines alten Stauhaltungsdamms am Baldeneysee
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Durch einen von drei nahezu 100¬†Jahre alten Stauhaltungsd√§mmen am Baldeneysee in Essen tritt Wasser in das dahinterliegende Poldergebiet ein. Jahreszeitliche Schwankungen forderten eine genaue Untersuchung und die Entwicklung von L√∂sungsvorschl√§gen f√ľr die Sanierung unter Ber√ľcksichtigung schwieriger lagebezogener Randbedingungen.

Gekoppelte experimentelle und numerische Analyse von Staumauern mittels 3-dimensionaler Mehrphasen- und Mehrfeldmodelle
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Der Artikel diskutiert M√∂glichkeiten, mittels gekoppelter Modellierung und Monitoring das physikalische Verhalten von Staumauern umfassender zu analysieren. Das in einem fr√ľheren Stadium¬†erstellte und kalibrierte Modell wird mit den Belastungen des realen Bauwerks in einem sp√§teren und l√§ngeren Zeitraum gerechnet und kann daher als digitaler Zwilling erachtet werden. Dieser kann genutzt werden, um im Falle von zu gro√üer Diskrepanz zwischen Modell- und Strukturantwort Hinweise auf strukturelle √Ąnderungen zu liefern.

Handlungskonzept f√ľr den Umgang mit bestehendem Geh√∂lz auf Stauhaltungsd√§mmen
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Bestehendes Geh√∂lz auf Stauhaltungsd√§mmen kann die Standsicherheit vermindern. Andererseits haben B√§ume eine wichtige Bedeutung f√ľr das √Ėkosystem und den Menschen. Normen und Merkbl√§tter fordern pauschal die Entfernung der Geh√∂lze auf Stauhaltungsd√§mmen. Es wurde ein Handlungskonzept zur Bewertung sowie zum weiteren Umgang mit bestehendem Geh√∂lz entwickelt und am Stauhaltungsdamm Heisingen des Baldeneysees angewandt.

Moderne Injektionssysteme f√ľr die Instandsetzung von Dammkonstruktionen
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Ma√ünahmen zur Instandsetzung von Dammkonstruktionen sind innerhalb des Bauwerks oder im bauwerksbezogen Baugrund mit Injektionssystemen in vielf√§ltiger Anwendung ausf√ľhrbar. Die Reduzierung des Wasserdurchtritts bis zur vollst√§ndigen Abdichtung im Sinne der Projektanforderungen ist unter Betrieb m√∂glich. Voraussetzung ist die Injizierbarkeit des Bauwerks oder Baugrunds, die planerisch bestimmt werden kann. Mit modernen, variablen und umweltfreundlichen Injektionsstoffen stehen leistungsstarke Injektionssysteme f√ľr Dammkonstruktionen zur Verf√ľgung.

Bewertung von Talsperren Erhöhungsoptionen in der Schweiz
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Mit den energiepolitischen Entwicklungen und dem Klimawandel steigt in der Schweiz der Bedarf an Speicherkapazit√§t f√ľr elektrische Energie. Eine M√∂glichkeit f√ľr den Speicherausbau sind Erh√∂hungen bestehender Talsperren von Wasserkraftanlagen. Um solche Erh√∂hungsoptionen systematisch zu bewerten, wurde ein Kriterienkatalog vorgeschlagen. Dieser wird anhand einer Bogenmauer und eines Sch√ľttdamms vorgestellt, und es werden Resultate aus der Anwendung dieses Bewertungsschemas f√ľr die gr√∂√üeren Speicher der Schweiz diskutiert.

Kosteneffizienter Umgang mit Sediment unter neuen Regelwerken
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Die Sedimentation von Staugew√§ssern wird an einer zunehmenden Zahl von Anlagen zu einem technischen und finanziellen Problem. Klassische Ber√§umungen sind mit deutlich steigenden Kosten¬†verbunden. Nach l√§ngerer Zeit ohne konkrete Empfehlungen lassen aktuelle Regelwerke jedoch unterschiedliche kosteneffiziente L√∂sungen zu. Sie geben dabei konkrete Hinweise f√ľr die Ausf√ľhrung¬†und √∂kologische sowie technische Grenzen, ferner f√ľr die rechtliche Handhabe. Damit¬†haben Gew√§sserverantwortliche und Aufsichtsbeh√∂rden inzwischen die M√∂glichkeit, Probleme¬†kosteneffizient zu l√∂sen anstelle den langfristig teuersten Weg von allen zu w√§hlen ‚Äď gar¬†nichts zu tun.

Umgang mit Schwemmgut an Talsperren
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Schwemmgut kann an Hochwasserentlastungsanlagen von Talsperren Verklausungen verursachen, welche die Abflusskapazität maßgeblich reduzieren. Wird das erforderliche Freibord infolge des resultierenden Aufstaus nicht mehr eingehalten, kann es gar zur Überströmung von Sperrenbauwerken kommen. Mittels eines von einer Arbeitsgruppe des Schweizer Talsperrenkomitees entworfenen Gefahrenbeurteilungsdiagramms können die Verklausungswahrscheinlichkeit und Verklausungsfolgen systematisch abgeschätzt und ggf. erforderliche Maßnahmen abgeleitet werden.

Eine neue Dichtung f√ľr die Talsperre Ro√ühaupten
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Im Zuge der kontinuierlichen √úberwachung der Talsperre Ro√ühaupten zeigten sich Hinweise, dass¬†das Dichtungssystem aufgrund von Suffosionsvorg√§ngen im Gr√ľndungsfels nicht mehr vollst√§ndig funktionsf√§hig war. Durch die Nachverdichtung des hydrometrischen Messnetzes, zahlreiche geohydraulische Modellierungen und anschlie√üende Erkundungsbohrungen konnten die¬†Vermutungen bevorzugter Sickerwege im Untergrund und Schw√§chezonen verifiziert werden. Um jegliches Risiko f√ľr das Dammbauwerk und die Unterlieger zu vermeiden, wurde eine Verschiebung des j√§hrlichen Aufstaus, eine sofortige Sanierung mit bereichsweisen Vorinjektionen und einer im Schutze dieser Vorinjektionen niedergebrachten Zweiphasen-Schlitzwand eingeleitet.

Dammabdichtung im Paradies ‚Äď dauerhafte Untergrundabdichtung im¬†Basalt
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Der neue Bagatelle-Staudamm auf Mauritius liegt im Nordwesten der Insel auf ca.¬†400¬†m¬†√ľ.¬†NHN. Es handelt sich um einen dreigliedrig kombinierten Erd- und Steinsch√ľttdamm mit Tonkern, der prim√§r als Wasserspeicher dient. Im zentralen Bereich liegt das Betonbauwerk mit Entnahmebauwerk und Grundablass. Der Baugrund besteht aus Basalt in verschiedenen Verwitterungsgraden. Bauer erstellte unter dem Damm von unterschiedlichen H√∂henniveaus eine dauerhafte, 2,4¬†km lange Schlitzdichtwand aus Erdbeton.

Neue Technik auf alten Pfaden ‚Äď Alte Fischschleusen als Leittechniken moderner Fischliftsysteme
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Seit einigen Jahren stehen Fischliftsysteme im Zentrum wasserbaulicher √úberlegungen, die um die Wiederherstellung der Gew√§sserdurchg√§ngigkeit kreisen. Aktuelle Studien beschreiben diese Sonderform der Fischaufstiegsanlagen als eine neuartige und innovative Technikl√∂sung. Allerdings gehen die Entwicklungspfade dieser Technik auf die um 1900 entwickelte Recken‚Äôsche Fischschleuse zur√ľck. Die Auseinandersetzung mit den Konstruktionsformen vergangener Tage bef√∂rdert Technik- und Umweltwissen, das vor dem Hintergrund aktueller gew√§sser√∂kologischer Herausforderungen wieder relevant erscheint.

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